Unter 25-Jährige konsumieren Nachrichten heute primär über soziale Netzwerke und orientieren sich dabei stärker an einzelnen Creators als an etablierten Medienmarken (via edito.ch):
“Das zeigt eine Auswertung des Reuters Institute for the Study of Journalism an der Universität Oxford, die mehr als ein Jahrzehnt Forschungsdaten zu Nachrichtenverhalten und Einstellungen junger Erwachsener zusammenführt. Die Autoren beschreiben einen strukturellen Wandel, der klassische Reichweiten- und Erlösmodelle von Nachrichtenanbietern fundamental in Frage stellt. Täglich greifen nur noch zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen auf Nachrichten zu, gegenüber 87 Prozent bei den über 55-Jährigen. Redaktionen, die jüngere Publika halten wollen, müssen sowohl ihre Verbreitungswege als auch ihre Inhaltskonzepte überdenken.”