Russische Version von «Herr der Ringe (1991)» online

1991 wurde in der Sowjetunion einmalig eine russische Version von Tolkiens „Herr der Ringe“ ausgestrahlt. Sie sind jetzt in voller Länge auf YouTube online (Teil 1 und Teil 2, via kraftfuttermischwerk und Guardian)

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Deutscher Sachbuchpreis 2021

In diesem Jahr wird erstmals der Deutsche Sachbuchpreis verliehen. Diese acht Bücher sind nominiert, wie heute bekannt gegeben wurde (via Elementares Lesen):

  • Heike Behrend: Menschwerdung eines Affen (Matthes & Seitz)
  • Asal Dardan: Betrachtungen einer Barbarin (Hoffmann und Campe)
  • Jürgen Kaube: Hegels Welt (Rowohlt Berlin)
  • Andreas Kossert: Flucht – Eine Menschheitsgeschichte. Von der Aufklärung bis heute (Siedler)
  • Daniel Leese: Maos langer Schatten. Chinas Umgang mit der Vergangenheit (C.H.Beck)
  • Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur (Rowohlt)
  • Christoph Möllers: Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik (Suhrkamp)
  • Mai Thi Nguyen-Kim: Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit (Droemer Knaur)
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Schlechte Wissenschaft erkennen

Die Infografik «A Rough Guide To Spotting Bad Science» hilft, schlechte Wissenschaftspraxis zu erkennen (via Stephen’s Lighthouse):

«Andy Brunning of Chemistry site Compound Interest has put together this guide on warning signs for bad science. Not every point is relevant all of the time – there are a lot of fields where control groups are impossible for example, or where even the best studies have tiny sample sizes because that is all we have to go on.
The thing that makes science stand out from other endeavors is its self-correcting nature. Bad research will sometimes be picked up prior to publication, but just as often it slips through, only for the problems to be found later. Once the problems are identified, however, scientific researchers usually take them into account and move on. Sadly, this is not always the case with popular reporting of science.

It is painfully common to see people referring to studies that were debunked years ago as if they were the latest, if not final, word. That’s where infographics like this really come in handy. If kept in mind these signs might help non-scientists do a first screen to keep out much of the bad science, or non-science masquerading as science. Which is great, because it leaves more room for the good stuff.»

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Open Source Recherche

Conradin Zellweger ist Video-Redaktor bei der NZZ und nutzt frei verfügbare Material für die Recherche. Einer seiner Beiträge wurde kürzlich ausgezeichnet (via persoenlich.com):

««Open Source Intelligence», kurz OSINT, nennt sich diese Art von Recherche, bei der Daten aus frei verfügbaren Quellen wie eben dem Internet zur Informationsbeschaffung und Faktenprüfung genutzt werden. Früher wurde diese Methode vor allem von Behörden für Ermittlungen verwendet, mittlerweile hat sie auch der Journalismus für sich entdeckt. In Deutschland, etwa beim Spiegel, in den USA, wie bei der New York Times, oder beim Recherchenetzwerk Bellingcat wird OSINT bereits regelmässig angewendet. Auf Twitter gibt es dazu eine aktive internationale Community.

Bei den Schweizer Medienhäusern ist OSINT noch wenig verbreitet, wie Conradin Zellweger sagt. Doch das Interesse steigt. Der 32-Jährige arbeitet seit zwei Jahren als Video-Redaktor bei der NZZ und hat sich in dieser Zeit, zusammen mit seinen Teamkolleginnen und -kollegen, intensiv mit der Recherchemethode beschäftigt. «Es ist faszinierend, was man aus Videos, Satellitenbildern und anderen öffentlich einsehbaren Daten alles herauslesen kann», sagt Zellweger.»

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Mit der neuen Plattform sheknows sollen Expertinnen sichtbarer werden

Die neue Plattform sheknows.ch bietet eine Übersicht mit mehr als 1’400 Expertinnen aus der Schweiz, durchsuchbar nach Kategorie, Suchbegriff oder Sprache (via ARDZDFmedienakademie auf Twitter):

«Mit der Plattform sheknows sollen Expertinnen sichtbarer werden.»

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Zürcher Comicmagazin «Fraîche»

Die Zürcherinnnen Yara Bhend und Josefin Walker haben ein feministisches Comicmagazin namens «Fraîche Magazin» lanciert. Kennengelernt haben sie sich an der ZHdK. Bestellbar ist es auf Instagram (via Züritipp 13/14 2021).

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Drucke und Handschriften der Russischen Präsidentenbibliothek online

Die Russische Präsidentenbibliothek bietet eine riesige Sammlung an Drucken und Handschriften im Open Access an, Z.B. die Laurentius-Chronik (via FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa auf Twitter).

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Schulbibliotheken müssen als Gelenkstellen der Leseförderung entdeckt werden

Die Frankfurter Allgemein berichtet unter dem Titel «„Es fehlt ein strategisch verknüpfter Bildungsplan“» über Leseförderung und Schulbibliotheken:

«Leseförderung in Deutschland ist unstrukturiert und lückenhaft, sagt Manuela Hantschel vom Bundesverband der Literaturpädagogen. Die Schulbibliotheken müssten als Gelenkstellen entdeckt werden.»

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Wer hat’s erfunden? – Die neuen Medien

Neue Medien haben schon immer für Aufruhr gesorgt – Ob Buch, Zeitung oder Telegraf, stets wurde vor den Nebenwirkungen des unaufhaltsamen Fortschritts gewarnt: Wer hat’s erfunden? – Die neuen Medien auf dem Arte-Portal (via ARDZDFmedienakademie auf Twitter).

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Anlaufschwierigkeiten von Swisscovery

Die WOZ vom 1.4.2021 liefert unter dem Titel «Wer sucht, der findet nichts mehr» den lange überfälligen Artikel zu Anlaufschwierigkeiten von Swisscovery (via Beat Mattmann auf Twitter, sein Thread zum Thema ist ebenfalls lesenwert):

«Die WOZ konnte mit sieben Bibliotheksmitarbeitenden sprechen. Manche sehen die SLSP überwiegend positiv; andere sind entnervt, weil sie an der Theke den Ärger von NutzerInnen spüren, für den sie gar nichts können. «Sie haben einen Ferrari versprochen, bekommen haben wir einen Trabi», sagt eine Person, die bei einer grossen Unibibliothek arbeitet. Als Indiz, dass der Zusammenschluss strauchelt, verweist sie darauf, dass die grossen Unibibliotheken nun parallel eine Rechercheplattform für alte Handschriften aufbauen – weil sich Swisscovery dafür als wenig brauchbar erwiesen habe.»

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