Gen Z lebt lieber wieder analog

SWR berichtet über die “Streaming-Fatigue”

“Profitieren die Bibliotheken im Land also von der “Streaming-Fatigue” der Generation Z? Die Nutzerzahlen der öffentlichen Bibliotheken sprächen zumindest dafür. Besonders nach der Corona-Pandemie haben diese wieder deutlich mehr Zulauf bekommen, wie die Zahlen des BW-Landesverbands vom Deutschen Bibliotheksverband belegen. Denn während die Bibliotheken 2014 knapp sieben Millionen Besuche verbuchten, waren es 2024 demnach fast 15 Millionen. Junge Menschen bis 30 Jahre seien dabei mit die größte Nutzergruppe, sagt der BW-Geschäftsführer Ingo-Felix Meier. Aber auch die Zahl der Ausleihen im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur sei in den vergangenen zehn Jahren gestiegen (Stand 2024) – und das, obwohl gleichzeitig deutlich mehr E-Books entliehen wurden.”

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One Response to Gen Z lebt lieber wieder analog

  1. Marius says:

    Es ist bemerkenswert, wie die physische Bibliothek in einer digitalisierten Welt für die junge Generation zu einem analogen Rückzugsort avanciert. Der massive Zuwachs an Besuchen verdeutlicht, dass das haptische Erlebnis und der Raum als Begegnungsort offenbar ein Bedürfnis decken, das Algorithmen nicht bedienen können.
    Glauben Sie, dass dieser Trend eine dauerhafte Abkehr vom digitalen Überfluss markiert oder lediglich eine nostalgische Phase darstellt?

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