Materialien zur Säntis-Schwebebahn AG online

Säntisbahn. Glückliche Fahrt. Humorvolle Aufnahme auf dem Säntisgipfel. Zwei Frauen mit grossen Fernrohren und zwei Männer in Eisenbahn-Uniform posieren auf einer Nachbildung eines Zuges im Schnee. Im Hintergrund ein Schild “Säntis – Aussicht Gratis”. 1920–1930. Online

Die Säntis-Schwebebahn AG sichert in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden ihr Archiv (via ar.ch):

“Die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden erweitert ihr Archiv mit einem eindrücklichen Bestand zur Geschichte der Säntis-Schwebebahn. Im Rahmen eines nationalen Projekts von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz, wurde das umfangreiche audiovisuelle Erbe der Säntis-Schwebebahn AG digitalisiert und archiviert. Fast ein Terabyte an Daten steht nun für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung.

Der neu erschlossene Bestand umfasst gut 6800 Bilder, darunter Fotografien, Plakate, Druckgrafiken und mehr als 630 historische Ansichtskarten, über 50 Filmrollen, ferner Tonbandkassetten, VHS-Videos, DVDs sowie verschiedene weitere Medienformate. Ergänzt wird das audiovisuelle Kulturgut durch Akten, Pläne, Briefe und Drucksachen, die wertvolle Kontexte liefern und enge Bezüge zu den Bild-, Ton- und Filmdokumenten aufweisen.”

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Zettelkatalog der Berliner Staatsbibliothek

In der Frankfurter Allgemeinen ist unter dem Titel “Sind Millionen Karteikarten wirklich überflüssig?” ein Beitrag zu lesen über die geplante Entsorgung des Zettelkatalogs der Berliner Staatsbibliothek (via Archivalia):

“Doch auf den Karteikarten der Berliner Staatsbibliothek sind eben nicht nur die nüchternen Titeldaten, sondern handschriftlich oder mit Stempeln viele Informationen verzeichnet, die beim Abschreiben nicht in den elektronischen Katalog aufgenommen wurden. Sie sind nur noch hier zu finden. Es geht etwa um frühere Eigentümer, die Folgen von Enteignungen, Zensurvermerke aus der Nazi- und der DDR-Zeit. (…)

Eine weitere Alternative wäre das Fotografieren der Karteikarten vor der Makulierung, um die Informationen wenigstens digital-bildlich zu sichern. Die Kommission hat das für den Bestand der Medien, die zu DDR-Zeiten erworben worden waren, auch kalkuliert: Ganze 57.000 Euro würde das kosten. Andererseits hat Bonte schon jetzt kein Geld mehr.”

Update vom 21.8.2025, Deutschlandfunk: Verlust? Staatsbibliothek trennt sich von ihren Zettelkatalogen

Update vom 2.9.2025: Zettels Alptraum – Zur geplanten Vernichtung des Berliner Zettelkatalogs

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Zuger Zeitungen digitalisiert

Sieben Zuger Zeitungen sind auf newspaperarchives.ch jetzt neu online zugänglich (via bote.ch)

“Die Bibliothek Zug hat von 2021 bis 2025 sieben historische Zeitungen digitalisiert – vom «Zuger Boten» bis zum «Fremdenblatt für den Zugersee und Umgebung». Die Jahrgänge bis 1930 sind nun kostenlos über die nationale Plattform e-newspaperarchives.ch zugänglich. Für die Recherche ist dies ein Meilenstein: «Wer bisher thematisch in Zeitungen recherchieren wollte, musste Stunden am Mikrofilmgerät verbringen. Das war aufwendig und wenig benutzerfreundlich», sagt Projektleiterin Leonie Fritz der Bibliothek Zug. «Jetzt ist der Zugriff ortsunabhängig – und dank der Volltextsuche gezielter denn je.»”

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Longlist Deutscher Buchpreis 2025

Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 ist online. Mit Jonas Lüscher und Dorothee Elmiger gibt es auch zwei Schweizer Autoren darauf.

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3sat-Dokumentation zu Comic-Journalismus

In einer zunehmend komplexen Medienlandschaft gewinnt der Comic-Journalismus als innovative Form der Berichterstattung an Bedeutung (via 3sat.de):

“Die 3sat-Dokumentation “Comic-Journalismus. Wirklichkeit als Kunstform” beleuchtet eindrucksvoll, wie gezeichnete Reportagen und visuelle Erzählformen gesellschaftlich relevante Themen emotional und künstlerisch vermitteln. Durch die Verbindung von fundierter Recherche und visueller Ausdruckskraft entstehen journalistische Werke, die nicht nur informieren, sondern auch berühren – und damit neue Zielgruppen erreichen.”

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Okkulte Bücher online

Dank einer großzügigen Spende von Dan Brown, dem Autor des Da Vinci Codes, hat die Ritman-Bibliothek in Amsterdam – eine umfangreiche Sammlung von Büchern aus der Zeit vor 1900 zu Alchemie, Astrologie, Magie und anderen okkulten Themen – Tausende ihrer seltenen Texte im Rahmen eines digitalen Bildungsprojekts mit dem Namen „Hermetically Open“ digitalisiert (via openculture.com):

“We are now pleased to report that the first 2,178 books from the Ritman project have come available in their online reading room.”

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Der Landbote 1836-1875 online

Alle Ausgaben des Winterthurer «Landboten» vom 24. März 1836 bis 31. Dezember 1875 sind jetzt auf e-newspaperarchives.ch online verfügbar (via ZB Zürich auf Mastodon):

“Der Landbote wurde 1836 in Winterthur gegründet. Er vertrat, zunächst als Wochenblatt, ab 1857 als Tagblatt, liberale Positionen und gab der Winterthurer Landschaft eine publizistische Stimme. Unter der Leitung von Salomon Bleuler (1829-1886) entwickelte sich der Landbote ab 1860 zu einem Sprachrohr der Demokratischen Bewegung. 1886 gelangte der Landbote in den Besitz der Familie Ziegler, die den Titel bis 2013 herausgab. Seither ist der Landbote Teil der Tamedia AG und wird von dieser als Tagesausgabe für Stadt und Region Winterthur herausgegeben.”

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Perplexity Deep Research Web bzw. akademisch

In Vorbereitung auf die anstehenden Schulungen in Literaturrecherche habe ich die von Philippe Wampfler hier beschriebene Recherche mit Perplexity nachvollzogen und bin darauf gestossen, dass es einen Unterschied macht, ob man “Forschung” mit Quellen “akademisch” kombiniert oder nicht. Mein Ergebnis nur Web ohne Quellen akademisch ergibt 56 Quellen. Mit Quellen akademisch werden 132 Quellen angezeigt.

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Robbenhaut als Bucheinband

(via waz.de):

“In einer in der Fachzeitschrift „Royal Society Open Science“ veröffentlichten Studie unterzog ein Forscherteam 32 mittelalterliche Bücher einer sogenannten biokodikologischen Analyse – einer Methodenkombination, die darauf abzielt, biologische Informationen aus historischen Buchmaterialien zu gewinnen. Im Fokus standen insbesondere die äußeren Schutzhüllen, sogenannte Chemisen, die traditionell aus Tierhäuten wie Wildschwein- oder Hirschleder gefertigt wurden. Die aktuelle Untersuchung ergab jedoch, dass einige dieser Bucheinbände aus der Haut von Robben bestanden – ein bis dato kaum dokumentiertes Phänomen.”

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Literaturverzeichnis formatieren mit KI

Philippe Wampfler beschreibt, wie er mittels KI ein Literaturverzeichnis formatiert (via Philippe Wampfler auf Bluesky):

“Ich brauche relativ wenig KI-Tools. Zwei wirklich nützliche Anwendungen für mich:
(1) Ausführliche Google-Suchen mit Deep Research abkürzen. Ich kann sofort nachlesen, was ich in x Suchläufen herausfinden würde – und direkt den für mich relevanten Fokus setzen.
(2) Literaturverzeichnis formatieren.
(Ich kopiere einfach rudimentäre bibliographische Angaben ungeordnet in den Literaturteil und bitte die KI, das gemäss Style-Sheet zu formatieren und Angaben zu ergänzen.)”

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