Bibliotheksausweise

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Beim Aufräumen ist mir oben abgebildeter Bibliotheksausweis der ETH-Bibliothek von 1982 in die Finger geraten, der als Lochkarte funktionierte:

„In den Anfangszeiten der elektronischen Datenverarbeitung konnten vielen Computersystemen ihre Eingabedaten ausschließlich über Lochkarten (oder Lochstreifen) zugeführt werden. Lochkarten wurden zunächst auch zur Speicherung von Bestandsdaten verwendet, bis die Speicherung auf magnetischen Datenträgern günstiger wurde. In der Softwareentwicklung wurde der Programm-Quellcode von den Programmierern auf Lochkarten erfasst, archiviert und bearbeitet.“

Es gibt amerikanische Websites, die Bilder von Bibliotheksausweisen sammeln, z.B. „The Great Library Card Collection“ von Michael Sauers und „The Great Library Card Collection“ von Cory Peterson (via Library History Buff Blog).

Update vom 14.12.2015: Jens Kestner sammelt auf seiner Website bibliotheksausweis.npage.de ebenfalls Bibliotheksausweise. Unter bibliotheksausweis.npage.de/schweiz-zuerich.html sind auch Schweizer Beispiele zu finden, darunter sogar zwei aus Mittelschulmediotheken (Stadelhofen und Rämibühl, danke an Veronika Ruppli für den Hinweis).

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