Ein Sargnagel für Gruner + Jahr

Im Januar hat Gruner + Jahr verkündet seine Pressedatenbank – die älteste Europas – zum Jahresende 2021 zu schließen. Günter Peter hat dazu unter dem Titel „Ein fataler Fehler“ auf info7.de einen Kommentar geschrieben (via medoc):

„Das Prinzip lautet: wir sparen Kosten und Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter, schauen, was übrigbleibt und nennen das dann „Qualität“ und „moderne“ Informationsversorgung.

2022 wäre die G+J Pressedatenbank 50 Jahre alt ge-worden, dass sie nun durch Redakteure geschlossen wird, die in all diesen Jahren am meisten von ihr profitiert haben, ist eine traurige, furchtbare Ironie. Die Datenbank, auf die Henri Nannen stolz war, wird von seinen Nachfolgern schnöde eingestellt.Ich denke, dass G+J mit der Schließung der Presse-datenbank eine wesentliche Voraussetzung für Qualitätsjournalismus aufgibt. Den Journalismus, mit dem G+J erfolgreich war und der seinen Namen begründet hat. So könnte diese fatale Fehlent schei-dung ein Sargnagel für den Verlag werden. Ich hoffe, dass ich mich irre.“

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