Digitale Transformation und Lehrpersonen

Robin Schmidt hat seine Dissertation zum Thema ICT-Professionalisierung und ICT-Beliefs von Lehrpersonen veröffentlicht. Darin ist auf Seite 3 zu lesen (via Robin Schmidt auf Twitter):

«98% der untersuchten Lehrpersonen zeigen sich überzeugt, dass die digitale Transformation keine fundamentale Veränderung der Schule, des Unterrichts oder der Aufgaben von Lehrpersonen mit sich bringt. Die untersuchten Lehrpersonen sind bei spontaner Äusserung – in Übereinstimmung mit bisherigen Befunden – eher überzeugt, dass ICT ein Mittel zur Optimierung traditionalen Unterrichts ist und allenfalls langsame, graduelle, aber keine prinzipiellen Veränderungen schulischen Lernens anstehen. Diese Beliefs erscheinen aber stark veränderlich und – entgegen bisheriger Befunde – treten bei vorbereiteter Äusserung Inhalte und Strukturen von ICT-Beliefs hervor, die didaktische, fachdidaktische oder pädagogische Gesichtspunkte zur Geltung bringen und durchaus geeignete Ausgangspunkte für eine ICT-Professionalisierung bilden. Anhand dieser Befunde können die Anforderungen an hochschulische Lerngelegenheiten zur ICT-Professionalisierung präzisiert werden.»

Dieser Beitrag wurde unter Unterricht abgelegt und mit verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.