Insektenatlas

Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft bietet der Insektenatlas 2020 (via Sören-Kristian Berger auf Twitter):

„Der Insektenatlas liefert Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft, formuliert die Kritik an der zu zögerlichen Politik und benennt die dringend notwendigen Schritte zum Schutz der Insekten.“

Update, Podcast: Insektenatlas: Insektensterben und Landwirtschaft – Ein Einstieg (1/3)

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Grenzenlos kurios

Kurios, außergewöhnlich, heterogen – so lassen sich die Exponate der kommenden Ausstellung „Grenzenlos kurios“ der Bibliothek der Bundeskunstalle wohl am treffendsten beschreiben (via museumsfernsehen.de):

„Sie unterscheiden sich von „normalen“ Büchern, so zum Beispiel das Künstlerbuch The golden tower von Joachim Sartorius und James Lee Byars, das vollkommen schwarz ist. Bei anderen Stücken ist nicht ganz eindeutig, ob es sich überhaupt um Bücher handelt, es sind eher (Buch-)Objekte. Museum in a Box von Marcel Duchamp ist eindeutig kein Buch. Es handelt sich um eine Schachtel, die 69 Miniatur-Repliken enthält: unter anderem Reproduktionen des Großen Glases auf Plexiglas, farbige Wiedergaben von Duchamps Bildern, Kopien seiner Zeichnungen, sowie eine Auswahl seiner Texte.“

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Nachrichten für Teenager

Die 15-jährige Olivia Seltzer aus dem kalifornischen Santa Barbara steht jeden Morgen um fünf auf, fasst das Weltgeschehen für Gleichaltrige zusammen und verschickt ihren Newsletter in 80 Länder (via sueddeutsche.de):

„Sie gründete im Februar 2017 die Nachrichtenplattform The Cramm, weil sie nach den Präsidentschaftswahlen bemerkt hatte, dass viele ihrer Freunde Kinder illegaler Einwanderer waren, und die sorgten sich um die politischen Pläne des gerade gewählten Donald Trump. Was sie noch bewegte: Klimawandel, Digitalisierung, Waffengesetze. (…)

Seltzer und ihre Mitarbeiterinnen, die sie „The Cramm Fam“ nennt, verdienen kein Geld bei ihrer Arbeit – was auch daran liegt, dass die Chefin unabhängig bleiben und sich keinesfalls dem Verdacht aussetzen will, für Bares ihre Integrität infrage zu stellen.

Es gibt derzeit ein achtköpfiges Kernteam sowie mehr als 100 Helfer aus aller Welt. Irgendwann will Olivia Seltzer das Portal und den Newsletter zu einem Medienhaus ausbauen. Derzeit ist sie, das weiß sie auch, lediglich Kuratorin von Nachrichten, eine Übersetzerin des Weltgeschehens für Gleichaltrige.“

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Bibliothek und Blockchain

Im ZDF-Film „Die Blockchain-Revolution“ kommen ab Minute 33:30 – 34:33 auch Bibliotheken vor, die für die Forschungsdatencloud in der Blockchain künftig Infrastruktur zur Verfügung stellen sollen.

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Lyrik bei «Steiner & Tingler»

Nicola Steiner und Philipp Tingler erbringen „Drei Beweise warum Gedichte inspirieren“ (danke an Michaela Spiess für den Hinweis):

„Gedichte gelten oft als schwere Kost. Ganz zu Unrecht. «Steiner & Tingler» lesen drei Gedichte und beweisen, dass in wenigen Zeilen ein ganzes Universum stecken kann.

Nur das Gedicht von Philipp Tingler kommt schlecht weg. Steiner macht es nieder – anders kann man es nicht sagen. Dennoch: Tingler bleibt tapfer und droht nur mit Tränen.“

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Dialektgedichte von H. C. Artmann

Auf dichterlesen.net gibt es unter dem Titel „Dialektgedichte“ ein paar schöne Gedichte von H. C. Artmann, gelesen von ihm selbst:

„Die Studioaufnahme stammt vermutlich aus dem Umfeld der Aufnahmen für die „Quartplatte“ 12 des Wagenbach Verlags: „Gott schütze Österreich“. H. C. Artmann liest die Gedichte „st. pancraci-weih in flagurn“, „wos an weana olas en s gmiad ged“, „šteln s inen for“, „wann s du“, „waun s d fabei gesd“, „kawarebeag fotografian“, „a mopedfora r aus döbling“ und „an schüleng neinzk“, wobei die letzteren beiden Gedichte unter den Titel „zwa schüleng zwansk“ im Band „med ana schwoazzn dintn“ und „pfäu“ im Band „hosn rosn baa“ veröffentlicht wurden. Artmann liest hier in verschiedenen Tonlagen und dialektalen Abwandlungen – am auffälligsten bei „šteln s inen for“, das sich einer ost-europäisch-wienerischen Dialekts bedient und bei „an schüleng neinzk“, das in einem zarten Singsang vorgetragen wird.“

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Die Kanon

Sibylle Berg erstellte 2019 zusammen mit Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl #DieKanon als alternative Gegenbewegung zum männlich dominierten Bildungskanon. Auf diekanon.org werden 148 Frauen vorgestellt, die man sich zum Vorbild nehmen kann (via #DieKanon im Seminar).

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Züri-Slängikon

In der F.A.Z. vom 15.1.2020 gibt es einen Artikel zum „Schweizer Idiotikon„, in dem das Züri-Slängikon erwähnt wird:

„Die Funktion des Idiotikons ist es, zu dokumentieren, ohne zu werten. Und so machen sie es auch mit der Verhochdeutschung. Sprachlichen Eintagsfliegen wird keine Beachtung geschenkt, sondern nur den stabilen Phänomenen. Viele verdeutschte Begriffe sind solche Eintagsfliegen, die auch im neuen Band des Idiotikons keinen Platz haben. Für Wörter wie „Schwaabe-Büle“, „deutsches Auto“, oder „Länkstange-Göiferi“, „Velofahrer“, gibt es etwa das Zürcher Slängikon, das diesen Wörtern ihren gebührenden Platz gibt.“

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Poster für die Mediothek

So entwerfen Sie ohne Stress schöne Poster für Ihre Bibliothek“ verspricht Bibliotheksdidaktik Online.

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Audioarchiv des Grossen Rats des Kantons Aargau

Die Audio-Daten der Sitzungen des Grossen Rats des Kantons Aargau sind neu in einem Audioarchiv öffentlich zugänglich und nach Stichworten durchsuchbar (via InKA Kanton Aargau):

„Zum Zeitpunkt der Einführung am 8. Januar 2020 können bereits die Sitzungen ab August 2019 nach Stichworten durchsucht werden. Künftig stehen die Audio-Daten der Grossratssitzungen jeweils circa zwei Stunden nach Sitzungsende in nach Stichworten durchsuchbarer Form zur Verfügung. Das Audioarchiv ersetzt weder das Beschlussprotokoll noch das Wortprotokoll. Die schriftlichen Protokolle sind nach wie vor massgebend.“

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