Mit Lesen schneller aus dem Gefängnis

Am 29.6.2013 habe ich unter dem Titel „Lies dich frei“ von der brasilianischen Praxis berichtet, Häftlinge, die lesen, schneller aus dem Gefängnis zu entlassen. Die „Schweiz Am Sonntag“ vom 9.11.2014 greift das Thema jetzt unter dem Titel „Bücher lesen macht frei“ ebenfalls auf und schlägt vor, die Praxis auch in der Schweiz einzuführen:

„Natürlich braucht es zuerst ein Pilotprojekt. Die JVA Lenzburg wäre da ideal. Das bedingt allerdings, dass die Bibliothek der JVA erheblich aufgerüstet wird, und das in mindestens zwei Dutzend Sprachen.

Das lässt sich aber lösen und freut zusätzlich auch den Buchhandel. Dann braucht es auch Lesepädagogen, die anleiten, erklären und den gelesenen Stoff prüfen. Das wäre kostenneutral zu lösen: Da es folglich weniger und erst noch friedlichere Gefangene geben wird, weil sie ständig lesen, können einzelne Vollzugsangestellte zu Lesepädagogen umgeschult werden. Mit diesem mutigen Projekt würde sich die JVA Lenzburg europaweit profilieren.“

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