Internationales Staubarchiv

Der Kölner Künstler Wolfgang Stöcker sammelt im Internationalen Staubarchiv Staub von Orten, die ihm bedeutsam erscheinen (via Archivalia und taz.de):

“Los ging es mit sakralem Staub aus Kirchen, Tempeln und anderen Orten religiöser Verehrung. Dann gibt es den Kulturstaub, zum Beispiel aus Museen. Musikalische Stäube stammen von Orgeln, aus Konzert- und Opernhäusern. Es kann auch mal eine Fluse aus einer berühmten alten Geige sein. Kulinarische Stäube stammen meist von Weinbergen oder aus Weinkellern. Diese Orte haben ja auch mit Alter, Staub, Mineralität zu tun … Weinbauern haben da einen sehr positiven Zugang. Aus einer Sterneküche würde ich ja niemals Staub bekommen! Meine politischen Stäube wiederum stammen aus Rathäusern, Parlamentsgebäuden, manchmal sogar aus verlassenen Bunkern.”

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