Bibliotheken in der Schweiz

Robert Barth hat in B.I.T.online 15(2012) Nr. 4 einen lesenwerten Fachbeitrag zum Thema «Bibliotheken in der Schweiz zwischen Tradition und Innovation» geschrieben. Der Artikel steht online kostenlos zur Verfügung (danke an Ömer für den Hinweis):

«Die öffentlichen Bibliotheken der Schweiz stehen vor großen Herausforderungen. Fast ein Viertel der Bevölkerung besitzt einen ausländischen Pass. Ein großer Teil –v. a. der Jugendlichen von ihnen – haben keine der vier Landessprachen als Muttersprache. Trotz Bevölkerungswachstum stagniert die Nutzung; beunruhigend ist v.a. das Wegbrechen der Teens. Den meisten ÖB ist es nicht gelungen, zu „Community Centers“ zu werden. Sie agieren isoliert und die Ausbildung des Personals der kleineren Institutionen ist oft nicht ausreichend. –Günstiger ist die Situation der wissenschaftlichen Bibliotheken. Die verwirrende Verbundlandschaft konnte unter „Swissbib“ zu einer gemeinsamen Suchoberfläche zusammengefasst werden. Interessant ist das Projekt einer Speicherbibliothek für mehrere Hochschulbibliotheken und dank erstmaliger Förderung mit Bundesmitteln konnten Frühdrucke, Handschriften- und Kartenbestände ins Netz gestellt werden. Defizite bestehen weiterhin bei der Digitalisierung der Bestände vor allem bei den Kantonsbibliotheken.»

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