Der Wiener Buchhändler Rainer Schaden ist vom Vorwurf, aus einem Nachlass Bücher aus der NS-Zeit angeboten und sich somit nationalsozialistisch wiederbetätigt zu haben, freigesprochen worden (via boersenblatt.net):
“Im “Falter” zitiert Florian Klenk den Historiker Oliver Rathkolb, der zu den acht Geschworenen des Landgerichts gesagt habe: “Wenn Sie heute einen Schuldspruch fällen, muss die Staatsanwaltschaft ausrücken und große Teile der Bibliotheken beschlagnahmen – auch im Obersten Gerichtshof.“ Denn auch dort stünden jene Bücher, für die der Wiener Antiquar angezeigt wurde. Das Landgericht sprach Rainer Schaden von der Vorwürfen einstimmig frei; das Urteil ist rechtskräftig.”