Informationen zum Coronavirus

Aktuelle schweizerische Informationen zum Coronavirus (im Zusammenhang mit der Schule) sind auf folgenden Portalen zu finden:

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Was bedeutet „Agile Schule?“

Jöran ruft an 0101 beschäftigt sich mit dem Thema „Agile Schule“:

„Jöran ruft an bei Matthias Förtsch und Friedemann Stöffler, Autoren des Buchs „Die agile Schule: 10 Leitprinzipien für Schulentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung““

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Englische Wortliste zur Digitalisierung

Das Information Literacy Weblog macht auf eine Wortliste aufmerksam, die von Frank W. Baker auf MediaLiteracyClearinghouse angeboten wird. Thema der Wortliste ist die Digitalisierung (via Fortbildung in Bibliotheken):

„Each week, I tweet and post on Facebook a word (or phrase) that 21st century students should know and understand. (You don’t have to use THIS week’s word—pick one from the growing list.) I recommend that educators ask students to locate a news story which uses that word/phrase; be sure they understand its meaning and be aware of the word/phrase when they encounter it in the news or popular culture. Feel free to suggest a word or phrase to me by emailing me at fbaker1346@gmail.com“

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Smithsonian Open Access

Die Smithsonian Institution hat 2.8 Millionen Bilder Open Access gestellt (via News from Jurn):

„The Smithsonian now has a unified open-access picture library online, primed with an initial 2.8 million hi-res images. The licencing appears to be uniformly CC0. Another 200,000 images will reportedly be added through 2020, with more in future years.“

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Weiterbildung Informationskanäle und Working Out Loud

Der nachfolgende Text ist gleichzeitig das Skript zum Workshop „Informationskanäle und Working Out Loud“ vom 28.2.2020 an der Kanti Wattwil.

Am 28.2.2020 findet an der Kanti Wattwil eine Schilf-Weiterbildung zum Thema „Digitalisierung mit konkreten Best Practice-Beispielen für den Laptop-Klassen-Unterricht“ statt. In diesem Rahmen biete ich einen Workshop zum Thema „Informationskanäle und Working Out Loud“ an. Der Ausschreibungstext lautet:

„Das digithek blog ist Teil der Recherchierwebsite digithek.ch und berichtet regelmässig zu bibliothekarischen und schulischen Themen. Um eine breite Themenauswahl zu erhalten ist es von Vorteil, über verschiedene Kanäle zu Informationen zu gelangen. Welche Tools und Recherchetechniken sind dafür besonders geeignet? Was ist mit «Working Out Loud» gemeint und welchen Mehrwert bietet die Veröffentlichung auf einer Blogging-Plattform gegenüber einem Word-Dokument? Die Diskussion im Anschluss sammelt Tipps der Kursteilnehmenden.“

0 Was macht ein Kurator von Inhalten (Englisch: Content Curator)?

„Ein Kurator von Inhalten ist jemand, der kontinuierlich die besten und relevantesten Inhalte findet, anordnet, organisiert und zu einem bestimmten Thema teilt. Die wichtigste Komponente dieser Arbeit ist das Wort „kontinuierlich“.“ (Rohit Bhargava, 2009)

1 Auf welchen Wegen gelange ich zu Inhalten, die ich auf blog.digithek.ch veröffentliche?
Hauptlieferant für Inhalte ist der RSS-Feedreader Feedly. Seit ungefähr einem halben Jahr nutze ich die kostenpflichtige Version Pro+, die den Vorteil hat, dass die Anzahl abonnierbarer Kanäle bis 2’500 beträgt, auch Twitter-Feeds abonnierbar sind und eine gute Suchfunktion innerhalb der Feeds zur Verfügung steht. Hier habe ich alle relevanten Blogs, Websites und Twitter-Accounts abonniert, denen ich regelmässig folgen möchte.

Dazu gehört z.B. der Aggregator plan3t.info, der die wichtigen bibliothekarischen Blogs bündelt und zentral zur Verfügung stellt. Besonders produktiv ist hier Archivalia, Klaus Graf meldet in der Regel mehrmals täglich interessante Links zu Geschichte, Archiv und Bibliothek. Oft werden die Links auch kritisch kommentiert.

Separat abonniert habe ich z.B. zkbw. Hier gibt Horst Hilger mehrmals täglich einschägige Presse-Meldungen zu bibliothekarischen Themen wieder, v.a. aus dem Hochschulbereich. Zu schulischen Themen immer wieder interessante Themen bietet Web2-Unterricht.ch und das Blog von Ines Bieler.

Interessante Meldungen zu Schweizer Bibliotheken bietet buero-dlb.ch/de/archiv/information-und-dokumentation. Weil die Seite über keinen RSS-Feed verfügt, habe ich dafür selber einen RSS-Feed erstellt.

Weltweit abonnierte Quellen sind z.B. Researchbuzz: Firehose der Amerikanerin Tara Calishain. Hier werden oftmals sehr spezifische englischsprachige Quellen verlinkt, unter denen hin und wieder interessante Meldungen zu finden sind. Da sie dies professionell betreibt, unterstütze ich sie via Patreon. Der Amerikaner Jason Kottke betreibt unabhängig und hauptberuflich kottke.org, wo unterhaltsame, qualitativ hochstehende Videos und Mitteilungen zu allen erdenklichen Themen veröffentlicht werden.

Zu den Twitter-Accounts, die ich via Feedly verfolge, gehören die ergiebigen Accounts ARDZDFmedienakademie und IG WBS, die gezielt erwähnenswerte Quellen aus dem Medien- und Bibliotheksbereich tweeten.

Ebenfalls nützlich sind Newsletter. Erwähnenswert ist hier The Scout Report, der wöchentlich erscheint und (vorwiegend) amerikanische Websites zu einem bestimmten Thema vorstellt. Er wird an der University of Wisconsin-Madison erstellt. Lesenswert ist auch The Cramm. Hier berichtet ein Team von amerikanischen SchülerInnen rund um die 15-jährige Olivia Seltzer aus dem kalifornischen Santa Barbara unter der Woche täglich über News in Jugendsprache. Eurotopics bietet eine tägliche Zusammenfassung wichtiger europäischer Presseartikel zu Schwerpunktthemen.

Unter den via E-Mail abonnierten Listen ist swiss-lib zu nennen. Hier werden offene Stellen kommnuniziert, aber auch interessante Mitteilungen aus dem schweizerischen Bibliotheksbereich.

Via den Google-Alert „Wörterbuch“ stosse ich regelmässig auf interessante Wörterbuchprojekte.

Für die Informationsbeschaffung sehr ergiebig ist Twitter. Empfehlenswert ist es hier, mit Listen zu arbeiten. So kann unterschieden werden, welchen Accounts man folgen möchte, und für welche man Zeit hat, sie regelmässig zu lesen. Ich führe beispielsweise eine Minimalliste, für die ich mir jeweils Zeit nehme, sie zu verfolgen. Je nach Zeit verfolge ich separat Bot Tw!tterlehrerzimmer. Hier finden sich immer wieder interessante Hinweise auf Tools und Webseiten, die für den Unterricht nützlich sein können. Mehr zum Twitterlehrerzimmer ist im Blog-Beitrag „Lehrpersonen bestimmter Fachschaften auf Twitter finden“ zu lesen. Für die Schule relevante Beiträge bietet der Account von Philippe Wampfler.

Via E-Mail erhalte ich hin und wieder Hinweise auf lohnende Veröffentlichungen, z.B. Literarisch reisen.

Eine Recherchetechnik, um zu Inhalten zu gelangen, kann z.B. die gezielte Suche mit dem Site-Befehl nach Twitterlisten sein: site:https://twitter.com/*/lists/Suchbegriff
Padlets zu Erklärvideos habe ich z.B. mit dem Suchbefehl site:padlet.com erklärvideos gefunden.

2 Vorteile einer Veröffentlichung auf dem Blog
Wer die Blogbeiträge im digithek blog regelmässig verfolgen möchte, kann die Updates via E-Mail abonnieren und erhält dann einmal pro Tag ein E-Mail mit den neuen Beiträgen. So bleibt auch auf dem Laufenden, wer über keinen RSS-Feedreader verfügt. Momentan haben etwas über 200 Personen den Blog auf diese Weise abonnniert, via Feedly sind es knapp 70.

Die Vorteile des Blogs gegenüber von Twitter liegen darin, dass die Beiträge auch langfristig suchbar sind. Sie sind mit Kategorien sowie mit Tags erschlossen. Wer also zum Thema Fake News auf dem Laufenden bleiben will, kann entweder den Tag Fake aufrufen oder die Kategorie Medienkompetenz verfolgen.

Über das Suchfenster sind auch selten verwendete Wörter wie z.B. das Coronavirus suchbar. Die Beiträge sind kommentierbar, wie z.B. beim Beitrag Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz online. Via Kommentar werde ich immer wieder auf Fehler hingewiesen, z.B. beim Beitrag BFI veröffentlicht frühe Stummfilme online. Die Beiträge sind via Suchmaschinen indexiert und können so auch von Personen gefunden werden, die das digithek blog nicht kennen.

Der meistaufgerufene Beitrag ist der Beitrag „Software zur Entzifferung von Kurrentschrift“ (knapp 3’800 Zugriffe via Suchmaschine im Jahr 2019). Mittels Verlinkung in anderen Blogs werden bestimmte Beiträge mehr beachtet. Der Beitrag „Rafael Ball tritt Bibliotheksdebatte los“ wurde beispielsweise so oft von anderen Quellen auf Social Media verlinkt, dass er zu einem der meistgelesenen Beiträge innerhalb des Blogs wurde.

Ein Blog erlaubt es auch, politisch Stellung zu beziehen. Im Beitrag „Nur ein Thurgauer Apfel für die Bildung?“ wurde ein Facebook-Beitrag zum Sparbeschluss an der Kantonsschule Frauenfeld mit Schüler*innenaktion zugusten der Mediothek wiedergegeben und damit auch langfristig zugänglich gemacht.

3 Working Out Loud

Mit Working Out Loud (WOL) wird eine durch John Stepper durch sein gleichnamiges Buch (2015) bekannt gemachte Methode der Zusammenarbeit und ein darauf aufbauendes Selbstlern-Management bezeichnet. Das Führen eines Blogs kann Teil davon sein, WOL beinhaltet aber mehr als das: Insbesondere gehört dazu eine WOL-Gruppe, die sich während 12 Wochen jeweils einmal wöchentlich trifft und ihre Projekte gemeinsam bespricht.

Es gibt eine internationale Website und eine für die Schweiz. Ein aktueller Blogbeitrag von Philippe Wampfler gibt zum Thema weiterführende Informationen: „Working Out Loud in Bildungskontexten„.

4 Mein persönliches Personal Learning Environment (PLE)
Ich führe ein Lese-Logbuch
Bücher, die ich mir für später merken möchte, trage ich auf Librarything ein.
Bilder sammle und teile ich auf Pinterest.
Texte speichere ich auf Evernote.
Links speichere ich auf Pinboard (kostenpflichtig). Eine kostenlose und empfehlenswerte Alternative dazu ist Diigo.
Für die Literaturverwaltung verwende ich Zotero. Notizen zu den jeweiligen Büchern füge ich mit der Notizfunktion hinzu.

5 Plattformen, um Inhalte zu kuratieren
Scoop.it! ermöglicht es auf einfache Weise, auf Inhalte hinzuweisen. Ein Beispiel einer solchen Seite ist Medien – Unterrichtsideen von Guido Knaus.
Ein Lehrer-Blog, der auf Inhalte zum Lateinunterricht hinweist, ist quisquilia von S. Küpfer.
Pearltrees ermöglicht es, visuell ansprechende Linklisten anzulegen. Ein Beispiel sind die Digithek-Links auf Pearltrees.
Padlet erlaubt es, Inhalte auf einer Pinnwand zu ordnen. Ein Beispiel sind die Padlets zu Erklärvideos.
Mit Wakelet können z.B. Tweets geordnet und dauerhaft zugänglich gemacht werden. Ein Wakelet von Ines Bieler zu Fake News ist hier zu finden.

6 Weiterführende Literatur

  • Ahrens, S. (2017). Das Zettelkasten-Prinzip. Erfolgreich wissenschaftlich Schreiben und Studieren mit effektiven Notizen. Norderstedt: BoD – Books on Demand
  • Anderson, S.W. (2015). Content Curation. How to avoid information overload. Thousand Oaks, California: Corwin
  • Briggs, S. (2016). The Importance of Content Curation, and Tips for Teachers and Students. Gefunden am 25.2.2020 unter https://www.learningscientists.org/blog/2016/9/13-1?rq=organisation
  • Dale Carnegie & Associates (2013). Die Kunst, Vertrauen zu schaffen. Wie man Freunde gewinnt in Zeiten des Internet. 2. Aufl. Frankfurt a.M.: Fischer Taschenbuch
  • Günther, J. (2014). Heute schon kuratiert? Gefunden am 25.2.2020 unter https://www.nzz.ch/feuilleton/heute-schon-kuratiert-1.18426711
  • Kleon, A. (2013). Alles nur geklaut. 10 Wege zum kreativen Durchbruch. 6. Aufl. München: Goldmann
  • Rosenbaum, S. (2014). Curate this! The hands-on, how-to guide to content curation. Richmond, Virginia: Magnify Media
  • Stepper, J. (2015). Working out loud. For a better career and life. New York: Ikigai Press
  • Wampfler, P. (2020). Working Out Loud in Bildungskontexten. Gefunden am 26.2.2020 unter https://schulesocialmedia.com/2020/01/16/working-out-loud-in-bildungskontexten/
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Eine der letzten Videotheken Englands

20th Century Flicks in Bristol ist die älteste noch existierende Videothek der Welt. Der Kurzfilm von Arthur Cauty „The Last Video Store“ porträtiert die mehr als 20’000 Titel umfassende Sammlung mit den verleihenden Videothekar*innen (via kottke.org).

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Unabhängiger Vollzeitblogger Jason Kottke

kottke.org, laut Eigenwerbung „one of the best independent blogs“ feiert das 15jährige Jubiläum als Ein-Mann-Vollzeitjob, getragen von Spenden (Mitgliederbeiträge, alle Blogposts sind aber frei im Netz verfügbar, via kottke.org):

„Fast forward to the present day and this little website is still chugging along. In its almost 22 years of existence, kottke.org has never gotten big, but it’s also never gone away, predating & outlasting many excellent and dearly missed sites like Grantland, Rookie, The Toast, The Awl, Gawker, and hundreds of others. I have other people write for the site on occasion, but it’s still very much a one-person production by a reluctant influencer (*barf*) who, as an introvert, still (naively?) thinks about posts on the site as personal emails to individual readers rather than as some sort of broadcast. I’d like to thank those early supporters for having faith in me and in this site — you’re the reason we’re all still here, gathered around this little online campfire, swapping stories about the human condition.“

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Visualisierungsplattform für aargauische Umweltdaten

Im Kanton Aargau werden departements- und abteilungsübergreifend hochwertige Daten für das Umweltmonitoring gesammelt, ausgewertet, visualisiert und publiziert. Das Umweltdaten-Managementportal EnVIS vereint den Zugang zu allen relevanten Daten – vorwiegend Zeitreihen, aber auch Geodatensätze – in einem System. Das System dient in erster Linie der Öffentlichkeit, aber auch den Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung als Visualisierungsplattform der kantonalen Umweltdaten (via ag.ch).

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Verjüngungskur für alte Filme

Der in Moskau lebenden Produktmanager Denis Shiryaev hat u.a. den ersten Kinofilm der Brüder Lumière mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) modernisiert (via Schweiz am Wochenende, danke an Michaela Spiess für den Hinweis):

„Algorithmen rechneten das historische Filmmaterial auf 4K-Auflösung hoch, ergänzten, wo nötig, Details und fügten neue Einzelbilder ein, sodass Bewegungen geschmeidiger wirken. (…)

Mehr als drei Millionen Mal wurde das auf Youtube veröffentlichte Video bislang abgerufen. (…)

Nachdem sein Video viral ging und zahlreiche Internetseiten darüber berichteten, trudelten bei Shiryaev ein halbes Dutzend Anfragen von Filmunternehmen ein. «Sie wollten alle nur eines wissen: Ob sie meine Software für die Modernisierung ihrer Filmarchive nutzen dürfen.»“

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Alle Nachtzuglinien der Welt auf einer Karte

In jahrelanger Recherchearbeit hat der Architekt und Kartendesigner Jug Cerović alle Nachtzuglinien der Welt zusammengefasst. Das Ergebnis dieser Fleißarbeit ist auf night-trains.com zu sehen. Hier gibt es die Nachtzug-Weltkarte als PDF. (via ARDZDFmedienakademie auf Twitter bzw. derstandard.at).

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