Werbebibliothek von Facebook

Die Werbebibliothek von Facebook ist ein öffentlich zugängliches Archiv. Sie sammelt politische Anzeigen und Werbeeinträge, die auf Facebook Apps und -Diensten geschaltet werden (via ZB Zürich auf Twitter). Das Archiv ist von Jan Böhmermann in seiner Sendung vor den deutschen Wahlen als unvollständig kritisiert worden (mehr zur Sendung auf rnd.de):

«Vor allem aber empörte er sich über Facebook und dessen mangelnde Transparenz. Facebooks „Werbebibliothek“ enthalte entgegen der Behauptungen nicht alle Werbeanzeigen, die durch die Recherche ermittelt wurden. Böhmermann veröffentlichte dafür alle Ergebnisse und Werbeanzeigen auf der Internetseite www.targetleaks.de

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Deutscher Buchpreis für den Roman «Blaue Frau»

Antje Rávik Strubel erhält für ihren Roman „Blaue Frau“ den Deutschen Buchpreis (via faz.net):

«Man darf dreifach gratulieren: Antje Rávik Strubel zum Deutschen Buchpreis für ihren Roman „Blaue Frau“, der Jury für ihre Wahl und der Auszeichnung selbst zu diesem Gewinnertitel. Er setzt die bemerkenswerte Liste von durchaus auch politisch motivierten Büchern fort, die bei der kommerziell wichtigsten Auszeichnung des deutschsprachigen Literaturbetriebs bislang triumphiert haben: angefangen von Katharina Hackers „Die Habenichtse“ (2006) über Uwe Tellkamps „Der Turm“, Ursula Krechels „Landgericht“, Robert Menasses „Die Hauptstadt“ und Saša Stanišićs „Herkunft“ bis zu „Anette, ein Heldinnen-Epos“ von Anne Weber erst im vergangenen Jahr.»

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Papierknappheit

Der Rohstoff Papier ist derzeit knapp – so knapp, dass Bücher vor Weihnachten nicht mehr nachgedruckt werden könnten. Der Verlag C.H. Beck rät, Buchgeschenke schon frühzeitig zu besorgen (via spiegel.de, danke an Gregor Helg für den Hinweis):

«Einer der Gründe für die Papierknappheit ist, dass in der Coronakrise viele Unternehmen sich Zeitungsanzeigen sparten, wodurch die Umfänge der Blätter geringer wurden. »Entsprechend weniger Altpapier fiel an«, zitierte das »Handelsblatt« Gregor Andreas Geiger, den Sprecher des Verbands Papierindustrie. Die Preise für Altpapier, den wichtigsten Rohstoff der heutigen Papierproduktion, stiegen entsprechend an.

Innerhalb eines Jahres sei die Papierindustrie mit Zellstoff-Preiserhöhungen von 60 bis 100 Prozent konfrontiert worden, die dann auch über den Papierhandel an die Druckereien weitergegeben werden, zitiert das Branchenblatt »Buchreport« Peter Schlürmann, Bereichsleiter Rolle/Verlage beim Papiergroßhändler Inapa Deutschland. Das habe es in seinen 39 Jahren in der Papierbranche in dieser Größenordnung noch nicht gegeben. Er betont, zu den Gründen gehöre neben Corona-Sondereffekten auch eine längerfristige Strukturbereinigung in der Branche.»

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Gegen E-Book-Verleih in Bibliotheken

Sven Regener, Juli Zeh, Frank Schätzing und rund 150 andere Autoren, Verleger und Buchhändler wollen sich nicht mit Centbeträgen abspeisen lassen. Sie beklagen das »Flatrate-Denken« vieler Leser (via spiegel.de, danke an Gregor Helg für den Hinweis):

«Für frischen Ärger hat jüngst der Versuch der Bibliothekslobby gesorgt, per Bundesratsbeschluss die gesetzliche Verpflichtung der Verlage durchzusetzen, neue Werke sofort nach Erscheinen im E-Book-Format an die Bibliotheken weiterzugeben. «Das wäre ein massiver staatlicher Eingriff und käme einer Enteignung gleich, die für viele Autoren, Verlage und Buchhandlungen existenbedrohend werden könnte», sagt Lovenberg. Es sei ein Irrtum, dass vor allem sozial Schwache die Angebote der Bibliotheken nutzten, behauptet die Verlegerin. «Nach neuen Studien kommen drei Viertel der E-Book-Entleiher in Bibliotheken aus der Schicht gut situierter Bildungsbürger.»

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Lyrical Link

Lyrical Link macht die dichterische Vielfalt mit Inszenierungen im öffentlichen Raum der Schweiz erfahrbar. Es gibt auch Projekte für Schulen (danke an Michaela Spiess und Claudia Storz für den Hinweis):

«Lyrical Link bringt vielsprachige Lyrik aus der Schweiz in den öffentlichen Raum: Die performativen und installativen Interventionen bringen die vielen Sprachen, die in der Schweiz gesprochen und geschrieben werden, an die Oberfläche.

Die Schauspieler*innen Vivianne Mösli und Ouelgo Téné tragen als «Amt für Poesie» Gedichte in ihren vielen Sprachen auf belebte Plätze und Gassen: Sie rezitieren auf Bänken, flüstern durch Trichter, schreiben auf die Strasse. Im Einkaufszentrum erhalten die Passant*innen Gedichthäppchen zum Probieren.»

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Neuer Kurzfilm zur Doku Zug

Zur Zuger Dokumentation der Bibliothek Zug gibt es einen neuen Kurzfilm (via swiss-lib):

«Mit Daniel Brunner, Jasmin Leuze, Yannick Ringger, Pia Rutishauser, Vroni Straub-Müller und Tabea Zimmermann Gibson

Regie: Remo Hegglin
Kamera: Quinn Evan Reimann
Kameraassistenz: Linus Rieser
Ton und Sounddesign: Silvan Gretener
Schnitt: Max Pfeffer
Produktion: Vater & Söhne GmbH
Im Auftrag von: Bibliothek Zug
Mit Unterstützung durch: Stiftung Doku-Zug»

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Opencat

Profi-Wissen bespricht den Opencat:

«Der Opencat ist ein Metakatalog, den man durchaus auf dem Schirm haben sollte. Er bietet zwar in Sachen Bibliotheken keine so Riesenauswahl wie der KVK, kommt aber aufgeräumt und übersichtlich daher (besonders, wenn man bei den Treffern die Tabellenansicht wählt … ).»

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Hunde in der Leseförderung

Die erste Podcastfolge der Akademie für Leseförderung Niedersachsen behandelt das Thema «Hunde in der Leseförderung».

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Juli Zeh-Interviewpodcast

Juli Zeh gibt im Zeit-Interviewpodcast Alles gesagt? während über 8 Stunden Auskunft über ihr Schreiben (danke an Martina Kuhn für den Hinweis):

«Sie ist eine der führenden Intellektuellen des Landes. Im unendlichen Podcast redet die Richterin und Autorin über Freiheit, Recht, Moral – und das Leben in Brandenburg.»

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Verifizierte Zitate

Zitatenexperte Gerald Krieghofer führt einen Blog zum Thema Zitatforschung . Vorbild für seine Arbeit ist der «Quote Investigator» von Garson O’Toole. Im Video mit Prof. Lemeshko äussert er sich u.a. zu einer Reihe von falschen Einstein-Zitaten (via Dudensammler auf Twitter).

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