Atlas zur deutschen Alltagssprache

Der Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA) dokumentiert die Vielfalt des Deutschen anschaulich auf Karten (via Variantengrammatik auf Twitter):

„In vielen deutschsprachigen Gebieten, vor allem in Norddeutschland, werden die traditionellen Dialekte nur noch von älteren Sprecherinnen und Sprechern verwendet, in anderen Regionen, z. B. dem Ruhrgebiet, sind sie fast vollständig aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Regionale Unterschiede haben sich aber bis in die Standardsprache, das „Hochdeutsche“, erhalten. Das betrifft lautliche Merkmale, besonders aber den Wortschatz. So sind im Hochdeutschen sowohl das eher im Nord(ost)en gebrauchte Sonnabend wie auch das eher in der Mitte und im Süden bevorzugte Samstag zugelassen (siehe ‚Pilotprojekt‘, Karte Samstag/Sonnabend). Besonders deutliche regionale Unterschiede weist die Alltagssprache auf. Für den ‚Atlas zur deutschen Alltagssprache‘ werden neben regionalen Varianten des Wortschatzes auch solche zur Aussprache, zu den grammatischen Formen oder auch zu Formen der Anrede erhoben.“

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