Bücher aussortieren

Der amerikanische Künstler und Autor des Buches „Steal like an Artist“ Austin Kleon erzählt im CreativeLive-Interview mit Chase Jarvis (ab Minute 11:02) über seine Anfänge als Bibliothekar und vergleicht seine Arbeit (day job) als Buchaussortierter („weeding the books that no one wants to check out“) und seine künstlerischen Projekte nachtsüber mit Bruce Wayne und Batman (berühmt ist ja v.a. Batgirl, die tagsüber Bibliothekarin ist).

In seinem Blogartikel „Advice for the recent graduate“ empfiehlt er als Tipp 2 für Schulabgänger, regelmässig in die Bibliothek zu gehen:

“ I am a librarian. I discovered me in the library. I went to find me in the library… I discovered that the library is the real school.
—Ray Bradbury

School can burn you out on reading because you’ve been stuck reading a ton of books you didn’t choose for yourself. Now’s the time to jump in and fall in love again, by reading the stuff you actually want to read. (“Read at whim!”)

A lot of young people complain that they don’t have money for books — get your butt to the library! If they don’t have the books you want, ask the librarian how you can request them.(You can start by looking for my books.) When you get to the library, you might find that they also have free, fast wi-fi, access to online eBooks and databases, and a rad DVD collection. Unlike Starbucks or Barnes & Noble, you can hang out there all day without buying anything and not feel bad about it. They also have a lot of resources for people looking for work. Go up to a librarian and ask them to show your around. You’ll make their day.“

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Shakespeare im (britischen) Unterricht

Shakespeare in education promo from Research and Education Space on Vimeo.

Die im Vimeo-Clip vorgestellte Shakespeare-Plattform shakespeare.ch.bbc.co.uk ist leider nur mit britischem Schul-Login für den Unterricht nutzbar. Trotzdem ein schönes Video (via The Lone Wolf Librarian).

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Youtube-Videos auf Authentizität überprüfen

Im ARD-Tagesschau-Blog-Artikel mit dem Titel „Detektivarbeit hinter den Kulissen der tagesschau“ wird erklärt, wie Youtube-Videos auf Authentizität überprüft werden können (via Archivalia):

„Manchmal ist es enorm, wieviel Arbeit hinter einer kurzen Meldung in der tagesschau steckt. So auch heute morgen, als wir über Anschläge in den syrischen Küstenstädten Jableh und Tartus erfuhren, bei denen mehr als hundert Menschen starben. Die ersten Berichte kamen – wie inzwischen oft – nicht mehr über die klassischen Nachrichrichtenagenturen, sondern über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Der Tweet verlinkt auf ein youtube-Video, das zerstörte Autos zeigt und ganz offensichtlich kurz nach einem Anschlag aufgenommen wurde. Doch kann man diesem Video trauen, stammen die Bilder überhaupt von heute und aus Jableh – oder sind sie älter und ganz woanders aufgenommen worden? Auch heute war die Suche nach den richtigen Bildern Detektivarbeit. (mehr)“

Die im Artikel erwähnten Links:

Youtube-DataViewer
Google Maps
Panoramio Fotodatenbank

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Wofür die Schulmediothek auch geeignet ist

nksa-mediothek-2-2016-05-2015Apparat der Fachschaft Geographie in der Mediothek. Auftrag an die Schüler: Gesteinsproben bestimmen

Die Schulmediothek der Neuen Kantonsschule Aarau wird oft als Ort genutzt, wo Schülerinnen und Schüler ein Thema anhand eines Apparats bearbeiten können. Das können z.B. Nonbooks-Materialien sein wie die Gesteinsproben für eine Hausaufgabe im Geographie-Unterricht (obiges Bild).

Ebenfalls beliebt ist die Mediothek als Ausstellungsort von Skulpturen aus dem Unterricht bildnerisches Gestalten (BiG):

nksa-mediothek-4-2016-05-25Filigrane Skulpturen zum Thema „Parasiten“ aus dem BiG-Unterricht auf den halbhohen Bücher-Gestellen der NKSA-Mediothek. Weil die Mediothek beaufsichtigt ist, erübrigt sich eine Vitrine

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Neue Website des AKSA-Medienzentrums

aksa-medienzentrum

Das Medienzentrum der Alten Kantonsschule Aarau (AKSA) hat neu eine eigene Subdomain mit mehreren Reitern: Suche, Informationskompetenz, Auskunft/Team, Benutzung und Nachrichten.

Insbesondere die zwei Reiter Suche und Informationskompetenz sind meiner Ansicht nach für alle Mittelschulmediotheken nützlich, die an ihrer Schule aktiv Informationskompetenz vermitteln.

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Alptransit-Portal

alptransit-portal

Die Neue Eisenbahn-Alpentransversale und ihre Geschichte ist auf alptransit-portal.ch dokumentiert (via Bundesarchiv auf Twitter):

„Das Alptransit-Portal situiert die Neat im historischen Kontext – in der Schweizer Eisenbahngeschichte seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es bietet erläuternde Texte, Quellen, Fotos, Filme und Visualisierungen zu einem Jahrhundert Bahngeschichte und wird fortlaufend ergänzt.

alptransit-portal.ch ist ein Angebot des Bundesamtes für Verkehr und des Schweizerischen Bundesarchivs. Das Portal informiert über die Neat, die Neue Eisenbahn-Alpentransversale – eines der grössten Verkehrsinfrastruktur-Projekte der Schweiz.“

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Zentraler Raum der Schule

Veselin Popovic hat Donbib unter dem Titel „„Pro Tag fliegen drei Schüler“ – über die Situation in und von Schulbibliotheken“ zu seiner Arbeit als Schulbibliothekar interviewt (via Library Mistress):

„Angesagt ist die Schulbibliothek. Sie ist der zentrale Raum der Schule und gleichzeitig der modernste und bequemste Raum und vor allem ein Raum ohne Lehrerinnen und Lehrer. Was die Nutzung des Medienbestands angeht, verhält es sich sehr klassisch: Hörspiele (Die drei Fragezeichen z.B.), Mangas und Comics bewegen sich sehr stark. Tatsächlich aber auch die Bücher, man glaubt es kaum. Vorne weg natürlich alles was gedruckt zu Minecraft auf dem Markt ist, aber auch sonst wird mehr gelesen als es manchmal den Eindruck macht. Ach, und nebenbei gesagt, vielleicht ist der Schulbibliothekar auch ein bisschen angesagt – zumindest bei denen, die beim Ausloten der Grenzen nicht ständig dieselben überschreiten. (…)

So wie eine Stadtbibliothek im Idealfall das Zentrum einer lokalen Gemeinschaft ist, ist die Schulbibliothek das Zentrum einer Schule beziehungsweise sollte sie das sein. Dort kommen alle Schülerinnen und Schüler aller Klassen zusammen und lernen mit ihren verschiedenen Bedürfnissen und Charakteren klar zu kommen. Wir begleiten das mit dem Angebot die Welt der Medien gezielter zu erfahren, um mögliche Gefahren z.B. nationalistischen, faschistischen oder ganz allgemein menschenverachtenden Umtrieben mit Selbstbewusstsein und Wissen entgegentreten zu können. All das sollte eine Stadtbibliothek auch machen, nur mit dem Unterschied, dass ihre Zielgruppe die gesamte Stadt oder Kommune ist, was die Aufgabe ungleich schwieriger macht. (mehr)“

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Digitaler Zettelkasten

Einblicke in das System der Zettel – Geheimnis um Niklas Luhmanns Zettelkasten auf Youtube

Kurt Jakob schreibt in seinem Blog über das Thema „Vom Zettelkasten zum Kuratieren„. Dabei erwähnt er u.a. ein digitales Tool, das nach dem Prinzip des Zettelkastens von Niklas Luhmann funktioniert:

„Nach dem Vorbild des Zettelkastens von Niklas Luhmann wurden später spezielle Computerprogramme entwickelt, die diese Idee übernommen haben. Luhmann hatte mehr als 40 Jahre lang seine Gedanken und Überlegungen in einen Zettelkasten einsortiert, dabei hat er mehr als 90’000 Zettel erstellt. Dazu wurde an der Uni Bielefeld, dort lehrte Luhmann und dort ist auch sein Zettelkasten in seinem Archiv verwahrt, im Jahr 2015 eine Ausstellung gezeigt, wo auch eine digitale Version dieses Zettelkastens vorgestellt wurde.“

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Text auf Papier vs. Text auf Bildschirm

Im Pacific Standard wird unter dem Titel „Why It’s Preferable to Read David Sedaris on Paper“ auf eine neue Studie hingewiesen, die aussagt, dass auf Papier Gelesenes besser verstanden wird (via Markus Trapp auf Twitter):

„It finds we remember concrete details better if we’ve read a work on a laptop or tablet. We grasp the larger inferences of a story more thoroughly, however, if we’ve read it in print.

“A common theme in (news) reports is the fear that the modern world’s information inundation is killing humans’ capacity for contemplative, abstract thought,” write Geoff Kaufman of Carnegie Mellon University and Mary Flanagan of Dartmouth College. “Despite the often sensationalist and alarmist nature of these accounts, there is growing evidence that they may not be far from the truth.” (…)

For now, however, readers who want to truly grasp great literature would be best-advised to pick up a book. When perusing Proust, opt for paper.“

Update vom 24.5.2016: Papier vs E-Lektüre – Was ist besser fürs Gedächtnis?

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Frauenfelder Bücherfest

Am Wochenende des 27.-29. Mai 2016 findet das Frauenfelder Bücherfest statt. Zu den Partnern gehören u.a. der Bücherladen Marianne Sax, die Kantonsbibliothek Thurgau, die Mediothek der Kantonsschule Frauenfeld und die Bibliothek der Kulturen in Frauenfeld (danke an Eliane Wenger für den Hinweis).

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