Ein vergessener Schatz – Der Nachlass der Engadin Press

In der Sendung Cuntrasts von RTR ist der Nachlass der Engadin Press Thema:

“50’000 historische Fotografien, jahrzehntelang vergessen in einem Museumskeller, kehren nach Graubünden zurück.

Seit 1960 war eine grosse Sammlung mit alten Fotografien aus Graubünden im Keller des Museums für Kommunikation in Bern vergessen.
Nun kehrt dieser Schatz nach Hause in die Fotostiftung Graubünden in Chur zurück: 50’000 historische Fotografien von der ehemaligen Druckerei Engadin Press in Samedan. Es handelt sich dabei vor allem um Fotografien aus dem Engadin um 1900. Sie geben neue Blicke in die Vergangenheit: Blicke hinter die Kulissen des aufkommenden, glamourösen Tourismus.”

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Projekt Gutenberg mit neuer Website

Projekt Gutenberg verfügt über eine neue Website (via netbib):

“Projekt Gutenberg bietet die weltweit größte deutschsprachige Sammlung klassischer Literatur als frei zugängliche Volltexte. Gemeinfreie Werke werden hier sorgfältig aufbereitet, geprüft und dauerhaft verfügbar gemacht – für Bildung, Forschung und alle, die Freude am Lesen haben.”

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Xikipedia

Xikipedia ist ein Open-Source-„Pseudo-Social-Media-Feed, der Ihnen algorithmisch Inhalte aus Simple Wikipedia anzeigt (via gizmodo.com):

“The page is as minimalist as could be: no bells or whistles, just an endless list of Wikipedia articles, through which you can scroll to your heart’s content.

You can customize the feed to lean more or less heavily on subjects that interest you; otherwise, you’ll start with an entirely random list of pages. They’re really random, too—when we visited, the first four articles we were presented with were on a small (and “very slippy”, apparently) town in France, a Native American musician, a Sikh caste system, and Jamaican jerk cuisine.

Xikipedia does replicate one key aspect of social feeds: even if you start with no specified interests, the site will adapt itself by reference to the articles on which you click, presenting you with pages on similar subjects.”

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Green’s Dictionary of Slang online

Green’s Dictionary of Slang ist jetzt kostenlos online: es umfasst 500 Jahre „Vulgäre Sprache” (via openculture.com):

“The three volumes of Green’s Dictionary of Slang demonstrate the sheer scope of a lifetime of research by Jonathon Green, the leading slang lexicographer of our time. A remarkable collection of this often reviled but endlessly fascinating area of the English language, it covers slang from the past five centuries right up to the present day, from all the different English-speaking countries and regions. Totaling 10.3 million words and over 53,000 entries, the collection provides the definitions of 100,000 words and over 413,000 citations. Every word and phrase is authenticated by genuine and fully-referenced citations of its use, giving the work a level of authority and scholarship unmatched by any other publication in this field.”

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Falsche Bilder zum Holocaust

„Historische“ KI-Fotos kursieren im Netz, auch falsche Bilder zum Holocaust. Das wird ebenfalls zum Problem für Archive. Der Chef des Archivars-Verbands sagt: Wer versteht, was Authentizität ausmacht, ist weniger anfällig für Fälschungen (via Archivalia und welt.de):

“WELT: Können Sie das konkretisieren? Gegenwärtig ist zum Beispiel nur ein einziges Foto bekannt, das die Deportation Leipziger Juden am 10. Mai 1942 zeigt. Wie würden Sie vorgehen, wenn Ihnen weitere Aufnahmen solcher Deportationen angeboten werden? Erst kürzlich sind ja unbekannte Fotos aus Breslau aufgetaucht.

Ruprecht: Ihre Information stimmt, die Überlieferung ist extrem dünn. Das Foto aus dem LastSeen-Projekt ist bislang das einzige, das sich sicher zuordnen lässt – und selbst das ist nur ein heimlicher Schnappschuss. Sollten plötzlich neue Bilder auftauchen, wären wir zunächst sehr skeptisch. Entscheidend wäre der Abgleich mit dem bekannten Kontext: Ist der Ort identifizierbar? Passen Jahreszeit, Schattenwurf und Wetter? Gibt es Gebäude im Hintergrund, die damals schon so aussahen? Ein einzelnes Bild reicht heute nicht mehr als Beweis. Erst im Zusammenspiel mit anderen Quellen wird daraus ein belastbarer historischer Befund. Deshalb arbeiten Archive langsam: Gewissheit braucht Zeit.”

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Basler Staatsarchivar Stefan Nellen im Regionaljournal

Stefan Nellen, Leiter Staatsarchiv Basel-Stadt war Wochengast im Regionaljournal Basel (SRF, ab Minute 9:50, via Stefan Nellen auf LinkedIn):

“Im Fokus:
✅ der Beitrag von Archiven zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
✅ die weitere Öffnung des Archivs und neue Formen des Zugangs
✅ der Umzug ins St. Johann – als Chance für einen Neustart
✅ eine neue Ära der digitalen Transformation, inkl. konkreter Perspektiven rund um KI im Archiv”

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Umweltfilme online

Amorce, die Plattform des Netzwerks Diazinteregio enthält mehr als 30 Stunden Filme zum Thema Umwelt, vollständig zugänglich über die Suche nach Szenen, Text und Audio (via amorce.eu):

“C’est un modèle pré-entraîné que nous avons choisi de tester sur un corpus de plus de 200 films représentant 33 heures d’images en mouvement de tous types : films 8mm, 9,5mm, 16mm; VUS, UMATIC, Beta. Ce qui est intéressant c’est que ce corpus spécifique à l’environnement et pour lequel la documentation humaine insiste sur les aspects liés à cette thématique, permet d’obtenir avec l’IA des résultats autour de recherches très simples, un sourire, un oiseau, une table… Des objets, des formes sur lesquels les documentalistes ne s’arrêtent pas ou rarement, une plus-value donc en complément de la documentation traditionnelle.”

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Perplexity Deep Research an der Spitze der KI-Recherche-Tools

Perplexity hat heute ein massives Update für seine Deep Research Funktion ausgerollt und setzt sich damit an die Spitze der KI-Recherche-Tools (via all-ai.de):

“Interne und externe Benchmarks zeigen, dass die neue “Advanced”-Version die Konkurrenz von OpenAI und Google in puncto Genauigkeit und Verlässlichkeit hinter sich lässt.

Der Markt für KI-gestützte Recherche ist hart umkämpft, doch Perplexity liefert jetzt harte Zahlen. Im eigens entwickelten DRACO-Benchmark erreicht die neue Version von Perplexity Deep Research einen Score von 67,15 Prozent. Damit liegt das Tool deutlich vor Gemini Deep Research (58,97 Prozent) und den OpenAI-Modellen o3 (52,06 Prozent) sowie o4-mini (41,94 Prozent). (…)

Das System wurde darauf trainiert, nicht nur Fakten zu finden, sondern diese logisch aufzubereiten. Die “Citation Quality”, also die Güte der Quellenangaben, liegt mit 76 Prozent deutlich über den Werten von OpenAI o3 (60,4 Prozent). Für Nutzer, die verlässliche Quellen für Entscheidungen benötigen, ist das der entscheidende Faktor.”

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Zeitgemäss recherchieren

(via Danny Walther auf LinkedIn)

“1. Wissenschaftsspezifische Recherche-KI-Tools nutzen: Es gibt über ein Dutzend, und sie sind verdammt gut darin, Studien zu finden und Daten zu erklären.

2. Fachdatenbanken (wieder) entdecken: Viele haben inzwischen eigene KI-Assistenten. Und im Gegensatz zu ChatGPT können die ihre Quellen auch nicht halluzinieren.

3. Tief in Repositorien eintauchen: Endlich die Forschungen der eigenen Hochschule nutzen und Wissensschätze aus fernen Ländern heben. Fremdsprachige Texte mit KI übersetzen, Daten extrahieren und alles gekonnt visualisieren.

4. Citation Tracking & semantische Cluster nutzen: Wer hat wen zitiert? Welche Themen hängen zusammen? KI-generierte Wissensgraphen erzeugen die schönsten Forschungslandkarten.

5. Alle Teile systematisch verbinden: Literatur, Daten, Quellen – alles miteinander verknüpfen und Workflows bauen, die einen durch Studium und Wissenschaft tragen. Und darüber hinaus.”

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Migros schliesst alle Filialen von Ex Libris

Die Migros-Gruppe bündelt ihr Online-Angebot für Bücher: Das Buchgeschäft von Ex Libris wird schrittweise auf Galaxus überführt (via corporate.migros.ch):

“Die 15 Filialen von Ex Libris werden bis Ende Jahr geschlossen. Damit führt die Migros die Transformation vom stationären Buchhändler zum führenden Online-Anbieter konsequent weiter.”

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