Wie Warnhinweise unseren News-Konsum beeinflussen

Labels in Ampelfarben sollen dazu animieren, seltener Quellen zu nutzen, die nicht vertrauenswürdig sind. Insgesamt klappt das nicht so gut, wie eine neue Studie zeigt (via higgs.ch):

«Dabei zeigte sich: Mehr als sechzig Prozent der Befragten konsumierten zuverlässige Medien – ein Resultat, das frühere Studien bestätigt. Und nur gerade eineinhalb Prozent verliessen sich mehrheitlich auf unzuverlässige Quellen, also ein sehr kleiner Teil der Teilnehmenden. Bei einem Grossteil der Teilnehmenden konnten die Forschenden dann auch keinen Effekt von Warnhinweisen feststellen: Bei durchschnittlichen Usern zeigte sich keine Verlagerung von unzuverlässigen hin zu verlässlicheren Quellen. Auch am allgemeinen Vertrauen in die Medien änderte sich nichts.»

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