Open Source Recherche

Conradin Zellweger ist Video-Redaktor bei der NZZ und nutzt frei verfügbare Material für die Recherche. Einer seiner Beiträge wurde kürzlich ausgezeichnet (via persoenlich.com):

««Open Source Intelligence», kurz OSINT, nennt sich diese Art von Recherche, bei der Daten aus frei verfügbaren Quellen wie eben dem Internet zur Informationsbeschaffung und Faktenprüfung genutzt werden. Früher wurde diese Methode vor allem von Behörden für Ermittlungen verwendet, mittlerweile hat sie auch der Journalismus für sich entdeckt. In Deutschland, etwa beim Spiegel, in den USA, wie bei der New York Times, oder beim Recherchenetzwerk Bellingcat wird OSINT bereits regelmässig angewendet. Auf Twitter gibt es dazu eine aktive internationale Community.

Bei den Schweizer Medienhäusern ist OSINT noch wenig verbreitet, wie Conradin Zellweger sagt. Doch das Interesse steigt. Der 32-Jährige arbeitet seit zwei Jahren als Video-Redaktor bei der NZZ und hat sich in dieser Zeit, zusammen mit seinen Teamkolleginnen und -kollegen, intensiv mit der Recherchemethode beschäftigt. «Es ist faszinierend, was man aus Videos, Satellitenbildern und anderen öffentlich einsehbaren Daten alles herauslesen kann», sagt Zellweger.»

Dieser Beitrag wurde unter Medien abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.