Boomender Hörbuchmarkt

In der NZZ am Sonntag vom 29.3.2020 wird unter dem Titel „Hörbücher boomen dank dem Smartphone“ über den Hörbuchmarkt berichtet (danke an Michaela Spiess für den Hinweis):

„Besonders beliebt sind Podcasts oder Hörbücher bei jüngeren Menschen. Laut der Studie hat 2019 jede und jeder Zweite der unter Vierzigjährigen mindestens ein Hörbuch oder einen Podcast gehört. (…)

Wichtiger für den deutschsprachigen Markt sind der Download-Abo-Anbieter Audible, der Amazon gehört, und der Streamingdienst Spotify. (…)

Mit weltweit über 100 Millionen Abonnentin- nen und Abonnenten ist Spotify der Riese im Streamingmarkt. Das Angebot des Anbieters im Bereich Musik ist immens, umfasst aber auch immer mehr Hörbücher, zum Beispiel Produktionen des Argon-Hörverlags oder des Diogenes-Verlags. So findet man auf Spotify etwa Edward Snowdens Autobiografie «Permanent Record», Sibylle Bergs «GRM» sowie Thomas Meyers erwähnten Wolkenbruch-Roman, in dem sich Mame Wolkenbruch mit ihrem Smartspeaker streitet. Neben Audible und Spotify vertreiben auch Google, Apple und Buchhändler wie Orell Füssli Hörbücher digital. Der Kanäle sind viele, die Konditionen sind unterschiedlich. Die Verlage müssen immer wieder neu entscheiden, wie sie mit dem digitalen Markt umgehen. (…)

«Streaming ist derzeit kein nachhaltiges Geschäftsmodell für Hörbücher», sagt Verlagsleiter Robert Wildgruber. Seine beiden Verlage der Hör- verlag und Random House Audio beteiligen sich daher nicht am Streaming von zum Beispiel Spotify, Apple oder Deezer. (…)

An Audible kommt heute kein Hörbuchverlag mehr vorbei. Für das Jahr 2020 hat das Unternehmen angekündigt, in Deutschland 500 Audiotitel zu produzieren, und macht so nicht nur dem Buchhandel, sondern auch den Verlagen Konkurrenz.“

Update, Bookbytes: Corona als Treiber des digitalen Hörbuchs

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Aus der Geschichte der Infektionskrankheiten lernen

Remy Kauffmann hat eine Unterrichtseinheit für Sek 2 zum Thema „Covid-19-Pandemie“ erstellt (via Remy Kauffmann auf Twitter):

„Philipp Sarasin, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität in Zürich, beschreibt in seinem Artikel „Mit Foucault die Pandemie verstehen“, wie Foucault mit Blick auf drei Infektionskrankheiten (Lepra, Pest und Pocken) drei Denkmodelle entwickelt hat, mit denen das Regieren ange­sichts einer „Seuche“ besser verstanden werden kann.
Mögliche Umsetzung im Unterricht: Die Schülerinnen und Schüler untersuchen in Gruppen, welche Massnahmen in den jeweiligen Ländern ergriffen werden, um die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus zu bekämpfen. Folgende Staaten können untersucht werden: China, Südkorea oder Taiwan, Schweiz, USA, …. Nach einer kurzen Präsentation der Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler im Online-Plenum, präsentiert die Lehrperson Erkenntnisse aus der Geschichte der Infektionskrankheiten Lepra, Pest und Pocken (siehe Powerpoint).
Im Online-Plenum ordnen die Schülerinnen und Schüler dann die Länder den jeweiligen Modellen zu und diskutieren, welche Massnahmen sie am besten finden und welche politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen die unterschiedlichen Modelle haben könnten.“

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Corona-Krise im Spiegel von Europas Medien

Die Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich in der heutigen Politikstunde mit der „Corona-Krise im Spiegel von Europas Medien„. Dazu werden Korrespondenten von Eurotopics zugeschaltet:

„Live-Redaktionskonferenz mit Eva Clausen (Italien), Nicholas Bukovec (Irland/Großbritanien) und Sarah Portner (Deutschland) von euro|topics.

Schreckensnachrichten im Minutentakt, ganz Europa verfolgt den News-Ticker. Die Pandemie offenbart gnadenlos die Schwachstellen der Gesellschaften und stellt die Solidarität auf die Probe. Welche Themen treiben nun die Medien um? Und was macht das mit den Lesern? Korrespondenten und Korrespondenten der bpb-Presseschau euro|topics geben einen Einblick in ihre Arbeit.“

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Europeana für Lehrpersonen

In der Europeana gibt es einen Reiter für Lehrerinnen und Lehrer. Dort ist ein Guide für educators verlinkt, der Folgendes erklärt:

After reading this resource, you will:
● Know who we are and what we do.
● Know the most effective ways to find
relevant content.
● Be confident in finding content with
licences suitable for use in education.
● Know how to correctly credit content
you use.
● Be confident in creating and sharing
(and potentially commercializing) your own educational resources.

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Anmerkung zu Schulbibliotheken

Klaus Graf erwähnt unter dem Titel „Näheres zur Leihbibliothek des Internet Archive und eine Anmerkung zu Schulbibliotheken“ das Angebot amerikanischer Schulbibliotheken:

„Ich habe mich an einer Passage festgehakt: “We worked with Phillips Academy, Andover to digitize their entire library, giving high school students everywhere access to a world-class school library. https://archive.org/details/phillipsacademy. Die High School in Massachusetts gilt als eine der besten in den USA. Da gehen einem die Augen über, wenn man sieht, dass die Schulbibliothek, die einen Link auf der Startseite hat, nicht weniger als 172 – überwiegend ausgezeichnete – Datenbanken für ihre Schüler*innen lizenziert hat. Seit vielen Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schulbibliotheken in den USA eine ganze Reihe von Datenbanken zur Verfügung stellen. In Deutschland: Fehlanzeige. (Manche amerikanischen Schulbibliotheken schrieben sogar die Passwörter ins Netz. Und manche tun es immer noch.)“

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Study Smarter momentan kostenlos

Die App Study Smarter vom Stark-Verlag ist momentan kostenlos (via Sommers Weltliteratur to go):

„StudySmarter bietet dir alle Tools für eine erfolgreiche Klausurvorbereitung. Alles in einer App. Auf Smartphone & Laptop.“

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Online-Unterricht an Zürcher Gymnasien

Die NZZ berichtet unter dem Titel „«Ich habe oft Kopfschmerzen» – warum der Fernunterricht an Zürcher Gymnasien auch seine Tücken hat“ über den momentanen Online-Unterricht an Gymnasien:

„Alle Mittelschulen unterrichten nun online. Das klappt bereits recht gut. Trotzdem bleibt die Verbindung zu den anderen in der Klasse essenziell, wie ein «Schulbesuch» in der zweiten Woche des Shutdowns zeigt.“

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Schweizer Streaming-Angebote: die Übersicht

Die Solothurner Filmtage bieten auf ihrer Website eine Übersicht der verschiedenen Schweizer Streaming-Angebote (danke an Michaela Spiess für den Hinweis):

„Eine Übersicht der verschiedenen Schweizer Angebote und Möglichkeiten haben wir unten zusammengestellt. Indem wir Filme schauen oder verschenken und die Festivals online besuchen, können wir die Filmkultur aktiv unterstützen. Tipps und Empfehlungen ergänzen wir laufend hier auf der Website.“

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Corona-Kinderlexikon

Zeit Online hat ein Korona-Kinderlexikon erstellt.

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Youtube-Alternative lbry.tv

lbry.tv ist eine neue Videoplattform, die sich explizit an die Youtube-müden Nutzer richtet. Es sei Zeit, die Kontrolle von Youtube und Amazon zurückzugewinnen, steht bei lbry.com, dem Unternehmen hinter der neuen Plattform (via clickomania.ch):

„Gestandene Künstler, Benutzer mit Selbstachtung, Datenschutzbewusste, Computerfreaks, Freiheitsliebende, liebenswerte Verrückte und Leser kleiner grauer Texte überall wählen LBRY, weil die Plattform offen, fair und frei ist.“

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