Bibliophilie – 33 Essays über die Faszination Buch

Die Festschrift «Bibliophilie – 33 Essays über die Faszination Buch» wurde im Auftrag der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft zum Anlass ihres 100-jährigen Bestehens (1921 – 2021) herausgegeben von Wolfram Schneider-Lastin. Am 15.6.2021 fand in der ZB Zürich die Buchvernissage statt:

«In diesem Jubiläumsbuch kommen Menschen aus allen Landesteilen der Schweiz zu Wort, welche privat oder berufsbedingt eine besondere Affinität zu schönen Büchern haben. Sie schildern in persönlich verfassten Essays, welche Rolle das Buch in ihrem privaten oder beruflichen Leben spielte und spielt. Entstanden ist ein breites, vielfältiges Spektrum von Erfahrungsberichten, zusammengefasst in einem Buch, das von Wolfram Schneider-Lastin sorgfältig redigiert und von Christof Mühlemann und seinem Team liebevoll gestaltet und ausgestattet wurde.»

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Streaming statt Platten und CDs – ein Grund für Freude oder Trauer?

Die aktuelle Nerdfunk-Ausgabe mit Matthias Schüssler beschäftigt sich (ab Minute 7) mit dem Thema «Streaming statt Platten und CDs – ein Grund für Freude oder Trauer?»:

«Seit ungefähr zehn Jahren ist das Streaming eine ernsthafte Alternative zum Kauf von CDs, Vinylplatten, Kassetten und anderen Tonträgern. Nicht nur das: Das Streaming ist im letzten Jahrzehnt von einer vernachlässigbaren Einnahmequelle zum grössten Umsatzträger geworden.

Das hat unsere Hörgewohnheiten nachhaltig verändert. Kaum jemand besitzt heute noch CDs und Alben und ist stolz auf die Musiksammlung. Doch viele von uns trauern dem Musikladen nach – einem sozialen Ort, wo man sich nicht von Algorithmen hat Songs vorsetzen lassen, sondern wo man von erfahrenen Verkäuferinnen und Verkäufern beraten und trendmässig aufgeklärt worden.

Wir diskutieren über die Vorteile und Schattenseiten der Streamingrevolution, schauen uns die Auswirkungen für uns Musikhörer, Produzenten und für die Gesellschaft an. Und wir fragen uns: Ist Spotify eigentlich noch nett oder auch schon bad to the bone?»

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Schweizer Frauenblatt online

Auf e-periodica.ch ist neu die Zeitschrift «Schweizer Frauenblatt» online (via swiss-lib):

«Das Schweizer Frauenblatt war das Publikationsorgan des Bundes Schweizerischer Frauenvereine und das deutschsprachige Pendant des Mouvement féministe. Es wurde 1919 in Aarau gegründet und ist damit eines der ältesten Magazine der Schweizer Frauenbewegung. Es sollte für die politische, wirtschaftliche und soziale Stellung der Frau und für das Frauenstimmrecht sensibilisieren.»

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Ad Fontes neu mit Film- und Videoquellen

Ad fontes ist ein digitales, offen zugängliches Lernangebot der Universität Zürich, das in den Umgang mit verschiedenen Quellen einführt – neu auch in Film- und Videoquellen (via infoclio.ch):

«Das neue Modul geht die geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Film und Video von vier Seiten an: Eine medienwissenschaftlich und historisch informierte Einführung leitet in die Geschichte des Films ein, wobei insbesondere die Materialität und die verschiedenen Formate historischer Filme im Fokus stehen. Interaktive Übungen führen an die verschiedenen Aspekte der Quellenkritik audiovisueller Ressourcen heran. Online-Rechercheaufgaben in den Archivbeständen zur ‹Schweizer Filmwochenschau› und des ‹Videoladens Zürich› machen mit den vielfältigen Recherchemöglichkeiten in Online-Filmdatenbanken vertraut. Linklisten zu Online-Datenbanken und Film-Archiven sowie ein Literaturverzeichnis rund um audiovisuelle Quellen, Film- und Video-Geschichte ergänzen das Modul.

Das Modul wurde von Michiel van Gulpen am Lehrstuhl von Monika Dommann (Universität Zürich) in enger Zusammenarbeit mit Felix Rauh (Memoriav) und Stefan Länzlinger (Schweizerisches Sozialarchiv) entwickelt.»

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UDSSR-Bootlegs aus alten Röntgenbildern

Während der Zeit des kalten Krieges wurden in der Sovietunion Bootlegs aus alten Röntgenbildern erstellt (via kottke.org):

«During the Cold War, the Soviet Union controlled the music recording industry and even restricted the types of music that were allowed to be played & listened to. Or they tried to anyway. Enterprising Soviet bootleggers took used x-ray films, many of them still containing images of bones and skulls, and recorded forbidden music on them, including jazz and rock & roll from the West. They called it ribs, bones, bone music, or jazz on ribs.»

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15’000 Bilder aus dem Saurer-Archiv online

Bereits 15’000 Bilder aus dem Saurer-Archiv sind auf der Homepage der Museumsgesellschaft Arbon online (via Kantonsbibliothek TG auf Twitter).

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ZB Zürich hat 2’500 Karten digitalisiert

Im Rahmen des Citizen-Science-Projekts «Durch Raum und Zeit» hat die Zentralbibliothek Zürich über 2500 alte Zürcher und Schweizer Landkarten digitalisiert. Die Bevölkerung ist eingeladen, die Karten geographisch zu verorten (via pctipp.ch):

«Die Abteilung Karten und Panoramen der ZB Zürich verfügt über einen Bestand von rund 330’000 Karten. Aus diesem wurden für das Citizen-Science-Projekt «Durch Raum und Zeit» annähernd 1900 Zürcher Altkarten und 650 Schweizerkarten aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts ausgewählt, wie die Bibliothek in einer Mitteilung schreibt.

Die Landkarten wurden zum grössten Teil bereits bei früheren Projekten digitalisiert und auf e-rara.ch, der Schweizer Plattform für alte und seltene Druckschriften, sowie e-manuscripta.ch, der Plattform für handschriftliche Dokumente, publiziert.»

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Handbuch zu Desinformation, Fake News und Verschwörungstheorien

Das kürzlich veröffentlichte klicksafe-Handbuch „Meinungsbildung in der digitalen Welt“ besteht zum einen aus umfangreichen Informationsmaterialien zu Themen wie Informationsstrategien Jugendlicher, Populismus und Wertekonflikte. Der zweite Teil umfasst insgesamt zwölf Projektideen für die Praxis. Die Projekte sind dabei sowohl für die Jugendarbeit als auch für den schulischen Unterricht in unterschiedlichen Klassenstufen ab Klasse 4 geeignet (via lmz-bw.de).

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Anthroposophie Blog

Das Anthroposophie Blog ist für den Grimme Online Award 2021 nominiert. Zur Anthroposophie und Impfgegnerschaft sagt Blog-Betreiber Oliver Rautenberg u.a. (via blog.grimme-online-award.de):

«Alle Teilnehmer, die sehr unterschiedlich sind, eint eine ideologische Klammer, sie sind im Endeffekt alle wissenschaftsfeindlich und verschwörungsgläubig. Und das ist in Teilen auch das Wirken der Anthroposophie in den letzten 100 Jahren in der Gesellschaft, gerade die Impfablehnung ist ein typisches Merkmal. Wir kennen Waldorfschulen als Hochburgen der Impfgegnerschaft, als Auslöser von Masern-Wellen, die man durch impf-präventive Einstellungen hätte vermeiden können, und das bestätigen Stimmen aus dem Robert-Koch-Institut, der WHO, aus der ständigen Impfkomission. Und da sollten wir uns Gedanken machen, warum alternativ-medizinische und impfablehnende Haltungen grade in dieser esoterisch bewegten Szene grassieren. (…)

Im Endeffekt gibt es da, wie ich das empfinde, stark menschenverachtende Positionen in der Anthroposophie, die sich auch in dem Impfgegnertum zeigen. Das Impfgegnertum, im spezifischen der Anthroposophie, hat verschiedene Gründe. Das liegt laut ihrem Gründer Rudolf Steiner vor allem daran, dass Impfstoffe etwas Künstliches sind, und etwas Unnatürliches. Er hat sogar gemutmaßt, dass da dunkle Kräfte oder böse Dämonen die Impfungen nutzen werden, um uns Menschen die Spiritualität auszutreiben. Auf der anderen Seite gibt es natürlich das Verständnis in der Anthroposophie von Reinkarnation und Karma. Das sind grundlegende Kernelemente der Anthroposophie, und Krankheiten sowie Behinderungen werden oft verstanden als Schuld aus vorherigen Leben, die es in diesem Leben abzutragen gilt.»

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Briefe des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger bald online

Bis Ende 2022 sollen sämtliche 12’000 Briefe des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger allen Interessierten digital zugänglich gemacht werden (via uzhfoundation.ch):

«Die Sammlung umfasst insgesamt rund 12’000 Briefe, davon wurden bisher rund 3’000 transkribiert und ediert. Nun werden die weiteren vorhandenen Briefe mit modernsten technologischen Mitteln wie Handschrifterkennung mittels Künstlicher Intelligenz gescannt und digitalisiert. Mit dem Abschluss dieses Projekts wird dieses wertvolle Zeitzeugnis auf einer Online-Plattform für alle zugänglich und einsehbar sein. Bereits per Ende 2021 wird die Datenbank in einer ersten Version online durchsuchbar sein, weitere Funktionen und Suchoptionen kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.

Die UZH Foundation hat die Finanzierung dieses umfangreichen Digitalisierungsprojekts sichergestellt und konnte in kurzer Zeit die dafür benötigten Drittmittel – dank Spenden von mehreren Stiftungen und Privatpersonen – dem Projekt-Team an der Universität Zürich bereitstellen.»

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