In der Thurgauer Zeitung von heute gibt es einen Artikel zum Thema “KI schreibt die Maturaarbeit”:
“An der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen hat man sich vergangenes Jahr einen neuen Bewertungsleitfaden zugelegt. «Bis zur Hälfte der Note beruht auf dem Prozess, der zur Maturitätsarbeit geführt hat», sagt Prorektor Markus Peter. «Die Lehrpersonen begleiten die Schülerinnen und Schüler dafür enger. Es muss mindestens vier Gespräche während des Prozesses geben.»
Die Präsentation bekomme ebenfalls ein höheres Gewicht. Auf diese Weise könne es sein, dass der schriftliche Teil nur zwanzig Prozent der Note ausmache. Die Rückmeldungen von Schülerschaft und Lehrpersonen auf das neue Vorgehen seien positiv ausgefallen. «Wir können die KI nicht wegdiskutieren», sagt der Prorektor. «Die Jugendlichen müssen lernen, damit umzugehen. KI ist ein zusätzliches Hilfsmittel.»”