Schlumpfine-Syndrom

(via blog.muenchner-stadtbibliothek.de):

“Das Schlumpfine-Syndrom ist ein überholtes, aber immer noch weit verbreitetes Muster in fiktionalen Werken. Es zu erkennen und aktiv dagegen vorzugehen, ist ein wichtiger Schritt hin zu vielfältigeren und realistischeren Geschichten. Indem Frauen nicht länger auf eine einzige Figur oder stereotype Rolle reduziert werden, schaffen wir Raum für tiefere, nuancierter Erzählungen, die für alle Leser- bzw. Zuschauer*innen bereichernd sind.

Die Art und Weise, wie Frauen und andere unterrepräsentierte Gruppen in den Medien dargestellt werden, muss daher kontinuierlich hinterfragt und überprüft werden, um eine wirklich gerechte und vielfältige Repräsentation zu erreichen. Nur durch eine umfassendere und diverse Darstellung, kann die Gesellschaft von engen und einseitigen Stereotypen befreit werden.

Die Welt braucht keine weiteren Schlumpfinen – sie braucht echte Heldinnen.”

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Museumsbesuch per Rezept

SRF: “Ins Museum für Körper und Psyche: So wirkt Kunst auf uns”:

“Ins Museum zu gehen, tut Körper und Geist gut – davon sind immer mehr Ärztinnen und Ärzte überzeugt. Sie verordnen deshalb den Museumsbesuch per Rezept. Wie viel ist an der Heilkraft der Kunst dran? «Input» forscht nach.

«Wie lange sind wir schon in dieser Ausstellung? Ich habe komplett die Zeit vergessen…» «Input»-Autorin Julia Lüscher begleitet Christa, 43, in ein Museum – und schnell sind die beiden berauscht. «Im Museum bewegen wir uns langsam und bewusst. Hier werden viele unserer Sinne angesprochen», sagt die führende Forscherin auf dem Gebiet. «Das ist gesund.» Den positiven Effekt auf Körper und Geist wollen Politik und Gesundheitsprävention nutzen – nach der Romandie nun auch in der Deutschschweiz. Was kann Kunst? Und wer profitiert wirklich von der Idee?”

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Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste online

Das Digitale Archiv der Freien Darstellenden Künste ist seit dem 16. Januar 2026 online (via berlinerarchive.de):

“Dort sollen Objekte und Dokumente zu künstlerischen Produktionen und Arbeitsprozessen von den Anfängen der Freien Szene bis in die Gegenwart versammelt werden. Der Sammlungsprozess ist eine Einladung zum Mitmachen, denn wer entsprechendes Material hat, kann dies in wenigen Schritten hochladen und dem Digitalen Archiv hinzufügen, es anschließend beschreiben und mit den Daten anderer Nutzender verknüpfen: Video-Mitschnitte und Aufführungsfotos ebenso wie Proben-Notizen, Konzepte und Administratives.”

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Science Tracking – das systematische Datentracking in der Wissenschaft

Podcast “Die Wissensarchitekt*innen”: “Was ihr schon immer über Datentracking in der Wissenschaft wissen wolltet”:

“In dieser Auftaktfolge der Wissensarchitekt*innen tauchen Dr. Renke Siems (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst von Baden-Württemberg) und Dr. Yuliya Fadeeva (Universität Duisburg-Essen) gemeinsam mit Hostin Ulrike Wuttke tief in ein Thema ein, das spätestens seit dem AWBI‑Positionspapier von 2021 in Deutschland Wellen schlägt: Science Tracking – das systematische Datentracking in der Wissenschaft.

Yuliya Fadeeva und Renke Siems sprechen über das datengetriebene Geschäftsmodell großer Wissenschaftsverlage, die sich zunehmend als Akteure des Überwachungskapitalismus (Surveillance Capitalism) zu regelrechten Datenkartellen entwickeln. Sie beleuchten, welche Akteure dabei eine Rolle spielen, wie Tracking‑Praktiken Wissenschaft und Forschung und demokratische Prozesse unter Druck setzen und welche Initiativen sich dagegen formieren.

Die Gäst*innen unterstreichen die Notwendigkeit der Reform der Forschungsbewertung – und zeigen auf, warum dieses Thema für die Freiheit der Wissenschaft, die Stärkung der digitalen Souveränität und einen wertebasierten Wandel unverzichtbar ist und welche Alternativen es gibt.”

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SRF-Podcast “True Crime Schweiz”

SRF-Podcast “True Crime Schweiz”:

“Beim SRF-Podcast «True Crime Schweiz» geht es um reale Verbrechen: von Mord über Brandstiftung bis Geldwäscherei. Alle zwei Wochen sprechen Ramona Drosner und Matthias von Wartburg mit Menschen, die nah an Schweizer Kriminalfällen dran waren. Was geschah am Tatort wirklich? Wie verlief der Gerichtsprozess? Und was für Folgen hatte das Verbrechen?”

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30 Jahre Bücher-Brocky

(via srf.ch):

“Bücher suchen und finden: Damit ist man beim «Bücher-Brocky» seit nunmehr 30 Jahren gut aufgehoben. Es ist unter Lesebegeisterten eine Institution. Ein Rundgang. (…)

Gleich vorweg: Ich bin voreingenommen, ich besuche das Basler «Bücher-Brocky» regelmässig und habe auf Spaziergängen auch die Filialen Luzern, Aarau, Zürich und Bern kennengelernt. Weshalb? Weil ich das breite Angebot und die Preise schätze, in Ruhe stöbern kann und den Zufall mag. Stosse ich nicht auf Werke der Autorinnen und Autoren, die ich im Kopf habe, springt mich stets anderer Lesestoff an.”

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Goethes „Faust“ auf Tonplatten

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Manipulative Chatbots

Br Podcast: “Kann KI lügen? – So manipulativ sind Chatbots”:

“Chatbots halluzinieren, erfinden Sachverhalte, verbreiten Unwahrheiten. Aber können sie auch gezielt intrigieren und uns betrügen und manipulieren? Können sie am Ende also auch absichtlich “lügen”, um eigene Ziele zu verfolgen? Welche Gefahr geht davon aus und wie sollten wir als Gesellschaft darauf reagieren? Ein Podcast von Martin Schramm.”

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Geschichte der Bücherverbote

Die Science Arena auf Ö1 gibt einen Überblick über die Geschichte der Bücherverbote:

“Der skurrile Prozess gegen einen unbescholtenen Wiener Buchhändler und Antiquar wegen “NS-Wiederbetätigung” im Dezember 2025 endete zwar mit einem glatten Freispruch, warf aber doch prinzipielle Fragen auf:
Was “dürfen” wir lesen, besitzen, verkaufen? Gibt es in Österreich wie weiland in der römisch-katholischen Kirche einen “Index librorum prohibitorum”, eine “Liste verbotener Bücher” oder wie im Kommunismus eine “Liste auszusondernder Literatur”? Soll man, wie eine Ausstellung des “Hauses der Geschichte Österreich” vermeintlich glauben lässt, “Hitler entsorgen” statt erforschen, wo doch in der freien Welt eine Kultur der Forschungs-, Lese- und Gedankenfreiheit herrschen sollte?

Martin Haidinger unternimmt mit dem Soziologen Reinhold Knoll, dem Buchhändler Rainer Schaden, dem Juristen Felix Müller und der Historikerin Monika Sommer eine Tour d’horizon durch die abgründige Geschichte der Verbote und Vernichtung von Büchern.”

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Besuch in der Deutschen Nationalbibliothek

Golem-Podcast: “Wie man Millionen von Büchern sortiert: Ein Besuch in der Deutschen Nationalbibliothek”:

“Im Podcast „Besser wissen“ sprach Dr. Stephanie Jacobs, Direktorin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig, im Januar 2026 über die Speicherung von Wissen, über den Zauber und die Gesprächigkeit des kulturellen Erbes und die Herausforderungen von Kulturerbeeinrichtungen bei der Vermittlung demokratischer Werte. Welche Rolle spielt die Materialität kultureller Artefakte? Wie schaffen wir es, unsere historischen Bestände in wissenschaftliche und gesellschaftliche Kontexte einzuspeisen? Welche Zukunftsvisionen verfolgt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum?”

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