Zürcher Kulturhaus Kosmos ist konkurs

Das Zürcher Kulturhaus Kosmos meldet Konkurs an und ist ab sofort geschlossen (via nzz.ch):

««Das Kosmos ist illiquid und hoffnungslos überschuldet», begründet der Verwaltungsratspräsident Feusi gegenüber der NZZ die Notbremse. Diese finanzielle Lage sei ihm und Diem anfangs nicht transparent dargelegt worden. Gleich nach ihrem Eintritt in den Verwaltungsrat hätten sie ein externes Gutachten erstellen lassen, das unter anderem massiv zu hohe Personal- und Warenkosten im Verhältnis zum Umsatz ergeben habe. Eine Revision habe dieses Ergebnis nun bestätigt.»

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«Safe(r) Spaces» auf Instagram

Das Angebot «Safe(r) Spaces» behandelt die Herausforderungen und Chancen des digitalen Raums, mit denen sich Jugendliche tagtäglich im Netz konfrontiert sehen. Die Graphic Novel behandelt die Themen Fake News, Radikalisierung und Hate Speech und erzählt die Geschichte der Freunde Jule, Mia und Fela. Das Projekt ist auf Instagram aktiv (via lehrer-online.de).

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Digitaler Lesesaal Staatsarchiv Basel Stadt

Das Staatsarchiv Basel Stadt verfügt neu über einen digitalen Lesesaal. Für Lehrkräfte und Schulklassen gibt es unter dem Titel «Lernen im Archiv» einen eigenen Menupunkt mit Materialien (via blog.staatsarchiv-bs.ch).

Update (danke an Daniel Hagmann für den Hinweis): Das Staatsarchiv Basel-Landschaft verfügt auch über einen digitalen Lesesaal, erreichbar unter memory.bl.ch

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Kidfluencer

Detektor.fm berichtet unter dem Titel «Wo hört der Spaß auf?» über Kidfluencer:

«Wie viel Arbeit für die Kidfluencer eigentlich erlaubt ist, bespricht detektor.fm-Moderator Johannes Schmidt mit Luise Meergans. Sie leitet die Abteilung Kinderrechte und Bildung beim Deutschen Kinderhilfswerk. Außerdem erklärt Iren Schulz, was das Influencertum für die Kinder bedeutet. Sie ist Dozentin an der Universität Erfurt im Masterstudiegang Kinder- und Jugendmedien und arbeitet für die Initiative „SCHAU HIN!“.»

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TikTok als Suchmaschine

Social Media Watchblog schreibt zum Trend TikTok als Suchmaschine:

«Die Marketing-Profis bei OMR haben sich der Frage angenommen, ob TikToks künftig auch Suchmaschinen-optimiert sein sollten – und zwar nicht für die Google- sondern die interne Suche. Kurz zum Hintergrund: Gen Z würde TikTok immer öfter Google vorziehen, um Dinge in Erfahrung zu bringen, konnten wir in den vergangen Monaten immer wieder lesen. Ob das wirklich so ist, bleibt offen. Ja, es gab im Sommer den Hinweis eines Google-Mitarbeiters (TechCrunch), dass Instagram und TikTok immer öfter auch für Aufgaben genutzt würden, auf denen vormals Google die unangefochtene Nummer Eins war. Soweit der anekdotische Teil. Handfeste Zahlen hingegen gibt es nicht. Was aber zu beobachten ist: TikTok baut die Suche weiter aus, um konkurrenzfähiger zu werden. Etwas, das Facebook zum Beispiel all die ganze Zeit über völlig außer Acht gelassen hat: Facebook wollte selbst bestimmen, was Nutzerïnnen bei der App (vor-) finden. Bei TikTok scheint die Sache etwas anders gelagert zu sein. Was Unternehmen und Creator deshalb am besten schon jetzt beachten sollten, steht hier: Kommt jetzt Tiktok SEO? So läuft der Ranking-Kampf in der Suche der App schon jetzt (OMR).»

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Von einer KI gezeichneter Comic

Summer Island von Steve Coulson ist ein von einer KI gezeichneter Comic (via giubanski.wordpress.com):

«Bemerkenswert dabei ist: Coulson ist nicht Comiczeichner, lediglich ein begeisterter Leser der neunten Kunst. Er könne nicht gut genug zeichnen, weshalb er das Programm Midjourney zu Hilfe nahm. (…)

Summer Island ist nicht der einzige K.I.-Comic, und die Qualität verbessert sich rasant durch das maschinelle Lernen der Programme. Künstlerin Kris Kashtanova hat ihren Comic mit einer Hauptfigur versehen, die an die Schauspielerin Zendaya (Spider-Man, Euphoria) erinnert, und die Geschichte urheberrechtlich schützen lassen. Nebst der erstaunlich guten Qualität, mit welchen Programme wie Midjourney, Dall-E oder Stable Diffusion Kunst produzieren, stehen nun urheberrechtliche und ethische Fragen im Zentrum: Wird die künstliche Intelligenz die Arbeit von Comic-Autor:innen ersetzen? Dürfen diese Porgramme geschützte Bilder aus aus dem Internet wiederverwenden, und wem gehören dann die Rechte? Und schliesslich: Sollen Maschinen unsere Fantasie übernehmen? Für manche ist diese Vorstellung der wahre Horror.»

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Wissenschafts-Community und Twitter

SRF berichtet unter dem Titel «Verliert Twitter seine Wissenschafts-Community?» über die Abwanderung zu Mastodon:

«Bislang fahren viele Forscher zweigleisig. Sie nutzen Twitter und Mastodon parallel. Christian Althaus kann sich vorstellen, Twitter bald ganz zu verlassen. Catherine Flick ist dort gar nicht mehr aktiv. Hier liegt eine Gefahr: Wenn die Forschenden tatsächlich abwandern sollten, könnten ihre Stimmen auf Twitter fehlen.»

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«IFLA ist driven by nepotism and corruption»

Die schwedische Bibliothekszeitung biblioteksbladet hat ein Sonderheft in Englisch veröffentlicht, das sich mit der IFLA und den Ungereimtheiten zu Finanzen, dem scheidenden Generalsekretär und vor allem der großen Personalfluktuation im Headquarter der IFLA beschäftigt (via Inetbib).

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Der letzte Erd- und Himmelsglobus seiner Art

Der St. Galler Globus 1576 online (via Archivalia):

«Der St. Galler Globus ist ein Erd- und Himmelsglobus, der auf derselben Kugel eine Darstellung der Erde und des Himmels enthält. Er stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und steht heute im Landesmuseum Zürich. Eine Kopie steht in der Stiftsbibliothek St. Gallen.

Auf dieser Seite wird der St. Galler Globus interaktiv zugänglich gemacht. Das Pilotprojekt zeigt Möglichkeiten der Vermittlung und Kontextualisierung auf. Es wurde ermöglicht von der Zentralbibliothek Zürich, der Stiftsbibliothek St. Gallen und dem Landesmuseum Zürich und umgesetzt durch die Forschungsgruppe Knowledge Visualisation der Zürcher Hochschule der Künste.»

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«Doing Research» kostenlos online

Der Band «Doing Research» von Sandra Hofhues und Konstanze Schütze ist open access online. Er enthält mehr als 50 kurze Kapitel zu Wissen(schaft)spraktiken (via Archivalia):

«Forschung wird zunehmend aus Sicht ihrer Ergebnisse gedacht – nicht zuletzt aufgrund der Umwälzungen im System Wissensschaft. Der Band lenkt den Fokus jedoch auf diejenigen Prozesse, die Forschungsergebnisse erst ermöglichen und Wissenschaft konturieren. Dabei ist der Titel Doing Research als Verweis darauf zu verstehen, dass forschendes Handeln von spezifischen Positionierungen, partiellen Perspektiven und Suchbewegungen geformt ist. So knüpfen alle Beitragenden auf reflexive Weise an ihre jeweiligen Forschungspraktiken an. Ausgangspunkt sind Abkürzungen – die vermeintlich kleinsten Einheiten wissenschaftlicher Aushandlung und Verständigung. Der in den Erziehungs-, Sozial-, Medien- und Kunstwissenschaften verankerte Band zeichnet ein vieldimensionales Bild gegenwärtigen Forschens mit transdisziplinären Anknüpfungspunkten zwischen Digitalität und Bildung.»

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