Fake-Wissenschaft

Der WDR-Beitrag „Betrug statt Spitzenforschung – Wenn Wissenschaftler schummeln“ erklärt, wie das System des Predatory Publishing funktioniert:

„Eine harmlose Recherche zu Superfoods entpuppt sich völlig unerwartet als Wissenschaftsskandal, in den Top-Universitäten, Spitzenforscher und sogar eine Wissenschaftsministerin verstrickt sind. Immer häufiger veröffentlichen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse in Open Access Magazinen, die ohne Qualitätskontrolle auch „Schrottstudien“ abdrucken. Experten schlagen Alarm, dass das ganze System bedroht sei, wenn immer öfter schlechte Forschung unter dem Deckmantel der Wissenschaft in Umlauf gerät. Wie funktioniert das System in der Praxis? Der Autor Peter Onneken hat es ausprobiert. Mit der Behauptung: Chia-Samen machen schlau, schaffte er es in Fachzeitschriften und auf Konferenzen. Schaden kann schlechte Forschung aber auch dem Verbraucher, vor allem wenn es dabei um Leben und Tod geht. Autor/-in: Peter Onneken“

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1 Response to Fake-Wissenschaft

  1. Mia Hermann sagt:

    Schrecklich. Es ist ein Problem in der Welt der Wissenschaft, das uns alle betrifft: In den vergangenen Jahren sind pseudowissenschaftliche Verlage stark gewachsen, in denen Studien vor der Veröffentlichung nicht auf ihre Qualität geprüft werden. Zunehmend wird so schlechte oder sogar gefälschte Forschung mit dem Anschein von Wissenschaftlichkeit versehen. Weltweit sind den Recherchen zufolge 400.000 Forscherinnen und Forscher betroffen – darunter auch Mitarbeiter deutscher Hochschulen, Institute und Bundesbehörden.

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