Die Neue Rechte und Literatur

Das Interesse der Neuen Rechten an Romanen unterliegt einer metapolitischen Strategie. Sie nutzen Literatur, um den kulturellen Diskurs zu verschieben (via taz.de):

«Insbesondere Leh­re­r:in­nen an Schulen und Hochschulen sollten sich deshalb rasch über zwei Dinge klar werden: dass die Neue Rechte (erstens) auch das literarische Feld mit ausgeklügelten und variantenreichen Taktiken bespielt und dass dies (zweitens) im Rahmen einer metapolitischen Agenda stattfindet, also nicht um der Literatur willen geschieht. Harmlosigkeit und Selbstverharmlosung sind zwei völlig unterschiedliche Dinge – das gilt es im Hinblick auf die neurechte Literaturarbeit immer im Kopf zu behalten.»

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