Winzige Archive: Stoffwechsel-Moleküle speichern Urzeitwelt

Ein internationales Team mit Senckenberg-Forschern hat eine neue Methode entwickelt um zu untersuchen, wie der Lebensraum urzeitlicher Tiere und Menschen aussah (via idw-online.de):

“Ihre jetzt im renommierten wissenschaftlichen Fachjournal „Nature“ veröffentlichte Studie unter Leitung von Prof. Timothy Bromage (New York University) zeigt, dass fossile Tierknochen und -zähne weit mehr Informationen bewahren als bislang angenommen. In den Hartgeweben bleiben kleinste Spuren von Stoffwechselprodukten über Jahrmillionen erhalten. Die Analyse dieser Moleküle – sogenannte Metaboliten – ermöglicht Rückschlüsse auf Ernährung, Klima und Landschaften an bedeutenden Fundstellen der frühen Menschheitsgeschichte in Afrika.”

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Podcast-Pionier Detlef Clas

ARD Archivradio: “Podcast-Pionier Detlef Clas: Vom CERN über den Schulfunk zu “Das Wissen””:

“”Das Wissen” ist nicht nur ein erfolgreicher Podcast, es war auch einer der ersten öffentlich-rechtlichen Podcasts überhaupt. Und den wenigsten, die ihn heute hören, ist bewusst, dass dieser Podcast seine Ursprünge im alten Schulfunk hat.

Der Schulfunk gab es schon im Radio der 1950er-Jahre. Es war, wie der Name ahnen lässt, ein gediegenes Bildungsprogramm mit zeitlosen Themen – viel Geschichte, Kultur, aber auch Naturwissenschaft. Offiziell gedacht für Schülerinnen und Schüler, hauptsächlich aber genutzt von erwachsenen Radiohörern.”

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“Haftbefehl” im Unterricht

OERinfo: “„Haftbefehl“ im Unterricht – Regeln zur Werknutzung zu Unterrichtszwecken”:

“Das Erscheinen des Dokumentarfilms über den Rapper „Haftbefehl“ entfachte die Diskussion darüber, ob dessen Werke Teil des Lehrplans werden sollten. Das Urheberrecht erlaubt mit seinem Paragraf 60a Urheberrechtsgesetz (kurz: UrhG) eine Werknutzung auch ohne Zustimmung des/der Urhebers/-in im Unterrichtskontext. Dieser Text erläutert die Möglichkeiten der Werknutzung im Rahmen des §60a und darüber hinaus am Beispiel der Werke von und über den Künstler „Haftbefehl“.”

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Welche Frauen aus der deutschen Literaturgeschichte sollten wir unbedingt lesen?

Theresa Reichl ist zu Gast im Podcast “Die Buch”:

“Teresa Reichl ist Kabarettistin, Podcasterin und Autorin von „Muss ich das gelesen haben? (2023 Haymon) und „But Make it Classy. Ein Feministisches Close-Up deutscher Literatur“ (2024 Carlsen).

Welche Frauen aus der deutschen Literaturgeschichte sollten wir unbedingt lesen? Welche Klassiker sind überbewertet – wie Goethes „Faust“? Und wie kann man jungen Menschen Literatur näherbringen? Darüber spricht Julia mit Kabarettistin, Podcasterin und Autorin Teresa Reichl. Ihr findet ihr aktuelles Kabarett-Programm unter www.teresareichl.com. Ihren Podcast „Lesen ist schwul“ gibt’s überall, wo es Podcasts gibt.”

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Schund oder Chance: Sollte BookTok die Bestandsauswahl mitbestimmen?

biblioBE.ch: “Schund oder Chance: Sollte BookTok die Bestandsauswahl mitbestimmen?”:

“Bibliotheken müssen selbst entscheiden, wie weit sie diesen Trend mitgehen.

Bei aller berechtigten Kritik, der diese Literatur ausgesetzt ist, und bei aller Aufmerksamkeit, die wir dem Thema Jugendschutz widmen müssen, sollten wir uns auch selbstkritische Fragen stellen: Warum sind die Inhalte von Thrillern gesellschaftlich anerkannt und explizite Liebesromane werden delegitimiert? Was haben wir selbst als junge Erwachsene gelesen?

Ein Fakt ist: Junge Leute lesen wieder verstärkt und es findet ein reger Austausch statt. Dabei bleibt es meist recht friedlich, jede Meinung zu einem Buch wird akzeptiert. Man weint und lacht gemeinsam und Diskussionen zu kontroversen Themen entstehen ganz selbstverständlich.

Auch uns hat die Beschäftigung mit den entsprechenden Büchern und die Frage nach dem Umgang damit vor Herausforderungen gestellt. Unser Fazit: Dem Ganzen mit ein bisschen Wohlwollen und Humor zu begegnen, schadet nicht.”

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Dissertation über Schattenbibliotheken

Black open access: shadow libraries and text piracy von Zakayo Kjellström (via Archivalia):

“This dissertation examines the dynamics of Black Open Access, a pirate-driven phenomenon, addressing inequities in academic publishing through shadow libraries and text piracy. Through a methodological patchwork combining netnography, computational methods, and text analysis, this dissertation investigates how these phenomena operate at the intersection of formal and informal media economies. The results show how shadow libraries like Sci-Hub, Library Genesis, and Z-library are more than simple piracy platforms, and should be viewed as robust ecosystems with their own technical infrastructure, community norms, and justificatory frameworks. The findings demonstrate that Black Open Access solutions persist through ”Pirate LOCKSS”. A decentralized preservation strategy utilizing multiple domain copies and established internet platforms as intermediaries. These communities develop complex legitimization mechanisms, from gamified user engagement systems to quasi-legal frameworks that mimic traditional academic institutions. Users justify their participation through multifaceted moral arguments about knowledge democratization and academic freedom, balanced with practical necessities driven by institutional constraints.”

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Noth- und Hülfsbüchlein für Bauersleute

@doktor.d8 Ein vergessener Bestseller, 200 Jahre alt… #wissen #aufklärung #bücher #bauer #Geschichte ♬ Originalton – Wissen mit Doktor D

Das Noth- und Hülfsbüchlein für Bauersleute ist ein 1788/89 anonym erschienenes Buch, gilt bis heute als das meistverbreitete weltliche Buch des deutschen Sprachraums für das ausgehende 18. Jahrhundert und sogar noch bis weit in das 19. Jahrhundert hinein (via de.wikipedia.org):

“In der Rahmenhandlung, die etwa 40 % des Inhalts einnimmt[3], werden Geschichten aus dem fiktiven Dorf Mildheim erzählt, darunter auch die Schauergeschichte einer totgeglaubten Frau, die in ihrem Grab aufwacht, dort ein Kind zu Welt bringt, und die schließlich durch Zufall entdeckt wird. Das führt zu leidenschaftlichen Reaktionen der Dorfbevölkerung, und es werden Überlegungen angestellt, was man tun kann, um solche Ereignisse in Zukunft zu verhindern. Weiterhin werden noch praktische Tipps aus verschiedenen Lebensbereichen gegeben.”

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Letterboxd leiht neu Filme aus

Letterboxd leiht seit Kurzem Filme aus, auch in der Schweiz (via variety.com):

“Letterboxd is about to let you not just fan over your favorite films — it’s going to let you rent and stream a curated selection of indie titles, too.

Letterboxd is launching the online film-rental platform on Wednesday, Dec. 10, available in 23 countries. The company, which boasts more than 24 million members globally, said Video Store “is the next evolution of the platform’s core mission of film discovery. (…)

The 23 countries where Letterboxd Rental Store is launching are: the U.S., Canada, U.K., Ireland, France, Spain, Australia, New Zealand, Germany, Austria, Italy, Sweden, Norway, Denmark, Finland, Iceland, the Netherlands, Poland, Portugal, Belgium, Switzerland, Greece and Cyprus.””

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Gabelsberger-Stenografie mit KI lesen

Bei der Entschlüsselung historischer Dokumente stoßen selbst Expertinnen und Experten zuweilen an ihre Grenzen – etwa wenn antike Holztafeln verkohlt, Schriftrollen verwittert oder Aufzeichnungen in einer seltenen Form der Stenografie verfasst sind. In zwei neuen Projekten wollen Informatiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) KI-gestützte Technologien entwickeln, mit denen solche Quellen leichter erschlossen werden können (via idw-online.de):

“Insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind zahlreiche Manuskripte in der seltenen Form der Gabelsberger-Stenografie verfasst worden. Dazu zählen Aufzeichnungen des Mathematikers und Philosophen Kurt Gödel, des Physikers Erwin Schrödinger, des Juristen und Politikers Carl Schmitt, des Schriftstellers Erich Kästner und des Münchner Erzbischofs Kardinal Faulhaber. „Die Manuskripte und Tagebücher enthalten Material von historischer und intellektueller Relevanz. Allerdings sind heute nur noch sehr wenige Menschen in der Lage, diese Schrift zu lesen, sodass viele Archivbestände praktisch unzugänglich sind“, sagt Projektleiter Dr. Vincent Christlein vom Lehrstuhl für Mustererkennung der FAU. Gemeinsam mit Nikolaus Weichselbaumer von der Universität Mainz will Christlein die KI-gestützte Handschriftenerkennung so trainieren und weiterentwickeln, dass auch stenografische Schriften maschinell gelesen werden können.”

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Sieben nützliche Apps

Der Tages-Anzeiger vom 11.12.2025 berichtet unter dem Titel “Sieben Apps, die Probleme lösen” über nützliche Apps:

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