Verlag für Weltliteratur von Frauen

Die Größe der Schriftstellerinnen vergangener Epochen in den Blick des Literaturkanons zu rücken ist die klare Mission des jungen unabhängigen Verlags dimidium mundi in München (via boersenblatt.net):

“Wir sind ein Belletristik Verlag mit Fokus auf Wiederentdeckungen und Weltliteratur von Frauen. Unser verlegerisches Profil basiert auf der kuratierten Wiederentdeckung literarischer Werke von Frauen aus den vergangenen 150 Jahren. Damit nehmen wir den Digitalisierungstrend und den Einfluss der generativen künstlichen Intelligenz auf und diversifizieren den Bereich der klassischen Literatur.”

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Wie unabhängig sind die Schweizer Medien?

“Wie unabhängig sind die Schweizer Medien? | SRG.Diskutiert” auf Youtube

“Die Unabhängigkeit der Schweizer Medien basiert auf klaren gesetzlichen Vorgaben: Das BAKOM überwacht Radio und TV, ohne redaktionelle Inhalte vorzugeben. Beschwerden werden über Ombudsstelle und UBI objektiv geprüft, während der Presserat Regeln zur Trennung von Journalismus, PR und Werbung vorgibt.

Auch private Medienhäuser betonen ihre Distanz zu staatlicher Einflussnahme, gestützt durch neutral geregelte Presseförderung. Gleichzeitig berichten Journalist:innen aus dem Bundeshaus von verstärkten politischen Einflussversuchen und Kommunikationsstrategien, die Medien zunehmend umgehen.

Mit dabei:
Bernard Maissen (BAKOM), Esther Girsberger (Ombudsstelle SRG.D), Pia Guggenbühl (Verlegerverband Schweizer Medien), Urs Leuthard (Leiter Bundeshausredaktion)”

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Churer Galerist Luciano Fasciati

Im Podcast “Frida trifft” ist der Churer Galerist Luciano Fasciati zu Gast:

“Lokal verankert und national bestens vernetzt hat Luciano Fasciati drei Jahrzehnte lang wichtige Impulse in seiner Heimat Graubünden gesetzt. Als Galerist mit einem Programm, das eben gerade nicht einer klassischen Galerie entspricht.

Als Kurator mit verschiedenen Projekten im öffentlichen Raum wie Art Public Chur, der Gründung der Biennale Arte Bregaglia, der Erfindung der Sala Viaggiatori in Castasegna oder als Impulsgeber für den biennalen Kunstanlass Aux Losanges in Tschiertschen.

Zudem haben der umtriebige Organisator und seine Mitstreiter:innen in Chur wichtige kreative Freiräume erschlossen, wie das Areal der alten Tony Molkerei oder das Gast- und Kulturhaus Marsoel.”

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“Lesen braucht Training. Es ist wie beim Sport”

(via 6i Brief):

“Die Neuverfilmung von Wuthering Heights mit Margot Robbie sorge für einen Verkaufsboom des Klassikers, schreibt der Tages-Anzeiger, doch viele junge Lesende scheiterten am Text. «Ich brauche eine Pause nach drei Seiten», klagt jemand auf Tiktok. Und jemand anderes fragt: «Ist dieses Buch so schwierig, oder bin ich dumm?»

Linguistin Christa Dürscheid sieht die Ursache für den Frust in verkürzten Aufmerksamkeitsspannen bei der Gen Z und der Komplexität des Stoffs. Es brauche einen «zusätzlichen kognitiven Aufwand», um der vielschichtigen Handlung zu folgen.

Viele weichen in ihrer Not auf KI-Zusammenfassungen oder Kurzvideos aus. Dürscheid warnt im Artikel indes vor einem Kulturverlust durch die Abhängigkeit von fremden Interpretationen. «Lesen braucht Training. Es ist wie beim Sport.»”

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Gottfried Keller im Hauptsatz-Stakkato

Die Aargauer Zeitung berichtet unter dem Titel “Gottfried Keller ohne Nebensätze” über den Luzerner Verlag Adlima:

“Seit seiner Gründung hat der Verlag an die 200 deutschsprachige, englischsprachige, französische und italienische Klassiker der Weltliteratur auf den Markt gebracht. Unterstützt werden Graf und seine Frau von freischaffenden Lektorinnen. Sie kürzen die Werke, die das Ehepaar dann Satz für Satz umbaut. Vertrieben werden die Print-on-Demand-Bücher über eine Self-Publishing-Plattform.

Bei den Umarbeitungen folgt der Verleger nicht nur seinem literarischen Spürsinn, sondern einem Regelwerk. 2023 wurde von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) die erste Norm für Einfache Sprache herausgegeben. 2024 zog in Deutschland das Deutsche Institut für Normung (DIN), dessen berühmteste Hervorbringung das A4-Blatt ist, mit zwei DIN-Normen nach. Eine davon definiert sehr konkret, wie Einfache Sprache auszusehen hat. An einer DIN-Norm für Leichte Sprache, die im Aufbau noch simpler ist, wird gerade gearbeitet.”

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Emily Brontës “Sturmhöhe”

Arte beschäftigt sich mit “Sturmhöhe” von Emily Brontë:

“Emily Brontës (1818-1848) Roman “Die Sturmhöhe” gehört zu den mitreißendsten und meistgelesenen Werken der englischen Literatur. Die Doku geht dem Kultbuch auf den Grund und befasst sich mit der dramatischen, noch immer lebendigen Geschichte einer Liebe, die zur Obsession wird und Gewalt freisetzt.”

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KI-Büchersuche

Auf buchkatalog.de gibt es neu eine KI-gestützte, dialogbasierte Büchersuche (via boersenblatt.net).

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Nationale Lesestrategie

Das Recht zu lesen. Lettland verabschiedet “Riga Manifest” (via bibliotheksportal.de):

“Bereits am 24. Oktober 2025 wurde in Riga im Rahmen des „Riga Book Festival“ ein Dokument verabschiedet, das Lesen als Schlüssel zur nationalen Sicherheit und zu einem würdigen Leben manifestiert.

Die Zukunft nicht nur Lettlands hängt davon ab, dass Menschen kritisch denken und gut lesen können. Das Rigaer Manifest fordert auf, das Lesen und die Buchkultur zur Grundlage für das Wachstum und den Wohlstand zu machen und eine nationale Lesestrategie zu entwickeln, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Recht auf Lesen in lettischer Sprache liegt.

Das Dokument wurde in der Nationalbibliothek Lettlands gemeinsam mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Bereichen erarbeitet und ist der erste Schritt zu einer einheitlichen nationalen Strategie zur Leseförderung. Das Manifest kann von jeder und jedem auf einem öffentlichen Portal unterzeichnet werden.”

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Matilda

Matilda ist eine bibliografische und bibliometrische Plattform für offene Wissenschaft:

“Ihr Ziel ist es, Referenzen und Zitationsdaten ebenso nutzbar zu machen wie Open-Access-Fachtexte und Datensätze. Dabei verfolgt Matilda das Prinzip der Gleichbehandlung akademischer Dokumente und ihrer Metadaten, um wissenschaftlichen Inhalten, die in proprietären Tools ausgeschlossen werden, einen fairen Platz zu geben. Zudem möchte Matilda Bibliothekar*innen und Forschenden möglichst viel Kontrolle darüber geben, wie sie nach Textinformationen und Metadaten suchen und diese weiterverwenden.
Matilda hat ein doppeltes Erbe. Sie übernimmt Funktionsprinzipien und Nutzungskonzepte von Google Scholar, das den freien Zugang zu Zitationsverfolgung und Metadaten populär gemacht hat und es Nutzer:innen ermöglicht, bibliometrische Daten anzureichern. Gleichzeitig folgt sie der Philosophie von ISIDORE und suchmaschinenbasierten Harvesting-Verfahren, indem sie eine Volltextsuche durchführt – unabhängig vom vermeintlichen Prestige des Mediums. Matilda ist somit ein Werkzeug für Forschende, das darauf abzielt, die bibliometrischen Werkzeuge kommerzieller Datenbanken (Web of Science, Scopus) sowie die undurchsichtige Hierarchisierung von Google Scholar zu ersetzen.”

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Giallo-Filme

100 Sekunden Wissen erklärt, was Giallo-Filme sind:

“Wie der Italowestern, so ist auch der Giallo ein Exportschlager des italienischen Kinos der 60er und 70er Jahre. In einer Mischung aus Horror, Mystery und Erotik servierten diese Filme einen verstörenden Augenschmaus, der Mord als Kunst betrachtete.”

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