Wer WhatsApp-Channels bislang nutzt

(via Social Media Watchblog):

«Keine zwei Wochen nach dem Start hat die New York Times mehr als 1,8 Millionen Follower. Auch Forbes, The Atlantic, Bloomberg oder das WSJ erreichen zwischen 700.000 und knapp anderthalb Millionen Menschen.
In Deutschland sind sowohl das Angebot als auch die Nachfrage kleiner. Vogue (104.000), Correctiv (52.000) und Glamour (45.000) sind die einzigen deutschsprachigen Medien mit nennenswerter Reichweite. Correctiv teilt dort etwa Links zu aktuellen Faktenchecks auf der eigenen Webseite.
Das dürfte an den Restriktionen liegen, die WhatsApp selbst vorgibt. Aktuell ist es nur für ausgewählte Institutionen und Personen möglich, Channels zu eröffnen. «In den kommenden Monaten» sollen diese Einschränkungen aufgehoben werden.»

Veröffentlicht unter Medien, Social Media | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Zebis-Dossier «Künstliche Intelligenz und ChatGPT»

Das Zebis-Dossier «Künstliche Intelligenz und ChatGPT» widmet sich der Thematik der Künstlichen Intelligenz. Lehrpersonen finden Hintergrundinformationen sowie Anregungen und Materialien für den Unterricht. Zudem wird auf den Sprachroboter ChatGPT eingegangen, der aktuell für Diskussionen sorgt (via zebis.ch).

Veröffentlicht unter Künstliche Intelligenz, Unterricht | Verschlagwortet mit , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

KI stellt den Medien die Existenzfrage

Künstliche Intelligenz bedroht das Geschäftsmodell des Journalismus. Mit ihren Archiven besitzen die Verlage einen Rohstoff, den die KI dringend braucht. Doch wie lässt sich daraus Kapital schlagen? (danke an Gregor Helg für den Hinweis, via nzz.ch):

«Nun geht es mit den Archiven wieder um die Verwendung der Medieninhalte. Doch jetzt steht eine Bedrohung vor der Tür, die schwerwiegender ist. Wenn sie einem Link der Suchmaschine folgen, gelangen die Leser immerhin noch auf den Originalartikel der Publikation. Nur auf der eigenen Website kann der Verlag ihnen ein Abonnement verkaufen oder die Anzahl der Nutzer zur Rechtfertigung von Werbepreisen heranziehen. Doch wenn zum Beispiel Googles generative KI den Zeitungsinhalt in einem eigenen Text zusammenfasst, der nur bei Google steht, entgeht den Verlagshäusern noch viel mehr «Traffic».»

Veröffentlicht unter Künstliche Intelligenz, Medien | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Weltberühmte Autoren gegen die künstliche Intelligenz

Renommierte US-Schriftsteller wie George R. R. Martin und Jonathan Franzen ziehen gegen die Firma hinter Chat-GPT vor Gericht. Auch in der Schweiz wächst die Unruhe (danke an Gregor Helg für den Hinweis, via tagesanzeiger.ch):

«Gemäss der Klage ist Chat-GPT imstande, detaillierte Zusammenfassungen zahlreicher Werke zu produzieren, was nur möglich sei, wenn die Bücher vollständig und unter Umgehung des Urheberrechts kopiert worden seien. Douglas Preston, einer der Kläger, befragte Chat-GPT nach Charakterzügen von Nebenfiguren seiner Romane. «Das System wusste alles, und das macht mir Angst», sagte Preston zur «New York Times». Selbst Nebenfiguren habe die künstliche Intelligenz detailliert beschrieben.»

Veröffentlicht unter Künstliche Intelligenz | Hinterlassen Sie einen Kommentar

KI-Lernbuddy

Der KI-Lernbuddy unterstützt Studierende der IU Internationalen Hochschule individuell beim Lernen – rund um die Uhr, in persönlichem Tempo – und mit prüfungsvalidierten Antworten (via iu.de/news und KI & Bildung Newsletter auf LinkedIn):

«Als erste und bislang einzige Hochschule in Deutschland setzt sie KI-gestütztes Lernen nun in noch größerem Maßstab für ihre Studierenden ein. Nachdem der eigens von der IU entwickelte Lernbuddy Syntea im November 2022 erstmalig in allen englischsprachigen Onlinekursen eingeführt wurde, profitieren nun auch deutschsprachige Studierende von der KI-gestützten Lernbegleitung. Bis Ende September 2023 wird Syntea in mehr als 1.100 Onlinekursen verfügbar sein. In Ergänzung zur akademischen Lehre mit mehr als 670 Professor:innen sowie über 1.000 Tutor:innen, Dozierenden und Studienberater:innen präsentiert sich Syntea als ein wertvolles optionales Zusatzangebot für Studierende. Die IU unterstreicht damit ihre führende Rolle in personalisierter, digitaler Bildung, die für alle Menschen zugänglich ist.»

Veröffentlicht unter Künstliche Intelligenz, Lernen | Hinterlassen Sie einen Kommentar

ChatGPT und Bibliotheken

Wie können Sprachmodelle wie ChatGPT in Bibliotheken eingesetzt werden? Ein Erfahrungsbericht mit praktischen Anleitungen in der Zeitschrift b-u-b. Einige Beispiele für Prompts (via fachstelle-oeffentliche-bibliotheken.nrw):

«Social Media
»Wir sind [Name der Bibliothek]. Kannst du [Anzahl] Inhaltsideen für [Spezifische Social Media Plattform] vorschlagen, die sich auf [Thema] beziehen und die [Zielgruppe] ansprechen können? Bitte beschreibe außerdem jede Idee kurz und gib an, wie sie umgesetzt werden kann.«

Buchempfehlungen
»Ich mochte den Schreibstil von [Autor] in [Buchtitel]. Kannst du mir ein [Genre] Buch mit einem ähnlichen Schreibstil empfehlen?«

Buchzusammenfassungen
»Erstelle eine Zusammenfassung [Länge] für [Buchtitel] von [Autorenname] und hebe die wichtigsten Themen hervor, die in dem Buch behandelt werden.«»

Veröffentlicht unter Bibliotheken, Künstliche Intelligenz | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Neue WhatsApp-Funktion «Kanäle»

Alle Medien, Unternehmen, Organisationen, für die es wichtig ist, auf ihre Inhalte hinzuweisen und ihr Publikum auf aktuellem Stand zu halten, sollten sich die neue WhatsApp-Funktion «Kanäle» anschauen (via meedia.de):

«All diejenigen, die möglichst viele Menschen über ihre aktuellen Inhalte informieren wollen, werden an den WhatsApp-Channels nicht vorbei kommen. Nirgends erreicht man auf Anhieb eine so große Menge an Menschen wie hier. Laut ARD/ZDF-Onlinestudie nutzen 84 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von über 14 Jahren «mindestens wöchentlich» WhatsApp. Zum Vergleich: Telegram, das bereits über ähnliche Kanäle verfügt, kommt auf 13 Prozent, die populärsten Social Networks wie Facebook und Instagram liegen bei 35 und 31 Prozent, TikTok bei 14 Prozent, Twitter bei 10 Prozent. (…)

Für diejenigen, die sich die neue Funktion noch nicht angeschaut haben: In den Kanälen können die Betreiberinnen und Betreiber Nachrichten an alle Abonnierenden verschicken – mit allen Funktionen, die WhatsApp liefert, also Text, Fotos, Videos, Links, Emojis, usw. Die Abonnierenden können mit Likes und Emojis reagieren, aber nicht kommentieren. So bleiben die Kanäle übersichtlich und konzentrieren sich auf das Verbreiten von aktuellen Informationen. Eine grandiose Gelegenheit für Medien und Marken, ihre Nutzerinnen und Nutzer, Kundinnen und Kunden, Fans regelmäßig zu erreichen.»

Veröffentlicht unter Social Media | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Luddismus als Lifestyle

Die NZZ schreibt über «Dumbphone statt Smartphone – die Generation Z hat genug vom Scrollen und setzt auf altmodische Handys, die nur telefonieren und SMS verschicken können»:

«Allein in diesem Jahr sollen in den USA 2,8 Millionen sogenannte «feature phones» verkauft werden, technisch aufgerüstete Klapphandys, die zusätzlich über 5G-, Ortungs- und Radiofunktion verfügen. Das finnische Unternehmen HMD Global, das die Markenrechte von Nokia übernommen hat, vertreibt unter dem Namen das Kultmodell 3310, dessen Design für den Relaunch etwas aufpoliert wurde. (…)

In New York hat sich eine Gegenbewegung formiert: Der «Luddite Club», benannt nach Ned Ludd, jenem Arbeiter, der im 19. Jahrhundert in englischen Fabriken Webstühle zerstört haben soll, propagiert das Abschalten als Befreiungsakt aus der selbstverschuldeten Abhängigkeit von digitalen Medien. Die Mitglieder treffen sich regelmässig in öffentlichen Parks, um gemeinsam zu malen, zu meditieren oder Bücher zu lesen. Einzige Bedingung: Das Handy muss in der Tasche bleiben.»

Veröffentlicht unter Social Media | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Neues Swiss-Lib online

Swiss-Lib, die neue Schweizer Plattform für Fachleute im Bereich Informationswissenschaften, die vom Studiengang Information Science der Haute École de gestion de Genève kostenlos angeboten wird, ist seit heute in Betrieb. Sie ist hier zu finden.

Die Allgemeinen Nutzungsbedingungen (ANB) und den Benutzerleitfaden ist unter hier online (via E-Mail Bibliosuisse).

Kommentar: Ich habe mich angemeldet, wenn ich aber z.B. mein Profil vervollständigen möchte, erscheint die Mitteilung «Du hast keine Berechtigung, dies zu tun». Es ist zu hoffen, dass sich die neue Plattform bald mit Leben füllt, momentan scheint alles noch komplett leer.

Veröffentlicht unter Bibliotheken | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Robert Oppenheimer in den Nachrichten

Die Library of Congress macht anhand praktischer Beispiele Vorschläge, wie das Thema «Oppenheimer in den Nachrichten» im Unterricht behandelt werden kann:

«The J. Robert Oppenheimer collection resides at the Library of Congress, but newspaper articles from Chronicling America also provide an opportunity for students both to deepen their exploration of how Oppenheimer was viewed through multiple perspectives, and to follow debates regarding who should be trusted to make American policy decisions.»

Veröffentlicht unter Archiv, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel | Verschlagwortet mit | Hinterlassen Sie einen Kommentar