Book Crawl Switzerland

Die Freude am Druckerzeugnis lässt sich noch bis Ende Mai mit dem Global Book Crawl Switzerland zelebrieren – Buchhandlungen besuchen, Stempel abholen und neue Entdeckungen machen (via sbvv.ch):

“So funktioniert die Teilnahme:
1. Buchhandlungs-Reisepass holen: In den Buchhandlungen, die auf www.globalbookcrawl.org unter «Schweiz» gelistet sind, erhalten interessierte Personen kostenlos ihren Buchhandlungs-Reisepass.
2. Stempel sammeln: Dieser Pass wird von der besuchten Buchhandlung abgestempelt. Der Stempel ist ein eigenes Statement der Buchhandlung. Zudem bietet sie exklusive Goodies und Aktionen an. Anhand der Stempel weisen Besucherinnen und Besucher ihre individuelle
Reiseroute durch die unabhängigen Buchhandlungen nach, die Besuche werden zu einem Erlebnis der Vernetzung innerhalb der Global-Book-Crawl-Community.
3. Erlebnis teilen: Unter dem Hashtag #GlobalBookCrawl können die Erlebnisse auf Social-Media geteilt werden. Damit werden andere inspiriert, den unabhängigen Buchhandel und seine Auswahl an Büchern kennen zu lernen. Der erste Global Book Crawl in der Schweiz startet am 28. April. Während einer Woche wird die Buchhandlungsreise von über 60 Buchhandlungen aus allen sieben Grossregionen der Schweiz gemeinsam beworben.”

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Deutsche Bibliotheksverbände verurteilen Entlassung von Carla Hayden scharf

(via bib-info.de):

“Dazu Dr. Sabine Homilius, Präsidentin von BID: „Diese Kündigung ist ein direkter Angriff auf die Unabhängigkeit der Kongressbibliothek und der Fachlichkeit bibliothekarischer Arbeit. Bibliotheken haben eine zentrale Funktion für den freien Zugang zu Informationen und Medien und für die Teilhabe an gesellschaftlichen Willensbildungsprozessen. Damit sind sie zentrale Einrichtungen funktionierender Demokratien. Der Angriff auf Personen und Infrastrukturen des Bibliothekswesens ist ein Angriff auf die Demokratien selbst. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt den US-amerikanischen Bibliotheken und Verbänden.“

Die deutschen Bibliotheksverbände beobachten mit großer Sorge, wie unter der aktuellen US-Regierung Personen und Institutionen des Bibliothekswesens angegriffen und entlassen sowie Institutionen des Bibliothekswesens unter Druck gesetzt werden. Nach der Kündigung von Hayden wurde am 10. Mai auch Shira Perlmutter, Leiterin des Copyright Office, eine Abteilung der Library of Congress, entlassen.

Bereits im März 2025 hatte der US-Präsident eine Durchführungsverordnung zur Schließung des amerikanischen Institute of Museum and Library Services (IMLS) unterschrieben. Das IMLS ist eine unabhängige Bundesbehörde, die Bibliotheken, Archive und Museen aller Art in allen US-Bundesstaaten u.a. mit Fördermitteln unterstützt.”

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Adolf Dietrich Haus (Berlingen)

“Wiedereröffnung Adolf Dietrich Haus” auf Youtube:

“An der Seestrasse 31 im thurgauischen Berlingen befindet sich das alte Geburts-, Arbeits- und Wohnhaus von Adolf Dietrich. Hier hat er zeitlebens gewohnt. Die Malstube des Künstlers im ersten Obergeschoss blieb nach seinem Tode unberührt erhalten und kann besichtigt werden. Nichts hat man verändert, der Maler könnte heimkehren, sich an den Tisch setzen und weitermalen …”

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Inklusion in Bibliotheken

Das Praxishandbuch „Inklusion in Bibliotheken“ ist kostenlos online verfügbar (via fachstelle-oeffentliche-bibliotheken.nrw):

“Es unterstützt Bibliotheken bei der Umsetzung von Barrierefreiheit, erläutert den rechtlichen Rahmen, stellt inklusive Konzepte und Projekte vor und präsentiert zahlreiche Praxisbeispiele. Auch unsere Kollegin, Innenarchitektin Anja Thimm, hat einen Beitrag zum Thema „Bauen und Barrierefreiheit in Bibliotheken“ beigesteuert.”

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Medienkompetenz-Ausstellung

Im Enter Technikmuseum in Derendingen gibt es noch bis Ende Juni eine empfehlenswerte Wechselausstellung mit dem Titel “«Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus / A la recherche de la vérité. Le journalisme et nous»:

“Informiert zu sein, die Fakten zu kennen, ist essenziell für uns. Zutreffende, vielfältige Informationen sind die Voraussetzung für die politischen und gesellschaftlichen Debatten und die Entscheidungsfindung der Bürger:innen. Die öffentliche Diskussion – ermöglicht, vermittelt, moderiert und befeuert durch den Journalismus – ist unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie. Gleichzeitig brauchen wir Informationen, um unser Leben zu organisieren und uns in der Gesellschaft zu orientieren.

Traditionellerweise wurden diese Informationen von den Medien vermittelt, die man kannte und deren Glaubwürdigkeit eingeschätzt werden konnte. Mit Internet und Social Media hat sich das radikal verändert: die verfügbaren Informationen sind unüberschaubar geworden und ihre Herkunft und Glaubwürdigkeit ist oft ungewiss. Gleich geblieben ist unser Bedürfnis, zu wissen, was (wirklich) Sache ist, welches die Fakten sind und was Fake News.”

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Über das Schimpfen

BR Podcast Radiowissen: “So ein Depp! Schimpfen, Fluchen und Verwünschen”:

“Schimpfen gehört zum Menschsein dazu und “Servus, du Scheißkerl” kann durchaus freundlich gemeint sein. Die Funktionen des Schimpfens sind vielfältig und die Kreativität des Schimpfens ist grenzenlos. Von Silke Wolfrum”

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Wissenschaft auf Bluesky

Für Wissenschaft auf Bluesky gibt es ein eigenes Starterpack.

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Sicherheitsdienst in der ZB Luzern

Die Luzerner Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) setzt einen Sicherheitsdienst ein und schliesst Gruppenräume früher wegen Drogen auf dem WC (via zentralplus.ch, danke an Gregor Helg für den Hinweis):

“Belästigung und Bedrohung gegenüber Besucher und Mitarbeiterinnen, gar Handgreiflichkeiten und Drogensüchtige, die in WCs konsumieren und schlafen – von diesen Vorfällen in der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) in Luzern berichtete die «Luzerner Zeitung».

Wie es bei der Direktion der Bibliothek auf Anfrage der Zeitung heisst, seien teils Menschen mit «vermutlich psychischen Beeinträchtigungen» für die Vorkommnisse verantwortlich. Im April galten sechs Hausverbote und zwei Verwarnungen gegen verschiedene Personen.”

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Digitale Transformation in der Sekundarstufe II

Die EHB hat den Schlussbericht zum Projekt «Die digitale Transformation in der Sekundarstufe II» veröffentlicht (via educa.ch):

“Das Ergebnis: Digitale Tools werden wenig genutzt, damit Lernende sich selbst Wissen erarbeiten. Die Studie belegt zudem, dass an den innovativsten Schulen die digitale Transformationsstrategie die gesamte Schule miteinschliesst.”

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Es lebe Print!

@d.c.bells.autorin Warum sollte man sich z.b. queere und feministische Literatur als Print holen und nicht nur als eBook? ganz einfach: man hat nur den Zugriff auf einen Textdatei erworben, die jederzeit zurückgezogen oder verändert werden kann. Sobald also Bücher verboten oder bestimmte Tropes, Charaktere und Inhalte zensiert werden, hat man keine Chance mehr an die original Textdatei zu kommen. Nur das gedruckte Wort lässt sich nicht mehr verändern … und wenn jemand an unsere Türen klopft und unsere Regale durchsuchen will, dann haben werden ganz anderes Thema! #buchcommunityde #buchtok #buchtokdeutschland #printbuch #zensur ♬ Originalton – D.C. Bells

d.c. bells erklärt auf TikTok, weshalb es wichtig ist, Bücher in Print zu kaufen und nicht digital. Digitale Bücher können verändert oder gelöscht werden, was bei den gegenwärtig grassierenden Book Bans in Amerika ein wichtiges Argument ist.

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