Historische Schulschriften im Archiv der Technischen Universität Chemnitz werden erschlossen

Zwischen Jahresbericht und Wissenschaft Erschließung historischer Schulschriften als bibliothekarische Aufgabe und kulturelles Gedächtnis (via Archivalia und o-bib.de):

“Historische Schulschriften und Schulprogramme stellen eine vielfältige, bislang jedoch häufig unzureichend erschlossene Quellengattung dar. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Katalogisierungsprojekt in der UB Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Technischen Universität Chemnitz, in dem eine Sammlung von mehr als 8.000 Schulschriften erstmals systematisch nach bibliothekarischen Standards erschlossen wird. Ausgangspunkt ist eine heterogene Karteierschließung, die den Anforderungen moderner Nachweissysteme – insbesondere der Zeitschriftendatenbank (ZDB) – nicht genügt. Der Artikel beleuchtet die spezifischen Herausforderungen bei der Katalogisierung dieser Materialien, darunter die hybride Struktur zwischen Monographie und fortlaufendem Sammelwerk, die komplexe Körperschaftserschließung sowie die Notwendigkeit normierter Titelaufnahmen. Ergänzend werden projektspezifische Erweiterungen wie die Erfassung des Digitalisierungsstatus und physischer Merkmale dargestellt. Darüber hinaus wird der wissenschaftliche Wert der Sammlung für die Bildungs-, Sozial- und Wissenschaftsgeschichte herausgearbeitet. Die systematische Erschließung bildet zugleich die Grundlage für zukünftige Digitalisierungsmaßnahmen, etwa im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms Sachsen, und trägt zur überregionalen Sichtbarkeit dieser bislang schwer zugänglichen Quellen bei.”

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