
Sollen koloniale Straßennamen in deutschen Städten geändert werden? Falls ja, welche Tendenzen gibt es? Bürgerinnen und Bürger können sich an diesen Debatten beteiligen. Ein neues Portal stellt den digitalen Raum dafür bereit (via idw-online.de):
“Zahlreiche Straßen in Deutschland tragen bis heute die Namen von Personen oder Ereignissen, die eng mit der Kolonialgeschichte verbunden sind. Häufig kommen zum Beispiel die Kolonialisten Adolf Lüderitz (1834-1886) und Carl Peters (1856-1918) vor. Die Petersallee in Berlin-Wedding gab es bis zum 23. August 2024, dem Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung. Seitdem heißt ein Teil der Straße Anna-Mungunda-Allee, ein anderer Teil Maji-Maji-Allee.
Vielerorts laufen solche Umbenennungsdiskurse oder sind bereits abgeschlossen, mancherorts kommen sie erst ins Rollen.”