Verzerrung der kognitiven Wahrnehmung

100 Sekunden Wissen erklärt das Baader-Meinhof-Phänomen so:

«Sie entdecken für sich eine neue Autorin. Und von da an stossen Sie in jeder Buchhandlung auf ihre Werke oder schnappen ein Gespräch auf, da diskutieren die Kolleginnen ausgerechnet über das neueste Werk eben dieser Schriftstellerin.»

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Hörbücher, E-Books und Comics

Matthias Schüssler gibt im Tages-Anzeiger unter dem Titel «So einfach decken Sie sich mit digitalen Büchern ein» Tipps für die Ferien:

«Hörbücher, E-Books und Comics: wo es sie gibt und wie man sie komfortabel benutzt.»

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Streaming: Beste Mittelalter-Serien

kino.de gibt einen Überblick über «Die besten Mittelalter-Serien auf Netflix, Sky & Amazon Prime» (via Archivalia):

Netflix

  • Vikings
  • Knightfall
  • The Witcher
  • Disenchantment
  • The Last Kingdom
  • Der Brief für den König

Sky

  • Game of Thrones
  • Der Name der Rose
  • Die Medici – Herrscher von Florenz

Amazon Prime

  • The White Queen
  • Die Tudors
  • Da Vinci’s Demons
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Das »Bureau d’adresse«, Vorläufer der Suchmaschinen

Im 17. Jahrhundert gab es zwar noch kein Internet, aber wer damals suchte, dem wurde erstmals geholfen (via Archivalia):

«Dann nämlich konnten Arbeitssuchende auf eine neue Form der Informationsvermittlung zurückgreifen: eine Art menschliche Suchmaschine beziehungsweise eine Anzeigenwebsite wie die Craigslist.

Alles begann mit Théophraste Renaudot (1586–1653). Der Doktor der Medizin arbeitete unter anderem als Leibarzt für den französischen König Ludwig XIII. und wurde von Kardinal Richelieu gefördert, der die französische Politik in dieser Zeit maßgeblich bestimmte. (…)

Renaudot hatte von Richelieu den Auftrag, sich um die Bekämpfung der Armut in Paris zu kümmern; in einer Phase, in der sich die wirtschaftliche Lage zunehmend verschlechterte. Renaudot ging davon aus, dass viele der Mittellosen nur deshalb in einer Notlage steckten, weil sie kaum Hilfsangebote ausfindig machen konnten. Und so eröffnete der Leibarzt 1630 in Paris das »Bureau d’adresse«. Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, ging es beim Adressbüro nicht um das bloße Sammeln von Anschriften. Es war eine Dienstleistungseinrichtung, bei dem gegen Gebühr eine Information vermittelt wurde.

Wie funktionierte das »Bureau d’adresse«? Wer zum Beispiel eine Arbeit oder eine Unterkunft suchte, ging zum Adressbüro, ließ sein Gesuch gegen eine kleine Gebühr in ein Register eintragen und hinterlegte seine Kontaktdaten. Brauchte jemand eine neue Wohnung, dann erhielt die Person gegen Bezahlung einen Auszug aus dem Register. Die Gebühr war gering, sie betrug drei Sous, außer für bedürftige Menschen – ihnen wurde sie erlassen.»

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Vorkämpferin für die Anerkennung von Wissenschaftlerinnen

Das New York Times-Video «I Changed Astronomy Forever. He Won the Nobel Prize for It.» zeichnet den Weg von Jocelyn Bell Burnell, der eigentlichen Entdeckerin der Pulsare nach:

«Growing up in a Quaker household, Jocelyn Bell Burnell was raised to believe that she had as much right to an education as anyone else. But as a girl in the 1940s in Northern Ireland, her enthusiasm for the sciences was met with hostility from teachers and male students. Undeterred, she went on to study radio astronomy at Glasgow University, where she was the only woman in many of her classes.

In 1967, Burnell made a discovery that altered our perception of the universe. As a Ph.D. student at Cambridge University assisting the astronomer Anthony Hewish, she discovered pulsars — compact, spinning celestial objects that give off beams of radiation, like cosmic lighthouses. (A visualization of some early pulsar data is immortalized as the album art for Joy Division’s “Unknown Pleasures.”)

But as Ben Proudfoot’s «The Silent Pulse of the Universe» shows, the world wasn’t yet ready to accept that a breakthrough in astrophysics could have come from a young woman.»

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Eine kleine Geschichte des Taschenbuches

Im TIB Blog gibt es zum heutigen Tag des Taschenbuchs «Eine kleine Geschichte des Taschenbuches». Ergänzend dazu weise ich auf das Youtube-Video «The Penguin Classics Book – inside the archive with Henry Eliot» hin:

«Am 30. Juli 1935 soll das erste moderne Taschenbuch durch den Londoner Verleger Sir Allen Lane veröffentlich worden sein – Ariel, a Life of Shelley von Andre Marouis. Die Idee zu diesem Vorhaben soll Lane nach einem Besuch bei seiner Freundin Agatha Christie gehabt haben: Auf dem Rückweg nach London besuchte er die Bahnhofsbuchhandlung in Exeter und stellte dabei fest, dass viele Bücher von geringer Papierqualität und überteuert waren. Lane nahm sich vor dies zu ändern – die Idee zum sixpenny paperback war geboren. Der Preis entsprach damals dem einer Schachtel Zigaretten. Weitere Autoren der ersten Penguin Books waren Compton Mackenzie, Dorothy L. Sayers, Ernest Hemingway und natürlich Agatha Christie. Maßgeblich für die Entwicklung von Penguin Books nach dem Zweiten Weltkrieg war die Einführung von Penguin Classics, einer Reihe mit Werken des Kanons der Literatur. Der erste Band dieser Reihe war die Übersetzung der Odyssee des griechischen Dichters Homer.»

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Synonymensuche mit duden.de

Recherchemeisterin empfiehlt zur Suche von Synonymen duden.de ==> Reiter Synonyme (via Den Duden online nutzen auf Youtube).

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Dürrenmatt-Podcast

Der neue Podcast des Centre Dürrenmatt Neuchâtel taucht ein in Dürrenmatts bildnerisches Werk, seine Gemälde, Zeichnungen und Karikaturen (via Schweizerische Nationalbibliothek auf Twitter):

««Unter dem idyllischen Deckmantel einer friedlichen und fein säuberlichen Schweiz verbergen sich in Wirklichkeit die gleichen Dramen, die gleichen menschlichen Abenteuer und die gleichen Umstürze, die sich überall auf der Welt abspielen können»

Ausgehend von der Wechselausstellung «Friedrich Dürrenmatt und die Schweiz – Fiktionen und Metaphern» erkundet die Reihe Was wäre, wenn die Schweiz…? den humorvollen und kritischen Blick Friedrich Dürrenmatts auf sein eigenes Land.»

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Hype um die Netflix-Serie Lupin

10vor10 vom 27.7.2021 beleuchtet den Hype um die Netflix-Serie Lupin. Die Serie ist an die Abenteuer des Meisterdiebs Arsène Lupin, einer fiktiven literarischen Figur des französischen Schriftstellers Maurice Leblanc aus den Jahren 1905 bis 1935 angelehnt.

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Wie der Algorithmus von TikTok funktioniert

Das Wall Street Journal-Youtube-Video «How TikTok’s Algorithm Figures You Out» zeigt, wie der Algorithmus von TikTok funktioniert (via kottke.org):

«The Wall Street Journal created dozens of automated accounts that watched hundreds of thousands of videos to reveal how the the TikTok algorithm knows you so well

A Wall Street Journal investigation found that TikTok only needs one important piece of information to figure out what you want: the amount of time you linger over a piece of content. Every second you hesitate or rewatch, the app is tracking you.»

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