Chlüpplibenutzer

Der Tages-Anzeiger berichtet unter dem Titel „Hermann Eschers revolutionärer Code“ über den Wechsel im Signaturensystem der Zentralbibliothek Zürich und begleitet dazu den ehemaligen Chefbibliothekar Beat Wartmann ins Magazin:

„Beat Wartmann steigt mit uns in den Untergrund der Zentralbibliothek hinunter. Einst durften diese heiligen Hallen, in denen die Bücher lagerten, nur von den Bibliothekaren betreten werden. Und von den «Chlüpplibenutzern». Das waren die ganz Studierten, welche die Sonderbewilligung bekamen, ihre Bücher selbst aus den Magazinen zu holen. Sie waren mit einer Wäscheklammer am Revers gekennzeichnet. Die übrigen ZB-Benutzer warteten dagegen oft mehr als eine Stunde, bis sie ihre Bücher geliefert bekamen. Nach und nach – und vermehrt seit der Eröffnung des Erweiterungsbaus 1994 – wurden allerdings auch für «Normalsterbliche» gewisse Signaturgruppen in einem Freihandbereich zugänglich gemacht. (mehr)“

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