Recherchematerial zum Dokumentarfilm Shoah (1985) online

Zum ersten Mal werden die digitalisierten Audio-Aufnahmen aus Claude Lanzmanns Recherchematerial zum Dokumentarfilm Shoah (1985) online bereitgestellt. Für das Abspielen der Tondokumente benötigt man eine Registrierung inklusive Bewilligung des Recherchevorhabens. Ich habe es durchgespielt und zeitnah die Erlaubnis erhalten (blogs.fu-berlin.de):

“Gefördert durch das Auswärtige Amt und die Alfred Landecker Foundation bewahrt das Archiv zentrale Zeugnisse der Erinnerung an die Shoah.
Es macht Stimmen aus den 1970er Jahren dauerhaft hörbar und beforschbar – ein wichtiger Beitrag gegen Vergessen und zunehmenden Antisemitismus.”

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SciSpace

SciSpace ist eine multidisziplinäre, KI-gestützte Plattform, die Forschende und Studierende während des gesamten wissenschaftlichen Arbeitsprozesses unterstützt: Von der Themenfindung über die Literaturrecherche, das Lesen, Zusammenfassen und Analysieren von Literatur bis hin zu ersten Textentwürfen (kostenpflichtig, via blog.hslu.ch):

  • Standard: Analysiert ca. 250 Artikel und erstellt eine kompakte Zusammenfassung auf Basis von 5 Quellen – geeignet für einen raschen ersten Überblick.
  • High Quality: Analysiert ca. 400 Artikel und liefert eine detaillierte Zusammenfassung der wichtigsten Themen und Ergebnisse.
  • Deep Research: Analysiert über 1.000 Artikel und identifiziert Forschungstrends, Lücken und Methoden – geeignet für Forschende, die ein umfassendes und tiefgehendes Verständnis erreichen wollen.
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Technische Sammlung David Pfister (Thun)

Kameras, Computer, Telefone, 700 Radios – David Pfister hat innert drei Jahrzehnten eine enorme Technik-Sammlung zusammengetragen (via srf.ch):

“Die «Technische Sammlung David Pfister» umfasst Elektromotoren, Telefone, Schreibmaschinen, Hörgeräte, Film- und Videokameras, Radio- und Fernseh-Studio-Einrichtungen, Computer, Stereoanlagen … und 700 Radios aller Art – vom UKW-Empfänger der Armee bis zum tragbaren Modell fürs Picknick am Seeufer. Zum Teil sind es Erinnerungsstücke, nicht exklusive, teure Geräte, betont Pfister, sondern vor allem solche aus dem Alltag. (…)

Öffentlich zugänglich ist die Technik-Sammlung David Pfister noch nicht. Für das kommende Frühjahr plant Pfister aber einige Tage, an denen dies möglich sein wird.”

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UP4mint

Das neue Elternportal von Up4Mint:

“UP4mint ist ein nationales Projekt von ETH Zürich und UBS. Wir zeigen, wie spannend Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind. So motivieren wir Eltern, deren Kinder und auch Bezugspersonen dazu, MINT im Alltag gemeinsam zu entdecken. (…)

Wir sammeln und teilen Ideen und Aktivitäten, mit denen Sie MINT im Alltag erlebbar machen können – zu Hause, unterwegs oder in der Freizeit.

Unsere Redaktion wählt die Angebote sorgfältig aus und aktualisiert sie laufend.”

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Deutsche historische Adressbücher online

Seit November 2025 können bei CompGen sämtliche 14 Millionen strukturierte Einträge aus historischen Adressbüchern an einer Stelle durchsucht werden (via compgen.de):

“Momentan sind es 838 Bücher mit über 14,2 Millionen Einträgen. Aber schon gleich auf der Startseite sieht man, dass an weiteren Büchern gearbeitet wird. Mit einem Klick kann man sich selbst an der Erfassung der Bücher im DES beteiligen.

Die meisten Bücher stammen aus dem 1930er Jahren. Dahinter steckt der Plan, einen möglichst flächendeckenden Datenbestand für das Gebiet des ehemaligen Deutschen Reichen zu schaffen. Und die meisten Adressbücher gab es im Jahr 1937. Daher versuchen wir bevorzugt, diese strukturiert zu erfassen.”

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Software aus 60 Jahren wird archiviert und ediert

Seit den 1950er Jahren prägt wissenschaftliche Software die Forschung, doch systematisch bewahrt wird sie kaum. Ein neues Langzeitprojekt soll das ändern: Forschende der Universitäten Bielefeld, Aachen und München sowie des Deutschen Museums erschließen ab 2026 Programme aus sechs Jahrzehnten und machen sie online zugänglich (via idw-online.de):

“Das Projekt wird mit 12,4 Millionen Euro aus Mitteln der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gefördert. Am Projekt beteiligt sind die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. (…)

Die Zeit drängt. Denn im Unterschied zu anderen historischen Quellen wie Tontafeln, Manuskripten oder Büchern handelt es sich bei wissenschaftlicher Software um fragile Zeitdokumente, die aktiv gesichert werden müssen. Wenn diese Quellen verloren gehen, kann die Softwaregeschichte der Digitalen Wissenschaft nicht mehr erforscht werden.”

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Jahrbuch Qualität der Medien 2025 online

Das “Jahrbuch Qualität der Medien 2025” des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft ist online verfügbar:

“Die Schweizer Öffentlichkeit steht in einer neuen Phase des digitalen Strukturwandels. Nach dem Umbruch der globalen Kommunikation durch soziale Netzwerke und Suchmaschinen prägt nun Künstliche Intelligenz (KI) die Informationsordnung – mit tiefgreifenden Folgen für Journalismus, Medienhäuser und Publikum. KI-gestützte Systeme verändern Produktionsroutinen im Journalismus, die Informationsvermittlung auf Plattformen und die Nachrichtennutzung. Selbst grosse Tech-Konzerne geraten unter Druck: Suchmaschinen und soziale Netzwerke integrieren KI oder kaufen Anbieter, um Marktanteile zu sichern. Damit verschieben sich Macht- und Steuerungslogiken der Öffentlichkeit weiter – und mit ihnen die Grundlagen demokratischer Meinungsbildung. Gleichzeitig konsumieren wachsende Teile der Bevölkerung nur noch selten Nachrichten. Drei Studien vertiefen beide Facetten dieses Wandels: erstens die Folgen der News-Deprivation für Wissen und Demokratie, zweitens die Rolle journalistischer Inhalte in Antworten von KI-Chatbots und drittens Einschätzungen von Medienschaffenden zum Einfluss von KI im Redaktionsalltag. Zusammen entsteht das Bild einer von KI neu geordneten Öffentlichkeit. Journalistische Medien bleiben unverzichtbar, müssen ihre Stellung aber neu behaupten. Ergänzt werden diese Befunde durch die etablierten Langzeitanalysen zu Medienqualität, Mediennutzung, Einstellungen gegenüber Medien, Medienfinanzierung und -konzentration.”

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“Chatti ist der Spitzname, den Luxem und viele andere dem KI-Tool ChatGPT geben”

Im Spiegel gibt es einen Artikel zum Thema Studium und Ki:

“KI ist drei Jahre nach dem Start von ChatGPT an deutschen Hochschulen allgegenwärtig. Die Tools können in Sekundenschnelle Hausarbeiten gliedern oder Karteikarten erstellen. Die neue Normalität – oder eine riskante Abkürzung?”

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Gerold Späths Künstlerbücher online

Gerold Späths Künstlerbücher sind von der Sankt Galler Kantonsbibliothek digitalisiert worden (via Susanne Uhl auf LinkedIn und sg.ch/news):

“Während in der Ausstellung und im Katalog “nur” die Exemplare zu sehen sind, die Gerold Späth der Kantonsbibliothek geschenkt hat, konnten wir im Rahmen des Digitalisierungsprojektes auch die anderen Exemplare berücksichtigen, die sich noch in seinem Besitz befinden. Das ist deshalb von Bedeutung, weil für jede Kooperation zwischen Gerold Späth und den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern mehrere Exemplare angefertigt worden sind, die hinsichtlich des Schriftbildes und der weiteren künstlerischen Ausgestaltung überaus spannende Unterschiede aufweisen können.

Dank der Digitalisierung und Veröffentlichung auf der Plattform e-manuscripta sind die Künstlerbücher nun erstmals für alle Interessierten frei zugänglich und können vor allem auch vergleichend betrachtet werden.”

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“Schreibende KI – ein interdisziplinärer Diskurs” online

Die Publikation “Schreibende KI — ein interdisziplinärer Diskurs” ist Open Access verfügbar:

“Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Ersatz menschlich kreativer Leistungen ist ein intensiv diskutiertes Feld. Aus Sicht der Informatik verbergen sich in den zugrunde liegenden Softwarekonstrukten Modellvorstellungen und auch Fehlannahmen über die Funktion des menschlichen Denkens. Die Beiträge in diesem Buch stammen von Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen— z.B. Informatik, Ethik, Jura und Medizin.”

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