Geplantes neues Lexikon der deutschen Sprache

Die Leipziger Volkszeitung berichtet unter dem Titel „Neues Superlexikon der deutschen Sprache entsteht mit sächsischer Hilfe“ über ein geplantes neues Standardwerk zur deutschen Sprache des Zentrums für Lexikographie (ZDL):

„„Nutzergerecht und kostenlos“, soll das Portal werden und „als zentrale Instanz der allgemeinsprachlichen Internetlexikographie künftig Maßstäbe setzen“, hieß es bei der Vorstellung in Berlin. Bundeswissenschaftsministerin Anja Karliczek (CDU) hat zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt, fünf Jahre dauert allein die erste Aufbauphase im Projekt. Schon daran lässt sich dessen Dimension erkennen. In der Folge sind weitere drei Jahre für Ausbau und Vernetzungen des Angebots geplant.“

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„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“

Das boersenblatt hat einen kurzen Bericht zu einer Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs veröffentlicht (via Inetbib):

„26 Studierende des Studiengangs Medienmanagement am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Universität Hannover haben innerhalb des Seminars „Get Digital Now! Digitalisierung im Verlagswesen“ ein Semester lang zu der Frage „Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ geforscht. Das Forschungsprojekt ist in einer Kooperation mit dem IJK und dem Hanser Fachbuch entstanden. Betreut wurde die Kooperation von Jule Scheper (IJK) und Sebastian Zahn (Hanser Fachbuch).

… In ihrer Abschlusspräsentation schlussfolgerten die IJK-Studierenden daher, dass das klassische Lehrbuch nach wie vor von zentraler Bedeutung sei, sich jedoch dringend wandeln müsse. Verlage sollten insbesondere digitale Zusatzangebote entwickeln und mit dem klassischen Lehrbuch verknüpfen.“

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Zur Zukunft des Lesens

Bildschirme und bedrucktes Papier sind als Lesemedien nicht gleichwertig: Mehr als 130 Leseforscher aus ganz Europa haben eine Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung unterzeichnet (via faz.net , danke an Elisabeth Geisser für den Hinweis):

„Eine Metastudie von vierundfünfzig Studien mit zusammen mehr als 170000 Teilnehmern zeigt, dass das Verständnis langer Informationstexte beim Lesen auf Papier besser ist als beim Bildschirmlesen, insbesondere wenn die Leser unter Zeitdruck stehen. Bei narrativen Texten wurden keine Unterschiede festgestellt.“

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Zukunft der Stadtbibliothek Olten

SRF berichtet unter dem Titel „Eng, dunkel, verstaubt – «So, wie sie ist, hat die Stadtbibliothek Olten keine Zukunft»“ über eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW) zur Stadtbibliothek Olten:

„Vorbild für Olten könnte die Stadtbibliothek Baden sein. Sie hat eine Eventmanagerin angestellt und bietet nebem dem klassischen Bücherverleih allerlei Veranstaltungen wie Literatur-Cafés oder Spiele-Abende an.“

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Landesstreik 1918: Websites im Jubiläumsjahr

Auf infoclio.ch gibt es einen Überblicksartikel zu Websites zum Jubiläumsjahr des Landesstreiks 1918:

„Vor 100 Jahren fand in der Schweiz der landesweite Generalstreik statt: Vom 12. bis 14. November 1918 legten rund 250 000 Arbeiter und Gewerkschafter ihre Arbeit nieder. Anlässlich dieses Jubiläums sind 2018 diverse Publikationen erschienen, die den neuesten Stand der geschichtswissenschaftlichen Forschung ebenso wie der politischen Debatten zum Landesstreik dokumentieren. Auch online ist das Landesstreik-Jubiläum Thema: Verschiedene Institutionen haben in den letzten Monaten Websites aufgeschaltet, Online-Dossiers zusammengestellt und wichtige Dokumente im Netz verfügbar gemacht. Über die verschiedenen Websites zum Landesstreik und die dort online verfügbaren Materialien will diese Webrezension überblicksartig informieren und das bestehende Angebot dabei auch bewerten.“

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Revision des Urheberrechts

Der Schweizer Nationalrat modernisiert das Urheberrecht. Künftig sind alle Fotografien urheberrechtlich geschützt, auch schlichte Urlaubsfotos (via heise.de):

„Seit rund sechs Jahren arbeiten Schweizer Regierung – der Bundesrat – und das Schweizer Parlament nun schon an einer Revision des Urheberrechts, um Gesetzesteile, welche aus dem analogen Zeitalter stammen, in die digitale Welt zu überführen. Am Donnerstag und Freitag stimmte der Nationalrat (NR), die große Kammer des Parlaments, über Modernisierungen für eine Reihe von veralteten und strittigen Bestandteilen des zu überarbeitenden Urheberrechtsgesetzes ab.“

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100 Sekunden Wissen zum Thema „Fussnote“

Die SRF2-Sendung 100 Sekunden Wissen von heute widmet sich dem Thema „Fussnote„:

„Die wissenschaftliche Literatur kommt nicht ohne aus: Fussnoten am unteren Rand einer Buchseite. Diese enthalten Quellenangaben, Verweise, Bemerkungen oder weiterführende Gedanken. Doch wie ist die Fussnote entstanden?“

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Gebärdensprache Lexikon

Auf web2-unterricht.ch gibt es einen neuen Beitrag zum Thema Gebärdensprache Lexikon.

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Romanisches Wörterbuch online

Seit vergangenem Freitag sind die ersten 13 Bände des romanischen Wörterbuches «Dicziunari Rumantsch Grischun» online verfügbar (via SRF-Tagesschau):

„Abgetippt wurde das ganze Wörterbuch in Rekordtempo von sechs Frauen in China – ohne auch nur ein Wort romanisch zu verstehen.“

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e-rara.ch: 10’000ster Druck mit Volltext

Mit dem Buch «Beschreibung der schweizerischen Alpen- und Landwirthschaft …» (Winterthur 1802-1804) (Link verlässt diese Seite) der Zentralbibliothek Zürich wurde der 10’000ste Titel auf e-rara.ch mit Optical Character Recognition (OCR) bearbeitet. Der digitalisierte Druck in Frakturschrift des Glarner Theologen und Naturforschers Johann Rudolf Steinmüller (1773-1835) ist somit neben vielen weiteren Drucken im Volltext durchsuchbar (via library.ethz.ch):

„Seit August 2018 wurden im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Bibliothèque de Genève, der Universitätsbibliotheken Basel und Bern, der Zentralbibliothek Zürich und der ETH-Bibliothek insgesamt rund 6’000 digitalisierte Drucke auf e-rara.ch mit Volltexterkennungssoftware bearbeitet und stehen den Nutzerinnen und Nutzern aus Forschung, Lehre sowie der interessierten Öffentlichkeit frei zur Verfügung. Recherchieren Sie über den Suchschlitz «Im Dokument suchen» gezielt in einem Buch nach Inhalten. Die Treffer werden direkt im Digitalisat angezeigt und hervorgehoben. Die Suche ist auch im heruntergeladenen PDF-Dokument möglich.

Zurzeit sind rund 11’000 digitalisierte Drucke nach 1800 in 15 Sprachen und sowohl in Antiqua- als auch in Frakturschrift auf e-rara.ch im Volltext durchsuchbar. Die Digitalisate werden laufend erweitert. e-rara.ch ist die Plattform für digitalisierte Drucke aus Schweizer Bibliotheken.“

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