Bibliotheken machen Netflix und Spotify Konkurrenz

Im K-Tipp vom 8.2.2022 gibt es einen Beitrag zum Thema «Bibliotheken machen Netflix und Spotify Konkurrenz» (danke an Gregor Helg für den Hinweis, kostenpflichtiger Artikel via Swissdox auffindbar):

«Bedeutend günstiger [verglichen mit Netflix etc.] sind da Bibliotheken: Die meisten bieten für jährlich zwischen 30 und 88 Franken ebenfalls Zugriff auf Hunderttausende Musikstücke, Filme und Bücher. Bei einigen Bibliotheken ist der Service für Einwohner der jeweiligen Gemeinde sogar gratis.

Doch können die Bibliotheken bekannte Streaming­portale wie Amazon, Netflix, Spotify und Co. ersetzen? Der K-Tipp nahm das digitale Angebot von 16 Deutschschweizer Bibliotheken unter die Lupe (siehe Tabelle im PDF). Im Vergleich vertreten waren: Aarau, Altdorf UR, Basel, Bern, Biel BE, Brig VS, Chur GR, Freiburg, Luzern, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Thun BE, Winterthur ZH, Zug, ­Zürich.

Ergebnis: Bei der Aktualität muss man Abstriche machen. So ist beispielsweise keine der aktuellen Serien wie «The Book of Boba Fett» oder «The Witcher» verfügbar. Das Gleiche bei der Musik: Aus den aktuellen Hitparaden gibt es nur Alben von Adele und Matthias Reim. Eine sehr grosse Auswahl gibts dafür bei Dokumentationen, klassischer Musik und Medien für Kinder. Wer sich also nicht die neusten Serien und Filme anschauen will, kann gut auf die teuren Streamingabos verzichten.

Das Musikangebot ist höchst unterschiedlich. So bietet beispielsweise die ­Bibliothek Freiburg gar kein Musikstreaming an. In Thun dagegen können Einwohner auf 18 Millionen Musikstücke zugreifen. Es lohnt sich also, das Abo nicht einfach bei der nächstbesten Bibliothek zu lösen. In den grossen Städten ist das Angebot meist am grössten.»

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