Marktverwässerung durch KI-Bücher auf Amazon

(via buchmarkt.de):

“Zwischen Januar 2023 und März 2026 wuchs der kumulierte Titelkatalog um das 38,3-Fache. Die Zahl der Bücher, die in einem Quartal überhaupt Umsatz machten, wuchs um das 19,2-Fache. Der Umsatz selbst wuchs nur um das 8,9-Fache. Der Markt hat also deutlich schneller Titel produziert, als er Kaufkraft dafür hervorgebracht hat, und der Umsatz pro verkauftem Buch ist in den meisten Genres gesunken.

Entscheidend ist dabei ein Detail, das meine ursprüngliche These bestätigt und zugleich präzisiert: Der Rückgang trifft nicht nur die KI-Bücher selbst, die im Schnitt ohnehin schwach verkaufen. Er trifft auch die Bücher ganz ohne erkennbaren KI-Anteil. Deren Umsatz pro verkauftem Titel fiel zwischen den Erscheinungsjahrgängen 2023 und 2025 in sieben von acht untersuchten Genreclustern, im Schnitt um gut ein Fünftel. Das lässt sich nicht damit erklären, dass der Katalog einfach mit vielen schwach verkaufenden KI-Titeln aufgefüllt wurde und den Durchschnitt nach unten zieht. Es ist ein Verlust, den auch die «guten Schüler» der Klasse spüren, wie die Studie es selbst pointiert formuliert.”

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Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Texte und Bilder

Seit dem 2. August 2026 gilt für bestimmte KI-generierte Texte, Bilder und Videos eine Pflicht zur Kennzeichnung (via compgen.de):

“Die Europäische Kommission hat die Kennzeichnungspflichten mit dem Artikel 50 des KI-Gesetzes (AI Act) eingeführt. Ein Verhaltenskodex soll helfen, die Transparenz bei Inhalten einzuhalten, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence – AI) erstellt wurden.

Was muss gekennzeichnet werden und was nicht?
Menschen, die KI-generierte Texte oder Bilder anschauen oder -hören, sollen erkennen können, ob der Inhalt künstlich erzeugt oder manipuliert wurde.
Gekennzeichnet werden müssen:

Deep Fakes – also KI-generierte oder manipulierte Bilder, Audios oder Videos, die echten Personen, Objekten, Orten oder Ereignissen ähneln, und Menschen täuschen könnten.
KI-generierte oder manipulierte Texte, die veröffentlicht werden, aber nicht von Menschen überprüft oder redaktionell bearbeitet wurden, und für die niemand die redaktionelle Verantwortung übernommen hat.
Eine Kennzeichnung ist nicht nötig, wenn die KI-Texte redaktionell bearbeitet und geprüft wurden, und ein Redaktionsmitglied oder eine juristische Person die Verantwortung für die Veröffentlichung des Inhalts trägt.
Auch für Deep Fakes gilt eine Ausnahme, wenn die Inhalte offensichtlich künstlerisch, kreativ oder satirisch sind.”

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35 Jahre erste Website

Vor 35 Jahren (6. August 1991) wurde das World Wide Web erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt (via eco.de):

“Die erste Website des Forschungszentrums CERN ging an dem Tag online und erklärte, wie das Web funktionierte. Seitdem entwickelte sich das Internet rasant weiter: Laut aktuellen Erhebungen existieren heutzutage weltweit rund 1,5 Milliarden Websites.”

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Das Lesen auf Papier verändert die Verdrahtung Ihres Gehirns

“Reading on Paper Rewires Your Brain” auf Youtube (via Archivalia).

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Druckfreigabe für die 3. Auflage von “Basiswissen RDA” ist erteilt

Zwischen dem Erscheinen dieser Auflage von “Basiswissen RDA” im Jahr 2026 und der vorangegangenen 2. Auflage von 2017 liegen fast neun Jahre (via basiswissen-rda.de):

“Unverändert geblieben ist das Ziel des Lehrbuchs: In verständlicher Sprache und mit vielen Beispielen versehen, bietet es Studierenden, Auszubildenden und Praktiker:innen Grundlagenwissen für die Katalogisierung mit dem in Deutschland, Österreich und der deutsch­sprachigen Schweiz gültigen Regelwerk RDA.

Dieses Regelwerk sieht heute jedoch merklich anders aus als im Jahr 2017: Damals war die Basis noch das ursprüngliche, angloamerikanisch geprägte RDA Toolkit, das man in Verbindung mit separaten deutschsprachigen Anwendungsrichtlinien benutzen musste. Mit RDA DACH gibt es heute eine zeitgemäße, frei verfügbare und genau auf die Bedürfnisse deutschsprachiger Bibliotheken zugeschnittene Online-Plattform. Auf dieser finden sich alle Vorgaben für die Formalerschließung einheitlich zusammengeführt und neu strukturiert. Die frühere Nummerierung der Elemente wurde durch ein flexibleres Notationssystem ersetzt. Das Aufgreifen internationaler Entwicklungen führte stellenweise zu veränderter Terminologie. Aber nicht nur die “Verpackung” hat sich gewandelt, sondern auch der Inhalt: Einige neue Konzepte wurden eingeführt (z. B. Anwendungsprofile, Erfassungsmethoden). Manche Regeln wurden ergänzt oder detaillierter ausgearbeitet; andere wurden geändert, weil sie sich nicht bewährt hatten oder nicht mehr zeitgemäß erschienen. Als Mitglieder der einschlägigen Expertengruppen waren die Autorinnen an der Entstehung und Weiter­entwicklung der für die Formalerschließung relevanten Teile von RDA DACH aktiv beteiligt und konnten die Veränderungen mitgestalten.”

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LGBTQ-Lesetipps

In der Neuerscheinung „Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm“ (Leykam 2026) gibt es zahlreiche LGBTQ-Lesetipps. Das Buch ist Thema im Podcast Die Buch:

“Ich spreche mit den Autor*innen von „Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm“ (Leykam 2026) über queere Literatur. Wer darf queere Literatur schreiben? Was ist das überhaupt? Und welche queeren Bücher müssen unbedingt auch eure Leseliste?

Bianca-Maria Braunshofer, Tobi Schiller und Marlon Brand schreiben in „Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm“ (Leykam 2026) über queere Literatur. Sie zeigen auf, wie queere Literatur im Schulkanon aufgegriffen werden kann, wie queere Literatur im Lauf der Zeit unterdrückt wurde und wie man beginnen kann, sich dem Thema anzunähern. Wir sprechen unter anderem über „Heated Rivalry“ und welche Geschichten über Queerness sich authentisch anfühlen – und welche nicht.”

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Longlist zum Deutschen Buchpreis 2026

Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2026 ist online (via boersenblatt.net):

  • Shida Bazyar: Die Lücken (Kiepenheuer & Witsch, September 2026)
  • Helene Bukowski: Wer möchte nicht im Leben bleiben (claassen, Februar 2026)
  • Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter (Hanser, Februar 2026)
  • Muri Darida: King Cobra (dtv, März 2026)
  • Alisha Gamisch: Parasiti (Voland & Quist, März 2026)
  • Franziska Gänsler: Orca (Kein & Aber, August 2026)
  • Tomer Gardi: Liefern (Tropen, Februar 2026)
  • Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle (S. Fischer, August 2026)
  • Elias Hirschl: Schleifen (Paul Zsolnay, Januar 2026)
  • Svenja Leiber: Nelka (Suhrkamp, Februar 2026)
  • Leh-Wei Liao: Glaszeit (Luchterhand, August 2026)
  • Peggy Mädler: Selbstregulierung des Herzens (Galiani Berlin, Februar 2026)
  • Giuliano Musio: Aus anderem Holz (Luftschacht, September 2026)
  • Yade Yasemin Önder: Anti Müller (park x ullstein, Februar 2026)
  • Lukas Rietzschel: Sanditz (dtv, März 2026)
  • Ingo Schulze: Das Wasser im August (S. Fischer, August 2026)
  • Heinz Strunk: Memories of Heidelberg (Rowohlt, Juli 2026)
  • Karosh Taha: Gulistan (DuMont, August 2026)
  • Lilli Tollkien: Mit beiden Händen den Himmel stützen (Aufbau, März 2026)
  • Dana Vowinckel: Anton und Alma (Suhrkamp, September 2026)
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Alles über Donald Duck

alleswisser.org ist laut Eigenbeschreibung “eine qualitätsvolle Quelle donaldischen Wissens” (via Flyer):

“Du weisst selbst viel, nur nicht, wie Du Dein Wissen unter die donaldisch Dürstenden bringen könntest? Du möchtest einfach nur einen Ünberblick über fantastische Forschungen erhalten? Dann bist du hier richtig.”

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Literaturhaus Graubünden

Seit August 2024 gibt es das Literaturhaus Graubünden:

“Das Literaturhaus Graubünden ist ein Zentrum für das literarische Leben in Chur und im Kanton Graubünden. Als dreisprachiges und mobiles Literaturhaus versteht sich das LIT als Ort der Vermittlung, des Austauschs und der Begegnung. Es fördert die Auseinandersetzung mit Gegenwartsliteratur aus Graubünden, der Schweiz und dem internationalen Raum und schafft Verbindungen zwischen Sprachen, Kulturen und künstlerischen Ausdrucksformen.
Das Programm umfasst Lesungen, Buchvernissagen, Gespräche und Performances, die Literatur auch im Dialog mit anderen Künsten erfahrbar machen. Mit Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im Kanton richtet sich das LIT an ein vielfältiges Publikum.
Sein Hauptsitz befindet sich im Labor am Pfisterplatz in Chur. Grössere Veranstaltungen und Projekte finden in der Werkstatt und in weiteren Kooperationshäusern statt. Die langfristige Vision bleibt ein eigenes Haus für die Literatur: ein Ort für Geschichten, die erzählt, gelesen, diskutiert und weitergeschrieben werden.”

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KI-generierte Bilder identifizieren

(via ARD ZDF Medienakademie auf Bluesky)

Tipp: Um KI-generierte Bilder zu identifizieren, gibt es neben openai.com/de-DE/resear… z. B. C2PA Content Credentials Verify: verify.contentauthenticity.org
Weitere Verifizierungstools bietet Bellingcat: bellingcat.gitbook.io/toolkit/cate…
Am besten kombinieren mit umgekehrter Bildersuche etc.

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