Literatur-Orte

Der Kaffeehaussitzer hat auf seinem Blog Belletristik, die an bestimmten Orten spielt, zusammengetragen.

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Lexical Elaboration Explorer

Mit dem Lexical Elaboration Explorer lässt sich eruieren, wie oft ein Wort wie z.B. Schnee in einer Sprache bzw. deren Wörterbuch vorkommt (via scientificamerican.com):

“But this study brings a twist: rather than the number of words, it measured their proportion, the slice of dictionary real estate taken up by a concept. This produced elaboration scores for hundreds of concepts, from “abandonment” to “zoo,” based on how many times the English words for those concepts appeared in the definitions of foreign words. You can explore the results in this online module that shows which languages have the most words for each concept and which concepts have the most words in each language.”

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LLMs statt Links

ChatGPT und AI Overviews lösen die Websuche ab. Das bedroht nicht nur Google, sondern auch viele Medien (via socialmediawatchblog.de):

“Im Laufe der vergangenen Jahre ist Google von einer Suchmaschine zur Antwortmaschine geworden. Generative KI beschleunigt diesen Trend dramatisch. Zum einen räumt Google den KI-generierten Antworten immer mehr Raum ein. Zum anderen zeichnet sich ab, dass ChatGPT und Perplexity für viele Suchanfragen nützlichere Ergebnisse liefern als die klassische Websuche.”

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Mundraub.org

mundraub.org ist die größte deutschsprachige Plattform für die Entdeckung und Nutzung essbarer Landschaften:

“mundraub.org schafft Bewusstsein für Regionalität und Saisonalität und will dich motivieren, deine Umgebung kulinarisch wahrzunehmen und zu nutzen. Auf der mundraub-Karte kannst du Fundorte mit Obstbäumen, Obststräuchern, Nüssen und Kräutern finden oder diese selbst kartieren. Die mundraub-Idee lebt insbesondere davon, dass Menschen wie du einen niedrigschwelligen Einstieg in die essbare Natur in Stadt und Land für sich entdecken.”

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Predatory Journals

maithinkx erklärt auf Instagram, was es mit den Predatory Journals auf sich hat.

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Handreichung für Archive Sozialer Bewegungen

In einem Wiki wird die “Handreichung für Archive Sozialer Bewegungen” erarbeitet (via Archivalia).

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Abschiedsvideo von Carla Hayden

“Thank you, from the 14th Librarian of Congress Dr. Carla Hayden” auf Youtube:

“In a video recorded earlier this week, 14th Librarian of Congress Carla Hayden honored and thanked the crucial and important work performed by the Library of Congress staff, the heart of the institution. The staff will continue to serve the United States Congress, the American public, and users across the world as the caretakers of our nation’s treasures and our collective history.”

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Warum Statista keine Quelle ist

Sehr hörenswerter Podcast “Besser recherchieren mit Markus Lindemann” (via Markus Lindemann auf X):

“Warum Statista keine Quelle ist; Anführungszeichen und Minus nicht meine Lieblings-Suchoperatoren sind. Außerdem was Ihr schon immer über Wikipedia, privilegierte Quellen, das Telefonieren und so wissen wolltet… (…)

In dieser Folge erklärt er, wie man sich im Dickicht der Google-Suchergebnisse schneller zurechtfinden kann. Und wofür man Wikipedia benutzen kann, was man aber im Umgang mit einem Wikipedia-Artikel aber besser lassen sollte.”

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Stellungnahme Bibliosuisse zur Entlassung von Carla Hayden

Bibliosuisse nimmt Stellung zur Entlassung von Carla Hayden, Direktorin der Library of Congress:

“Am 8. Mai wurde Carla Hayden, die Direktorin der Library of Congress, einer der weltweit renommiertesten und angesehensten Institutionen unseres Berufsstandes, ihres Amtes enthoben, weil sie von der amerikanischen Regierung beschuldigt wird, Kinder in den USA mit «radikaler sexueller Ideologie» zu indoktrinieren. Am 6. Mai lehnte der Schweizer Nationalrat mit 108 zu 79 Stimmen den Antrag «Keine Bundessubventionen für Drag-Queens!» ab.

Das Zusammentreffen dieser beiden Nachrichten ist auffällig. Zunächst einmal ist es beunruhigend, dass der Kampf gegen Diskriminierung und staatliche Zensur, die in den westlichen Demokratien seit den Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs kein politisches Thema mehr waren, wieder offen politisch werden, auch in der Schweiz, wie die Einreichung dieses Antrags beweist. Aber auch auf teilweise beruhigende Weise, denn zumindest in der Schweiz zeigt die Abstimmung im Nationalrat, dass der demokratische Konsens noch immer vorherrscht. Das Thema ist zwar wieder politisch, aber (noch) nicht wieder parteiisch geworden. Es ist keine Frage von links oder rechts, sondern eine grundlegende Frage der Demokratie.

Wenn man die Demokratie verteidigt, egal ob man rechts oder links steht, verteidigt man ihre grundlegenden Werte: Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung, Nichtdiskriminierung, Chancengleichheit, sozialer Zusammenhalt, individuelle Verantwortung, Bürgerbeteiligung und Diskussionskultur. Natürlich gibt es Nuancen oder sogar erbitterte politische Kämpfe, wenn es um die Frage geht, wie viele öffentliche Mittel (Finanzen und / oder Gesetze) zur Erreichung dieser Ziele eingesetzt werden sollen oder wenn es um die Priorisierung der einzelnen Ziele geht. Aber die Tatsache, dass wir diese Werte, die Grundprinzipien, die gemeinsamen Ziele verteidigen, wird nicht in Frage gestellt.

Diese demokratischen Werte sind auch die Grundlage der Aufgaben von Bibliothekar*innen (siehe Ethikkodex), ergänzt durch ein weiteres, ebenso wichtiges Prinzip, die Neutralität. Bibliothekar*innen müssen ihre parteipolitischen Sympathien zum Schweigen bringen, wenn es darum geht, berufliche Entscheidungen zu treffen.

Grundsätzlich ist der Beruf weder in der linken noch in der rechten Ecke angesiedelt, aber er ist nicht unpolitisch: Wenn die Situation so bedrohlich wird, dass es darum geht, die Demokratie und ihre Werte zu verteidigen, müssen Bibliothekar*innen ihre Stimme erheben.

Im Namen seiner Mitglieder verurteilt Bibliosuisse die Entlassung der Direktorin der Library of Congress durch die Trump-Administration in den USA aufs Schärfste und begrüsst die demokratische Entscheidung des Nationalrates.”

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News, nützliches Wissen und Faktenchecks

(via #UseTheNews-Letter):

“News, nützliches Wissen und Faktenchecks – das liefert Content Creator Etrit Asllani bei TikTok, Instagram und YouTube. Der Psychologe klärt auf seinen Kanälen über kursierende Falschmeldungen auf und zeigt seinen rund 627.000 Follower:innen bei TikTok, wie sie Fakten von Fakes unterscheiden können. Zudem informiert er über aktuelle Meldungen, wie etwa die Wahl von Friedrich Merz oder die Stromausfälle in Südeuropa, und hat damit rund 14 Mio. Likes auf TikTok gesammelt.”

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