Deutsche Digitale Bibliothek mit API

Seit Kurzem gibt es für die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) eine eigene Anwendungsprogrammierschnittstelle, kurz API (Application Programming Interface). Ueber diese Schnittstelle können Entwickler Daten aus der DDB für weitere Anwendungen verwenden (via iRights.info):

„Wie sich die Daten nutzen lassen, zeigen andere Projekte von Bibliotheken und Kultureinrichtungen. Naheliegend ist es etwa, die Daten in weitere Kataloge aufzunehmen oder mit Geodaten und Karten zu kombinieren – der Idee nach nichts anderes als die Erweiterung des klassischen Bibliothekskatalogs, der zeigt, was sich wo finden lässt. Die aus einem Wettbewerb resultierende (und noch rudimentäre) DPLA Map der Digital Public Library of America zum Beispiel zeigt an, was sich an Werken mit Bezug auf den eigenen Standort in der digitalen Bibliothek findet:

Wo die Metadaten mit den Inhalten selbst kombiniert werden können, sind Anwendungen wie „Vistory” vom Rijksmuseum Amsterdam möglich. Das Programm zeigt unter anderem an, welche historischen Filmszenen in der Nähe gedreht wurden:

Der experimentelle Dienst Serendipomatic wiederum analysiert ganze Texte und durchsucht darauf basierend die Bestände der Europeana, der Digital Public Library of America und des Commons-Pools bei Flickr. Die Idee ist, mit den im Text enthaltenen Stichworten Zufallsfunde zu ermöglichen, die man sonst übersehen hätte.“

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