E-Learning: Deutschland ist Europas Schlusslicht

Laut CEPS ist Deutschland im Europa-Vergleich zwar mit einem recht guten Bildungssystem ausgestattet, investiert aber nicht digitale Infrastruktur und Programme (via ifun.de):

„Mitschuld sei die Einstellung der Deutschen gegenüber digitalen Innovationen. Diese sei grundsätzlich sehr skeptisch und gehört zu den negativsten in Europa.“

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NZZ-Serie zu 50 Jahre Frauenstimmrecht

In der NZZ gibt es eine Serie zu 50 Jahre Frauenstimmrecht.

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Forderung nach ungehindertem Zugang zu E-Books

In einem Offenen Brief, den bislang bereits über 600 Bibliotheksleitungen unterschrieben haben, fordert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nun auf, sich dafür einzusetzen, dass Bibliotheken ihrem Kultur- und Bildungsauftrag durch den umfassenden Verleih auch von elektronischen Büchern nachkommen können (via blog.sub.uni-hamburg.de):

„Doch beim sogenannten „E-Lending“ – also der temporären Bereitstellung einer Nutzungslizenz für ein elektronisches Buch – wird den Bibliotheken ein Riegel vorgeschoben. 70% der E-Book-Titel der Spiegel-Bestsellerliste (Belletristik und Sachbücher) werden Bibliotheken bis zu einem Jahr lang vorenthalten.“

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Auf dem falschen Pfad was Schulbibliotheken betrifft

Karsten Schuldt schreibt unter dem Titel „Schulbibliotheken in der Bibliotheksstatistik – Wird die Realität in den Schulen pfadabhängig übergangen?“ einen ausführlichen Blogartikel, in dem er erklärt, weshalb es keine gute Idee ist, Schulbibliotheken in die deutsche Bibliotheksstatistik mit einzubeziehen:

„Das Bibliothekswesen in Deutschland ist seit 1970 auf einem falschen Pfad was Schulbibliotheken betrifft.1 Dieser Schritt ist nur ein weiterer auf diesem Pfad, der in den meisten existierenden Schulbibliotheken auch gar nichts verändern wird. Das Erstaunliche ist aber, dass das Bibliothekswesen den immer weiter geht.“

Update, Archivalia: Schulbibliotheken ignorieren das Bibliothekswesen

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Zeit-Podcast „Verbrechen“

Matthias Schüssler empfiehlt auf clickomania.ch den Podcast Verbrechen der Wochenzeitung Die Zeit.

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Mit Padlets Unterricht gestalten

Bob Blume beschreibt, wie sich „Mit Padlets Unterricht gestalten“ lässt:

„Padlets – also jene digitalen Leinwände, die sehr individuell gestaltet werden können – erlauben zahlreiche Möglichkeiten, den (digitalen Fern-)Unterricht zu gestalten. An dieser Stelle sollen einige (weitere) Erkenntnisse im Umgang mit dieser Lernumgebung erläutert und in einem weiteren Teil konkretisiert werden.“

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Sprengs Wörterbuch wird veröffentlicht

Die NZZ am Sonntag berichtet unter dem Titel „«spatzmausen: der Wollust nachziehen und auf alle Weiber zufliegen»“ über die Publikation des Wörterbuchs des Baslers Johann Jacob Spreng (1699–1768, siehe auch digithek blog vom 11.3.2019):

„Nach Sprengs Tod galt der Torso seines «Glossariums» lange als Wust von disparaten, nicht in eine lesbare Form zu bringenden Teilen: Zu den zwanzig Manuskriptbänden kamen Tausende von Zetteln mit einzelnen Stichwörtern und Artikeln, die mehr oder weniger ungeordnet in Umschlägen lagen. Immerhin wurde das Material nicht von einem missmutigen Bibliothekar entsorgt, es wurde nicht von der Feuchtigkeit oder vom Wurmfrass zerstört und fiel auch keiner Reorganisation zum Opfer. Vielmehr lagerte es fast 250 Jahre lang in der Basler Universitätsbibliothek – bis der Germanist Heinrich Löffler, ein namhafter Forscher auf dem Gebiet der Dialektologie, der auch Sprengs Mundartwörterbuch ediert hat, die Manuskripte entdeckte und ihre Einzigartigkeit erkannte. Sein Verdienst ist es, dass er die wissenschaftliche Erschliessung des Manuskripts in Gang brachte und dafür sorgte, dass es digitalisiert wurde. Nach mehrjähriger Forschungs- und Editionsarbeit ist es ihm und seinem Mitarbeiterstab gelungen, das Riesenwerk zur Publikation bereit zu machen und die Finanzierung zu sichern. Im Herbst 2021 soll eine integrale Edition beim Verlag Schwabe in Basel erscheinen; vorab aber legen Nicolas Fink und Gabriel Jakob Schaffter im Berliner Verlag Das kulturelle Gedächtnis bereits einen höchst faszinierenden Auswahlband vor, eine Blütenlese, die auf immerhin 368 Seiten die anmutigsten, lustigsten und sonderbarsten Wörter aus Sprengs Werk versammelt. Eine «unerhörte Auswahl vergessener Wortschönheiten» verspricht die barocke Titelei des auch grafisch geschickt in Szene gesetzten Bandes, und sie verspricht nicht zu viel: Das Buch ist ein kleines Wunderwerk, das der Belehrung ebenso dient wie dem Vergnügen.“

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Schwerpunkt zum Frauenstimmrecht auf SRF

Ab Mittwoch, 27. Januar gibt es einen multimedialen Schwerpunkt zum Frauenstimmrecht im Schweizer Fernsehen, Radio und online (via medien.srf.ch):

„Vor 50 Jahren, am 7. Februar 1971, bekamen die Schweizerinnen das Recht auf eine eigene Stimme und damit die politische Gleichberechtigung. SRF erinnert an das historische Ereignis und feiert die Frauen, die dies ermöglicht haben. Ab Mittwoch, 27. Januar 2021, zeigt SRF den multimedialen Schwerpunkt zum Frauenstimmrecht im Fernsehen, Radio und online.“

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Suchmaschine DuckDuckGo wächst

Die alternative Suchmaschine DuckDuckGo konnte kürzlich vermelden, mehr als 100 Millionen Suchanfragen bearbeitet zu haben – an nur einem Tag (via GoogleWatchBlog):

„Nach eigenen Angaben ist die Anzahl der Suchanfragen allein im Jahr 2020 um 62 Prozent angestiegen und im Schnitt werden in diesem Monat über 90 Millionen Suchanfragen pro Tag bearbeitet. In der vergangenen Woche konnte man dabei erstmals die Marke von 100 Millionen Suchanfragen pro Tag knacken, was ein unglaublich großer Erfolg ist und zeigt, dass die vermeintlich kleine Suchmaschine das Potenzial hat, zum größten Google-Konkurrenten aufsteigen zu können.“

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Schöne chinesische Bibliotheken

Die fünfteilige Youtube-Reihe „The Great Libraries of China“ zeigt architektonisch herausragende chinesische Bibliotheken und eine Buchhandlung.

Auffallend ist einerseits die Konstruktion einer Idee von Bibliothek, bei der im Fall der Tianjin Binhai Library im Hauptraum nicht einmal Bücher physisch präsent sind, sondern Abbilder davon, und andererseits die behutsame Einbettung der kleineren Bibliotheken in die Umgebung in Kombination mit Wohnen (angeschlossener Meditationsraum, angeschlossene Hotelsuite).

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