Im Tages-Anzeiger-Podcast sind KI-generierte Fake-News Thema:
“Mehr als die Hälfte aller Artikel im Internet ist KI-generiert. Darin stehen massenhaft falsche Nachrichten. Welche Folgen das haben kann, erlebt unsere Journalistin ganz konkret.”
Im Tages-Anzeiger-Podcast sind KI-generierte Fake-News Thema:
“Mehr als die Hälfte aller Artikel im Internet ist KI-generiert. Darin stehen massenhaft falsche Nachrichten. Welche Folgen das haben kann, erlebt unsere Journalistin ganz konkret.”
Die Deutsche Nationalbibliothek hat Schreibmeisterbücher digitalisiert (via blog.dnb.de):
“Zur historischen Fachliteratur im Deutschen Buch- und Schriftmuseum gehören über 200 Vorlagenwerke für gut lesbares und schönes handschriftliches Schreiben – die so genannten Schreibmeisterbücher. Ein Digitalisierungsprojekt der Deutschen Nationalbibliothek verhilft ihnen zu internationaler Sichtbarkeit.
Schreibmeisterbücher entstanden in der Renaissance, etwa zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Handel, Finanzwesen und Diplomatie weiteten ihre Aktivitäten in einem zunehmend vernetzten Europa aus. Dies erzeugte eine steigende Menge an Akten und Schriftverkehr. Die neue Bürokratie erforderte professionelle Akteure wie Schreiber, Notare, Sekretäre oder Aktuare. Sie mussten über weitreichende handschriftliche Fertigkeiten verfügen. Die formalisierte Geschäftskorrespondenz und auch die Aktenführung setzten die Beherrschung bestimmter kommunikativer Mittel voraus, wie die richtige Anrede und Titulatur, die Hervorhebung von Textanfängen oder die dekorative kalligrafische Ausstattung repräsentativer Schriftstücke.
Um diese Fertigkeiten zu erlernen und vor allem, um eine angemessene und gut lesbare Handschrift zu trainieren, kamen nach ersten handschriftlichen Versuchen bald schon gedruckte Vorlagenbücher für die verschiedenen Schreibstile Kurrent, Kanzlei oder Fraktur auf.”
Auf Deutschlandfunk Kultur ist der Comic “Indien” von Joe Sacco Thema
“Wie konnte es 2013 in der nordindischen Provinz Uttar Pradesh zu den gewaltsamen Ausschreitungen kommen? In der Comic-Reportage „Indien. Öl ins Feuer“ zeigt US-Journalist und Künstler Joe Sacco, wie Politiker Angst und Wut für ihre Zwecke benutzen.”
Auf dem ARD-Portal gibt es neu “Das Portal” – ARD Science-Fiction-Hörspiele und “Große Geschichten” – ARD Literatur-Hörspiele (via ndr.de).

Das Illinois State Museum startet eine Online-Datenbank mit 100 mündlichen Überlieferungen zur Route 66 (via rbfirehose.com und wandtv.com):
“The Route 66 Oral History Project database includes video-recorded interviews and world-searchable written transcriptions.
Contributors include people who lived, worked and traveled along Route 66, as well as people who currently promote and work to preserve the road.
“These interviews provide a fascinating glimpse into what it was like to travel Route 66 back in the day, as well as perspectives from people who are working to promote the road today,” said Erika Holst, ISM curator of history and Route 66 Corridor Preservation Program co-organizer. “We know that Route 66 students and enthusiasts are going to learn so much from these interviews. There are so many details to be found that you just can’t find in books.””
(via morgenpost.de und presseportal.de):
“Wie lassen sich Fakten und Fakes unterscheiden? Wie erkennt man verlässliche Quellen – und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei? Antworten vermittelt das internationale Programm “Super Searchers”, das von Google initiiert und finanziert wurde und nun auch in Deutschland startet. Die dpa setzt das Projekt gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) um. Ziel ist es, Medien- und Informationskompetenz in die Breite der Gesellschaft zu tragen.
Nach dem Prinzip “Train the Trainer” bieten dpa und dbv im Frühjahr 2026 kostenfreie Online-Seminare, Infomaterialien, didaktische Tipps und Praxisbeispiele an, die sich insbesondere an Fachkräfte aus Bibliotheken und dem Bildungssektor richten. So werden diese in die Lage versetzt, unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen praxisorientiert und niedrigschwellig zu erreichen.”
(via VSG Bildungsticker und rts.ch)
“An der medizinischen Fakultät der Universität Genf sind zahlreiche erfundene Quellenangaben in Semesterarbeiten aufgefallen. Laut Selbstaussagen von Schüler:innen und Studierenden setzen immer mehr von ihnen Künstliche Intelligenz wie ChatGPT ein. Insbesondere werden sie bei schriftlichen Arbeiten eingesetzt. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen dem Erstellen und dem Überarbeiten von Arbeiten. 2024 geben 56 Prozent der Studierenden an, KI zu verwenden. 16 Prozent von ihnen verwenden KI für mehr als die Hälfte ihrer Arbeiten. Die Dozent:innen bestätigen: Seit ChatGPT sind die Arbeiten viel besser geschrieben, ohne Fehler und in flüssigem Stil. Was einst der Traum der Hochschuldozierenden war, erweist sich heute als Albtraum.”
Am vergangenen Wochenende wurde der zweimillionste Zeitungsausschnitt ins ZAS-Portal geladen – ein Meilenstein in der fortlaufenden Retrodigitalisierung der Zeitungsausschnittsammlung zur Schweizer Wirtschaft des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs (Zugang nur für Hochschulangehörige, via Schweizerisches Wirtschaftsarchiv auf LinkedIn).
Im Rahmen des KANON-EX Projekts wurden die offiziellen Abiturleselisten der letzten zwanzig Jahre für alle Bundesländer mit Zentralabitur erhoben, kuratiert und standardisiert. Diese Datensätze wurden anschließend mit bibliografischen Informationen der Deutschen Nationalbibliothek verknüpft, um Merkmale wie Auflagen, Übersetzungen, Editionen und Zugehörigkeit zu Buchreihen zu erfassen und so die Mechanismen der schulischen Kanonbildung systematisch zu untersuchen (via blog.dnb.de):
“Die Auswertung der Abiturleselisten zeigt deutliche Verschiebungen in der Zusammensetzung des Schulkanons zwischen 2006 und 2026. Einige klassische Autor:innen wie Johann Wolfgang von Goethe bleiben durchgehend präsent, während andere, darunter Rainer Maria Rilke oder Erich Maria Remarque, an Sichtbarkeit verlieren. Gleichzeitig gewinnen zeitgenössische Autor:innen wie Juli Zeh oder Jenny Erpenbeck an Bedeutung. Die Analyse der Geschlechterverteilung verdeutlicht einen leichten, aber stetigen Anstieg weiblicher Autorinnen: Während 2006 nur rund 8 % der vertretenen Autor:innen weiblich waren, liegt der Anteil 2026 bei etwa 25 %.”
Börsenblatt-Podcast “Die Nachlese” (via boersenblatt.net):
“Das Fachmagazin Börsenblatt gibt es jetzt auch zum Hören: Im Podcast “Die Nachlese. Das Buchbranchen-Update” fasst die Redaktion ab sofort jeden Montagmorgen um 05:00 Uhr die zentralen Neuigkeiten der Vorwoche zusammen und ordnet sie ein.
Was hat Verlage, Buchhandlungen & Co. bewegt? Welche Preise wurden vergeben? Wer wechselt wohin? Wie geht es bei aktuellen Verbandsthemen weiter? Welche Termine stehen an? Das neue Kompaktformat bringt alle wesentlichen Entwicklungen in sieben bis acht Minuten auf den Punkt.”