Die neuen PISA-Test-Ergebnisse lassen sich schlecht vergleichen

Die Ergebnisse des PISA-Tests 2015 sind seit Gestern bekannt. Die NZZ gibt unter dem Titel „Bestnoten für Schweizer Schüler im Fach Mathematik“ einen Überblick. Beim Lesen hat die Schweiz deutlich schlechter abgeschnitten als Deutschland.

Der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz kritisiert, dass die Zahlen nicht mit den Vorjahresergebnissen vergleichbar sind (via lch.ch, danke an Simone König für den Hinweis):

„«Dass die Schweizer Resultate von PISA 2015 weder mit den Schweizer Resultaten des PISA-Zyklus 2000 bis 2012 noch mit den aktuellen PISA-Ergebnissen 2015 der anderen OECD-Länder verglichen werden können, ist sehr ärgerlich und unprofessionell», schreibt der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH in seiner Medienmitteilung vom 6. Dezember 2016. In derselben Mitteilung hat er unter anderem Fragen formuliert, die es von der OECD dringend zu beantworten gilt. Ohne die Klärung dieser Fragen sehen sich die Lehrerverbände LCH und SER gezwungen, sich dafür einzusetzen, dass die PISA-Millionen künftig für das nationale Bildungsmonitoring ausgegeben werden.“

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