Frauen überholen Männer

(via VSG Bildungsticker und genderequality.bfs.admin.ch):

«Der Bildungsticker wartet auf mit guten und schlechten Nachrichten auf. Zuerst eine gute: Die Frauen haben in den letzten Jahren tüchtig aufgeholt in der Bildung. Im Jahr 2022 überflügeln sie die Männer sogar: 53 Prozent von ihnen sind tertiär gebildet. Bei den Männern sind es 50 Prozent. Die schlechte Nachricht: Die Studien- und Berufswahl ist nach wie vor von stereotypen Männer- bzw. Frauenberufen geprägt. Dann wieder eine gute Nachricht: Der Anteil erwerbstätiger Frauen hat von 66 Prozent im Jahr 1991 auf 77 Prozent im Jahr 2022 zugenommen. Damit nähert er sich jenem der Männer an. Deren Anteil ist im gleichen Zeitraum von 90 Prozent auf 84 zurückgegangen. Und wieder die schlechte Nachricht: Egalitäre Erwerbsmodelle bleiben selten. Die Hausarbeit bleibt mehrheitlich bei den Frauen. Wird beispielsweise ein Kind krank, bleibt eher die Frau zuhause. Care-Arbeit zuhause und Karriere vertragen sich immer noch schlecht. So rutschen selbst Paare, die eigentlich egalitär leben wollen, in traditionelle Familienmodelle – trotz der guten Bildung der Frauen.»

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