Arno Schmidt und sein Wohnhaus in Bargfeld

In der SWR-Sendung »Lesenswert!« besucht Denis Scheck ab Minute 17 die Leiterin der Arno Schmidt-Stiftung Susanne Schmidt in Arno Schmidts Wohnhaus in Bargfeld (via ASml Liste).

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ADM-LinkedIn-Gruppe

Ich möchte hier nochmals alle, die in einer Mittelschulmediothek arbeiten dazu ermuntern, ein LinkedIn-Profil zu erstellen und der Arbeitsgemeinschaft Deutschschweizer Mittelschulmediotheken auf LinkedIn beizutreten. Aktuell wird dort z.B. auf den nächsten MedioTalk hingewiesen, der am 20.3.2023 zum Thema Swisscovery stattfindet.

Weshalb ist es sinnvoll, auf LinkedIn präsent zu sein? Stelleninserate werden oftmals dort erstmals verbreitet, zudem sind viele Mittelschulen und Bibliotheken auf LinkedIn aktiv (hier z.B. das Profil der Neuen Kantonsschule). Man kann auch Seiten wie z.B. dem School Library Journal folgen, um fachlich up to date zu bleiben. Auch um mit ehemaligen Studienkolleg*innen in Kontakt zu bleiben, ist LinkedIn sehr praktisch.

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Hörbücher mit KI-Sprecher*innen

(via Newsletter Kultur im Web 04/2023 und smithsonianmag.com):

«Madison, ein Sopran, und Jackson, ein Bariton, sind die beiden aktuellen KI-Sprecher:innen eines neuen Hörbuchangebots von Apple mit Belletristik und Liebesromanen. Geplant sind zwei weitere digitale Stimmen namens Helena und Mitchell und von KI erzählte Sachbücher.»

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Zylinder-Audioarchiv der University of California-Santa Barbara

Das Zylinder-Audioarchiv der University of California-Santa Barbara verfügt über eine digitale Sammlung von mehr als 10.000 Zylinderaufnahmen. Die Aufnahmen können online heruntergeladen oder gestreamt werden (via openculture.com):

«“This searchable database,” says UCSB, “features all types of recordings made from the late 1800s to early 1900s, including popular songs, vaudeville acts, classical and operatic music, comedic monologues, ethnic and foreign recordings, speeches and readings.” You can also find in the archive a number of “personal recordings,” or “home wax recordings,” made by everyday people at home (as opposed to by record companies).»

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Abstimmung «Wissenschafts-Blogs des Jahres 2022»

Auf Wissenschaft kommuniziert kann für den Wissenschafts-Blogs des Jahres 2022 abgestimmt werden:

«Es ist wieder soweit. Die interessantesten Wissenschafts-Blogs des Jahres stellen sich zur Wahl. Und zugleich gibt es Krisen-Alarm bei vielen Wissenschafts-Bloggern: Ihre Sichtbarkeit im unüberblickbaren Internet ist bedroht. Doch dazu gleich mehr.

Trotz TikTok-Hype und Instagramm-Fieber bleibt eines wahr: Für die Wissenschaftskommunikation sind Blogs ein ideales Medium im Internet. Hier ist es möglich, nicht nur kurze Informationshappen oder optisch attraktive Ausrufezeichen zu senden, sondern Sachverhalte zu schildern, selbst wenn sie umfangreich und kompliziert sind, dies mit informativen und attraktiven Bildern und Grafiken zu kombinieren, ja auch mit Videos, die ansprechen und vieles viel schneller und anschaulicher erklären können (und durchaus oft zur kleinen persönlichen Eitelkeit passen) als Texte allein.»

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Paul Celan liest Gedichte aus allen bis dato veröffentlichten Bänden (9.10.1969)

Paul Celan liest Gedichte am 9.10.1969 in Jerusalem auf dichterlesen.net:

«Am 30. September 1969, knapp sieben Monate vor seinem Tod, reiste Paul Celan zum ersten Mal nach Israel. Obwohl er diese Reise am 16. Oktober frühzeitig abbrach, kam er in der folgenden Zeit immer wieder mit großem Enthusiasmus auf seinen Aufenthalt zu sprechen. Er traf Bekannte aus Czernowitz, unter ihnen vor allem Ilana Shmueli, mit der ihn dann eine intensive Liebe verband; traf aber auch Vertreter der neuen israelisch-hebräischen Dichtung wie David Rokeah, Jehuda Amichai oder Manfred Winkler. Celans Reise nach Israel war Begegnung mit der zerstörten Bukowiner Vergangenheit und zugleich Besuch einer so von ihm wahrgenommenen Selbst- und Erneutsetzung jüdischen Lebens mit eigener Sprache an seinem ältesten Ort.
Während seines Aufenthalts las er zweimal: am 15. Oktober in Tel Aviv und sechs Tage zuvor in Jerusalem. Letztere Lesung ist hier dokumentiert. „Ein gutes Lesen, ein gutes Zuhören dort“ sei es gewesen, schreibt Celan in einer kurzen Notiz an Ilana Shmueli. Jehuda Amichai und Manfred Winkler hatten die sehr gut besuchte Lesung mit ihren Übersetzungen von Gedichten Celans eingeleitet, anschließend richtete Gershom Scholem einen Empfang für den Dichter aus.
Im Vergleich mit früheren Aufnahmen liest Celan härter, geraffter, lässt vor allem die Versenden nicht mehr derart betont melodisch ausklingen. Obschon eine späte Lesung, gewichtet Celan seine frühen Veröffentlichungen wesentlich stärker (lediglich sechs der 21 Gedichte sind seinen letzten drei Bänden entnommen), ganz als wolle er sie noch einmal an neuem Ort erproben. Im Eröffnungsgedicht „Kristall“ inszeniert er seine Sprechsituation als Fremder: „Nicht an meinen Lippen suche deinen Mund, / nicht vorm Tor den Fremdling». Er endet mit dem Gedicht „Denk dir“, das während des Sechstagekriegs entstand und als Reaktion darauf verstanden wurde. Bereits 1967 war dieses Gedicht in israelischen Zeitungen gedruckt worden und Celan selbst hatte es aus Paris an einige israelische Freunde geschickt: „Denk dir: / der Moorsoldat von Massada / bringt sich Heimat bei, aufs / unauslöschlichste, / wider / allen Dorn im Draht.“»

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Diese Vorteile hat das Lesen von Büchern

(via Stephen’s Lighthouse und today.com):

1) Reading might lengthen your lifespan

2) Encourages empathy

3) Helps lessen cognitive decline

4) Reduces stress

5) Improves critical thinking

6) Promotes self-care

7) Enhances conversation skills

8) Improves sleep

9) Fosters connection

10) Provides time to recharge your batteries

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Wie können Bücher nachhaltiger werden?

Sendung vom 23.1.2023 auf Deutschlandfunk Kultur, Anke Oxenfarth und Barbara Scheuer-Arlt im Gespräch mit Joachim Scholl:

«Papier verursacht den Großteil des CO2-Fußabdrucks bei der Produktion von Büchern, aber auch Druck und Vertrieb verbrauchen Ressourcen. Zunehmend setzen Verlage auf Nachhaltigkeit. Worauf kommt es an? Und welche Rolle spielt die Größe eines Verlags?»

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Brass-Band-Archiv in Yorkshire

Das größte Brass-Band-Archiv der Welt soll in Yorkshire eröffnet werden (via Researchbuzz: Firehose und yorkshirepost.co.uk):

«Launching early March at the Heritage Quay in Huddersfield to coincide with The Yorkshire Brass Band Championships, the archive will be publicly accessible to researchers, brass bands enthusiasts and anyone else hoping to learn from over a century of banding heritage.»

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Literatur über den Iran

Vom Weltempfänger gibt es eine aktuelle Sonderausgabe zum Thema Literatur über den Iran:

«Die aktuelle Sonderausgabe der Bestenliste »Weltempfänger« richtet den Blick in den Iran, da die Proteste dort die Aufmerksamkeit der Welt verdienen — und brauchen.
Eine aufklärende Entdeckungsreise: Die iranische oder auch iranischstämmige Literatur erzählt so vielstimmig wie vielseitig von den Verhältnissen, gegen die sich die Proteste richten sowie von den Welten, die sich hinter den Kulissen der Macht in der Gesellschaft entdecken lassen.

Kuratiert wurde die Sonderausgabe von Anita Djafari und Ulrich Noller. Aktive und ehemalige Juror*innen der Bestenliste Weltempfänger sowie weitere Expert*innen für persische Literatur geben persönliche Leseempfehlungen: neun Romane, vier Gedichtbände und eine Graphic Novel. Da es sich nicht wie sonst um eine Rangliste handelt, sind die Titel zufällig angeordnet.»

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