Calliope mini

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Die Zeit berichtet unter dem Titel „Dieser Computer kann unser Schulsystem revolutionieren“ über den neuen, von Stephan Noller zusammen mit einem befreundeten Grundschullehrer entwickelten Calliope mini:

„Es handelt sich um einen Kleinstcomputer auf einer Platine, mit dem alle, wirklich alle Kinder in Deutschland schon in der Grundschule lernen sollen, wie IT funktioniert. Das ist der ambitionierte Plan des Kölner Unternehmers Stephan Noller, und er ist damit schon erstaunlich weit. (…)

Die Idee, Schülern einen Minicomputer zu geben, damit sie damit lernen, wie Schaltungen, Software und Sensoren funktionieren, ist nicht neu. In Großbritannien etwa wird es schon so gemacht. Seit dem Frühjahr bekommen alle Siebtklässler dort den micro:bit ausgehändigt, einen von der BBC entwickelten Mikrocontroller, der dem Calliope mini sehr ähnlich sieht. „Davon haben wir uns inspiriert gefühlt“, sagt Noller. (…)

Er ist damit besser ausgestattet als der micro:bit der BBC oder ein artverwandter Arduino. Trotzdem sollen die Produktionskosten der Serienversion nur 10 bis 15 Euro betragen. Was weniger wäre, als viele Schulbücher kosten. (…)

Den Calliope mini testen derzeit zwei Schulen im Saarland in einem Pilotprojekt. Im Februar 2017 soll er landesweit in den dritten Klassen aller Grundschulen bereitstehen. Dann erst erhalten auch die Lehrer ausführliche Informationen und Schulungen.“

Update vom 12.10.2016: JRA037 Kann Calliope wirklich „unser Schulsystem revolutionieren”?

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