Halbwahrheiten

Die WOZ vom 18.3.2021 bringt unter dem Titel ««Man könnte auch sagen: Die QAnon-Verschwörung ist einfach sehr schlechte Literatur»» ein Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Nicola Gess zum Thema ihres neuen Buches «Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit»:

«Die 47-jährige Nicola Gess ist Professorin für Neuere Deutsche und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Basel. In ihrem neuen Buch «Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit» analysiert sie unter anderem anhand von Fallbeispielen wie dem Reportagenfälscher Claas Relotius, dem Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen und dem rechten Romancier Uwe Tellkamp, wie heute mit postfaktischer Rhetorik Wirklichkeit manipuliert wird.

An der Universität Basel leitet Nicola Gess das SNF-Forschungsprojekt «Halb-Wahrheiten. Wahrheit, Fiktion und Konspiration im ‹postfaktischen Zeitalter›». Gemeinsam mit KollegInnen aus der Literaturwissenschaft, der Soziologie und den Medienwissenschaften untersucht sie dort, wie Halbwahrheiten sich im politischen Diskurs und in den sozialen Medien verbreiten und wie Literatur und Gesellschaft in postfaktischen Zeiten aufeinander reagieren.»

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