Dokfilm zum passionierten Sammler Bruno Stefanini online

Der Dokumentarfilm “Die Hinterlassenschaft des Bruno Stefanini” kann jetzt auf Playsuisse kostenlos gestreamt werden:

“Vom Immigrantensohn zum Immobilien-Milliardär: Getrieben vom Traum eines Volksmuseums sammelt Bruno Stefanini alles: Schlösser, Möbel, Gemälde und Memorabilia von Napoleons Zahnbürste bis zu Chaplins Melone. 100’000 Objekte lagern in Atombunkern – zwischen Schätzen und Krempel.”

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Weshalb historische Gymnasialbibliotheken interessante Quellen sind

Beim Archivalia-Beitrag “Stadtarchiv Münstereifel wirft alte Bücher der historischen Gymnasialbibliothek weg” lohnt es sich auch, die KOmmentare zu lesen, z.B.:

“War schon klar:-) Gleichwohl stimme ich KGs Einwand oben zu: “Als ob die Schulbibliothek nach 1863 keine Geschichtsquelle mehr ist!” – bei Preußens und im Kaiserreich nach 1870 waren die zuvor durch den Zufall von Ereignissen und Personen entstandenen (und für die Lehre i.d.R. nicht benötigten) Buchsammlungen an den Schulen nunmehr als “Lehrerbibliotheken” zu führen – mit Anschaffungszwang und -nachweis (in den verbindlichen Jahresberichten, den sog. “Schulprogrammen “) für Literatur. Denn der (neue, da staatlich geprüfte) Lehrerstand hatte sich auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand ihrer Lehrinhalte zu halten – also auch eine ganz interessante Quelle zur Wissenschaftsgeschichte nebst deren Schwerpunkten in den Gymnasien. – Die preußische Verwaltung ist in den histor. Schulbibliotheken überdies reichlich präsent – sie überlebte die “Umbrüche” des 20. Jahrhunderts erstaunlicherweise (die preußisch bevorzugten Inhalte nicht so…:-), die Belege dafür sehen nur nicht so schick aus wie alte Handschriften und Inkunabeln…”

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Wikipedianer Diego Hättenschwiler

SRF: “«HaDi» gibt der Schweizer Wikipedia ein Gesicht”:

“«HaDi» gibt seit über 20 Jahren der Schweizer Wikipedia ein Gesicht. Er gibt Kurse für Einsteigerinnen und Einsteiger und sorgt dafür, dass Schweizer Themen auf der digitalen Enzyklopädie qualitativ einwandfrei und toll bebildert sind. (…)

Mehr als 20 Jahre später darf er sich mit Fug und Recht «Wikipedianer» nennen. Die offiziell erforderlichen fünf Artikelbearbeitungen pro Monat, sogenannte «Edits», übertrifft HaDi spielend. In der Schweiz erreichen diesen Status rund 850 Personen – weltweit sorgen rund 280’000 freiwillige Wikipedianer für die Qualitätssicherung der Artikel – mehrheitlich Männer. Diego Hättenschwiler kümmert sich vor allem um Artikel mit Schweizer Bezug. (…)

Diego Hättenschwiler ist kein unsichtbares Heinzelmännchen, wie viele seiner Wikipedianer- Kollegen und Kolleginnen. Seit er Kurse rund um Wikipedia gibt, Veranstaltungen organisiert, für dieses Engagement 2021 den «WikiSwiss Award» erhielt und 2022 zum einzigen Schweizer «Wikipedia Kulturbotschafter» gekürt wurde, ist er auch zum Gesicht der Schweizer Wikipedia geworden.”

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Neues zu kolonialen Strassennamen in Deutschland

Sollen koloniale Straßennamen in deutschen Städten geändert werden? Falls ja, welche Tendenzen gibt es? Bürgerinnen und Bürger können sich an diesen Debatten beteiligen. Ein neues Portal stellt den digitalen Raum dafür bereit (via idw-online.de):

“Zahlreiche Straßen in Deutschland tragen bis heute die Namen von Personen oder Ereignissen, die eng mit der Kolonialgeschichte verbunden sind. Häufig kommen zum Beispiel die Kolonialisten Adolf Lüderitz (1834-1886) und Carl Peters (1856-1918) vor. Die Petersallee in Berlin-Wedding gab es bis zum 23. August 2024, dem Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung. Seitdem heißt ein Teil der Straße Anna-Mungunda-Allee, ein anderer Teil Maji-Maji-Allee.

Vielerorts laufen solche Umbenennungsdiskurse oder sind bereits abgeschlossen, mancherorts kommen sie erst ins Rollen.”

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25 Jahre Wikipedia

(via nzz.ch):

“In der Anfangszeit von Wikipedia wurden die kollaborative Erstellungsweise und die Qualität der Artikel oft noch in Abrede gestellt. Inzwischen sind sie breit akzeptiert und verbessern sich fortlaufend. Freie, korrekte und neutrale Informationen sind aber keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen immer wieder das Engagement von Freiwilligen – und die Einsicht, dass Innovation, demokratische Teilhabe und gesellschaftliches Vertrauen einer gemeinsamen und verlässlichen Wissensbasis bedürfen.”

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Berliner Gymnasiasten lesen Literaturklassiker in vereinfachter Sprache

(via tagesspiegel.de):

“An Gymnasien sind reduzierte Ausgaben von „Faust“ bis „Romeo und Julia“ nicht mehr tabu. Manche Lehrkräfte halten dies für ein Unding, andere für eine Form von Pragmatismus.”

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“Hamnet” im Kino

«Hamnet» ist eine rauschhafte Meditation über die ­tragischen Familienumstände, die zu Shakespeares Bühnenklassiker «Hamlet» führten (via kultur-tipp.ch und de.wikipedia.org):

“Hamnet ist ein Filmdrama von Chloé Zhao. Der Film mit Jessie Buckley und Paul Mescal in den Hauptrollen basiert auf dem im Original gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell und erzählt die Geschichte von William Shakespeare und seiner Ehefrau Agnes, die mit dem Verlust ihres Sohnes Hamnet zu kämpfen haben. Der Film feierte Ende August 2025 beim Telluride Film Festival seine Premiere und wurde im September 2025 beim Toronto International Film Festival gezeigt, wo er mit dem People’s Choice Award ausgezeichnet wurde. Der US-Kinostart erfolgte im November 2025. Im Vereinigten Königreich und in Deutschland soll der Film im Januar 2026 starten.”

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Fotos aus dem Sprachatlas der deutschen Schweiz online

Legele Mörschwil (SG 8) – Nr. 028 B(e)schüttilägele im Idiotikon

Das Schweizerische Idiotikon hat nach Abschluss des «Sprachatlasses der deutschen Schweiz» (2003) gemäss einem Vertrag dessen Materialien übernommen. Die wertvollen Materialien werden nun digitalisiert und online zur Verfügung gestellt (via Schweizerisches Idiotikon auf LinkedIn):

“Bei den Erhebungen für den Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS) wurden an fast allen der 573 Aufnahmeorte Fotos aufgenommen – pro Ort durchschnittlich gut 20 Aufnahmen, total rund 12’500 Fotos.

Neben den Karten und dem Antwortmaterial wurden auch die Fotos digitalisiert: Die Negative wurden in hoher Auflösung gescannt, mit Metadaten wie Aufnahmeort und Motiv annotiert und wo möglich mit Lemmata des Schweizerischen Idiotikons verknüpft. Dies ermöglicht neben der Suche mit frei wählbaren Begriffen auch eine gruppierte Darstellung der Fotos nach verschiedenen Kriterien.”

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SRG-Halbierungsinitiative im “Sondersession”-Podcast

Im Republik-Podcast ist die SRG-Halbierungsinitiative Thema:

“Die SVP will mit ihrer Halbierungs­initiative die SRG-Gebühren auf 200 Franken pro Haushalt und Jahr senken und den Firmen die Abgaben gleich ganz erlassen – und dies in Zeiten, in denen die Medien in einer existenziellen Krise stecken. Die Nutzerinnen­zahlen sinken, die Zahlungs­bereitschaft geht zurück, die künstliche Intelligenz ersetzt die Journalisten in immer mehr Bereichen. Warum die SVP die SRG kaputt­sparen will und wohin die Medien­krise führt, darüber diskutieren wir im Republik-Podcast «Sondersession».”

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Handyverbot in der Volksschule Aargau

SRF: “Schülerinnen und Schüler loben neue handyfreie Zone im Aargau”:

“Seit August 2025 gilt im Aargau an der Schule ein Verbot von Handy, Tablet und Smartwatch bis zur 9. Klasse. Dieses Verbot gilt für Unterrichtszeiten, Pausen, Schulanlagen und schulische Anlässe. Der Aargau ist der erste Deutschschweizer Kanton, der eine solche Regel umgesetzt hat. Eingeführt hat die Regelung die Aargauer Bildungsdirektorin Martina Bircher (SVP). «Kinder sollen in der Pause soziale Kontakte pflegen und nicht am Handy sein», begründete sie. Zwar kannten viele Schulen bereits Handyverbote. Jede Schule hatte aber eigene Weisungen. Bircher führte ab August einheitliche Regeln für alle ein. Die Volksschulen dürfen entscheiden, wie sie diese umsetzen.”

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