KI-Tourguide für Städtetouren

Der Tages-Anzeiger berichtet unter dem Titel “Gian-Reto Schulthess hat einen KI-Tourguide für Städtetouren entwickelt” über die App Matzu (Google Play, Apple):

“Der Download der App ist zwar gratis, um sie dann aber richtig nutzen zu können, muss man sich Nutzungsminuten kaufen. 60 Minuten beispielsweise gibt es aktuell für vier Franken. Da er noch ganz am Anfang stehe, sei der Preis erst provisorisch festgelegt. Grob kalkuliert, beinhalte dieser einen Gewinn von etwa 30 Prozent, sagt Schulthess. Der Rest gehe als Kosten für die KI-Nutzung drauf. Abgerechnet wird nur, wenn Matzu gerade aktiv ist, also beispielsweise, wenn man vor dem Gebäude steht und über dieses informiert wird.”

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Bibliothek Zug auf Tiktok

SRF berichtet unter dem Titel “280’000 Klicks: Die Bibliothek Zug erfindet sich auf Tiktok neu” über Bibliotheken im Wandel:

“Die Bibliothek Zug sorgt mit ihren Tiktok-Videos für Aufmerksamkeit – und zeigt damit, dass Bibliotheken heute weit mehr sind als reine Ausleihorte.”

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Wie ich früher recherchiert habe und wie ich es heute mache

Stefan A.K. Reichelt: “Wie ich früher recherchiert habe und wie ich es heute mache” (via RIVVA):

“Angefangen habe ich mit dem Ganzen übrigens nicht nur wegen Diskussionen im Netz. Mindestens genauso oft recherchiere ich für meine Romane. Wie läuft das technisch eigentlich ab? Wäre das überhaupt möglich? Wie ist ein bestimmter Beruf aufgebaut, wer entscheidet dort was, und wie redet man dort miteinander? Solche Hintergründe herauszubekommen macht mir schlicht Spaß. Daraus ist über die Jahre eine Vorgehensweise geworden, die ich selbst nur schwer in Worte fassen kann. Genau deshalb versuche ich es hier einmal.

Und ja, ich arbeite mit KI. Mit mehreren gleichzeitig sogar. Falls du jetzt die Augenbrauen hochziehst: lies bitte trotzdem weiter. Der interessante Teil ist nicht das Ob, sondern das Wie. (…)

Deshalb frage ich anders. Ich frage nicht nach der Antwort, ich frage nach den Fundstellen. Wo steht etwas dazu? Welche Behörde, welches Institut, welche Veröffentlichung? Und wenn mir ein PDF genannt wird: Auf welcher Seite steht die Passage, damit ich sie im Original nachlesen kann, statt mir erzählen zu lassen, was drinsteht?”

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Datenbank für deutsches Recht und Rechtsprechung

recht.nulegal.eu ist eine frei zugängliche Datenbank für deutsches Recht und Rechtsprechung (via bibnez):

“Inhalt, Stand 13.08.2026: das geltende Bundesrecht sowie das Landesrecht Brandenburg, zusammen 8.029 Gesetze und Verordnungen mit 165.011
Einzelnormen, fassungsgenau ab 2019, dazu 554.127 Gerichtsentscheidungen von 943 Gerichten, von den Amtsgerichten bis zum Bundesverfassungsgericht
und zum Gerichtshof der Europäischen Union. Verlinkte Normzitate, ECLI und stabile Permalinks; täglicher Abgleich mit den amtlichen Quellen.

Der Zugang ist vollständig frei, ohne Anmeldung und ohne Werbung.”

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Overdrive übernimmt divibib

(via boersenblatt.net):

“Mit der Übernahme werde die Onleihe schrittweise auf die Plattform Libby migriert. Bibliotheken profitierten künftig von einer modernen, international bewährten Technologieplattform, während gleichzeitig die langjährige lokale Betreuung, die bestehenden Kundenbeziehungen sowie die deutschsprachige Expertise erhalten bleibe.”

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Die Bibelfälscher

“Der größte Bibel-Skandal | Die Bibelfälscher (1/2) | Doku HD | ARTE” auf Youtube (via Archivalia und pro-medienmagazin.de):

“Nicht alles, was als antike Bibel-Schriftrollen gehandelt wird, ist echt. Eine Arte-Dokumentation behandelt diese Problematik und dabei auch die Verstrickungen evangelikaler Christen in ein Millionengeschäft um gefälschte Bibel-Schriften.”

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Zerstört die KI die Bibliothek von Alexandria?

“Is AI Burning The Library Of Alexandria?” auf Youtube (via Stephen’s Lighthouse):

“You might have seen the viral videos of a “book guillotine” slicing the spines off thousands of books in a massive warehouse. Last week, the internet exploded after videos surfaced showing Anthropic cutting the spines off thousands of books to train AI models. Social media quickly filled with claims that AI companies were destroying rare books, erasing human knowledge, and building a future where artificial intelligence replaces libraries.

But is that actually what happened?

In this episode of Power User, I sit down with policy expert Derek Slater, who worked on the original Google Books project, to explain why Anthropic is actually scanning books and destroying physical copies afterward, how decades of copyright law (not just AI) created this bizarre situation, and how we can actually save the books!!

(PSA: I messed up the title card in the video and Derek Slater is not a lawyer, just an iconic policy expert!! Sorry about that.)

We discuss:
Why Anthropic buys books by the pallet
Whether rare books are actually being destroyed
How Google Books handled digitization
Why copyright law incentivizes destroying books
The Internet Archive lawsuits
Fair use and AI training
The future of libraries in the AI era”

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Marktverwässerung durch KI-Bücher auf Amazon

(via buchmarkt.de):

“Zwischen Januar 2023 und März 2026 wuchs der kumulierte Titelkatalog um das 38,3-Fache. Die Zahl der Bücher, die in einem Quartal überhaupt Umsatz machten, wuchs um das 19,2-Fache. Der Umsatz selbst wuchs nur um das 8,9-Fache. Der Markt hat also deutlich schneller Titel produziert, als er Kaufkraft dafür hervorgebracht hat, und der Umsatz pro verkauftem Buch ist in den meisten Genres gesunken.

Entscheidend ist dabei ein Detail, das meine ursprüngliche These bestätigt und zugleich präzisiert: Der Rückgang trifft nicht nur die KI-Bücher selbst, die im Schnitt ohnehin schwach verkaufen. Er trifft auch die Bücher ganz ohne erkennbaren KI-Anteil. Deren Umsatz pro verkauftem Titel fiel zwischen den Erscheinungsjahrgängen 2023 und 2025 in sieben von acht untersuchten Genreclustern, im Schnitt um gut ein Fünftel. Das lässt sich nicht damit erklären, dass der Katalog einfach mit vielen schwach verkaufenden KI-Titeln aufgefüllt wurde und den Durchschnitt nach unten zieht. Es ist ein Verlust, den auch die «guten Schüler» der Klasse spüren, wie die Studie es selbst pointiert formuliert.”

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Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Texte und Bilder

Seit dem 2. August 2026 gilt für bestimmte KI-generierte Texte, Bilder und Videos eine Pflicht zur Kennzeichnung (via compgen.de):

“Die Europäische Kommission hat die Kennzeichnungspflichten mit dem Artikel 50 des KI-Gesetzes (AI Act) eingeführt. Ein Verhaltenskodex soll helfen, die Transparenz bei Inhalten einzuhalten, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence – AI) erstellt wurden.

Was muss gekennzeichnet werden und was nicht?
Menschen, die KI-generierte Texte oder Bilder anschauen oder -hören, sollen erkennen können, ob der Inhalt künstlich erzeugt oder manipuliert wurde.
Gekennzeichnet werden müssen:

Deep Fakes – also KI-generierte oder manipulierte Bilder, Audios oder Videos, die echten Personen, Objekten, Orten oder Ereignissen ähneln, und Menschen täuschen könnten.
KI-generierte oder manipulierte Texte, die veröffentlicht werden, aber nicht von Menschen überprüft oder redaktionell bearbeitet wurden, und für die niemand die redaktionelle Verantwortung übernommen hat.
Eine Kennzeichnung ist nicht nötig, wenn die KI-Texte redaktionell bearbeitet und geprüft wurden, und ein Redaktionsmitglied oder eine juristische Person die Verantwortung für die Veröffentlichung des Inhalts trägt.
Auch für Deep Fakes gilt eine Ausnahme, wenn die Inhalte offensichtlich künstlerisch, kreativ oder satirisch sind.”

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35 Jahre erste Website

Vor 35 Jahren (6. August 1991) wurde das World Wide Web erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt (via eco.de):

“Die erste Website des Forschungszentrums CERN ging an dem Tag online und erklärte, wie das Web funktionierte. Seitdem entwickelte sich das Internet rasant weiter: Laut aktuellen Erhebungen existieren heutzutage weltweit rund 1,5 Milliarden Websites.”

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