Buchwissenschaftlerin Corinna Norrick-Rühl über BookTok

Buchwissenschaftlerin Corinna Norrick-Rühl im Podcast über die Rolle von Künstlicher Intelligenz und „BookToks“ für das gedruckte Wort:

“Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von mit künstlicher Intelligenz produzierten Büchern auf einigen Plattformen warnt die Buchwissenschaftlerin Prof. Dr. Corinna Norrick-Rühl vor den gesellschaftlichen Gefahren. „Wenn wir irgendwann ausschließlich KI-Texte konsumieren, fehlt es an Menschen, die uns durchdachte Texte liefern“, gibt die Expertin in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster zu bedenken. Einzelnen“ und warnt davor, entsprechende Tools leichtfertig mit Buchinhalten zu „füttern“. Gleichwohl habe der technologische Fortschritt auch positive Auswirkungen auf den Buchmarkt. Social-Media-Trends wie „BookTok“ auf der Plattform TikTok seien ein „Riesenglück“ für die Branche, erklärt die Wissenschaftlerin.”

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stern-Fotoarchiv

Im Bildportal des stern-Fotoarchivs stehen jetzt zwei Millionen zeitgeschichtliche Bilddokumente online (via bsb-muenchen.de):

“Das Fotoarchiv des Magazins stern mit seinen 15 Millionen Abzügen, Negativen und Dias gilt als das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik seit 1948. Die Bayerische Staatsbibliothek arbeitet seit der Übernahme des Archivs 2019 mit Hochdruck daran, diese einzigartige fotohistorische Quelle in dem eigens geschaffenen Bildportal für Nutzende aus Wissenschaft und breiter Öffentlichkeit zugänglich zu machen.”

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RISM

Das Répertoire International des Sources Musicales (RISM) – Internationale Quellenlexikon der Musik – ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit vorhandene musikalische Quellen umfassend zu dokumentieren (via blog.slub-dresden.de):

“Musikhandschriften, Notendrucke, Schriften zur Musiktheorie und Libretti, die sich in Bibliotheken, Archiven, Kirchen, Schulen und privaten Sammlungen befinden. Die über 1,5 Millionen Datensätze des RISM können kostenlos über den RISM Catalog und RISM Online durchsucht werden. RISM wurde 1952 in Paris gegründet und ist die größte und einzige weltweite Organisation, die schriftliche musikalische Quellen dokumentiert. RISM weist nach, was vorhanden ist und wo es aufbewahrt wird.”

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Dimitré Dinev gewinnt österreichischen Buchpreis

Dimitré Dinev wurde für sein Buch „Zeit der Mutigen“ (Kein & Aber Verlag) mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Miriam Unterthiner für den Titel „Blutbrot“ (edition laurin). (via oesterreichischer-buchpreis.at):

“Dimitré Dinev hat zwanzig Jahre an seinem Mammutroman Zeit der Mutigen gearbeitet: ein Panorama von vier Generationen, das sich von den Wirren der k. u. k. Monarchie über Faschismus und Kommunismus bis in die 1990er-Jahre spannt. Im Zentrum steht Meto, eine schillernde Figur, die gleichsam als historischer Zerrspiegel durch die Epochen wandert. Seine Amnesie nach einem Kopfschuss im Zweiten Weltkrieg ermöglicht Dinev ein Spiel mit Identitäten, das in immer neuen familiären Verzweigungen aufgeht. Ein Netz aus Geschichten entfaltet sich, in dem Kriege, Despotien und Zufälle die Schicksale der Menschen lenken und in dem die Donau als verbindendes, unaufhörlich fließendes Motiv alle Stränge zusammenhält.

Zeit der Mutigen ist ein Kraftakt, ein „totaler Roman“, der an die großen Erzähler des 20. Jahrhunderts erinnert, aber eindeutig im 21. Jahrhundert beheimatet ist und in einer Reihe mit Roberto Bolaños 2666 oder Hilary Mantels Wolf Hall-Trilogie stehen kann. Ein humanistisches Monument von einem Buch, das größer ist als Österreich, und das zeigt: Die Zeit der Mutigen ist noch lange nicht vorbei.”

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Hamburger Adressbücher Digital

Die Hamburger Adressbücher (adressbuecher.sub.uni-hamburg.de) gehören zu den ersten digitalisierten Beständen der Staats- und Universitätsbibliothek und sind bis heute ein wichtiges Rechercheinstrument für alle Interessierten an der Geschichte der Stadt (via blog.sub.uni-hamburg.de):

“Nach über fünfzehn Jahren war es technisch notwendig, die Inhalte in eine neue, zeitgemäße Suchoberfläche zu überführen, die nun auch eine komfortable Volltextsuche und eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten bietet.”

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TMS wird abgeschafft

Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) wird ab dem Jahr 2027 endgültig abgeschafft (via med2university.de):

“Voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden die beiden existierenden Studieneignungstests für Medizin an deutschen Hochschulen – TMS und HAM-Nat – nicht mehr durchgeführt. Stattdessen wird es einen bundesweit geltenden neuen Auswahltest geben.”

Beim Schweizerischen Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) soll es Änderungen geben (welche, ist noch nicht klar).

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Neues Tool zur Transparenz von Änderungen in PubMed

Pubservatory, ein neuentwickeltes Tool von ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften, macht die Arbeit der National Library of Medicine (NLM, USA) in der PubMed-Datenbank sichtbar (via Bibnez):

“Das Tool ermöglicht eine interaktive Visualisierung dieser Entwicklungen über die Zeit hinweg. Forschende, Bibliothekar:innen und Informationsspezialist:innen erhalten damit einen transparenten Einblick, wann und wie sich Inhalte oder Metadaten in PubMed verändern entsprechend den von der NLM gelieferten Daten.

Neben den neuaufgenommenen werden auch gelöschte Datensätze aufgezeigt. Diese Löschungen betreffen zumeist Dubletten. Die Information über einen Artikel bleibt damit in der Datenbank erhalten – entfernt wird nur der wiederholt veröffentlichte Datensatz. Pubservatory trägt dazu bei, diese Veränderungen erkennbar zu machen. Eine kommende Version des Tools, geplant für das Frühjahr 2026, wird Dublettenlöschungen gezielt ausweisen und so noch deutlicher machen, welche Art von Änderung jeweils vorgenommen wurde.

Funktionen im Überblick

· Nachverfolgung von Ergänzungen und Löschungen auf Wochenbasis

· Interaktive Diagramme mit Zeitverlauf der Änderungen

· Direkter Zugriff von der Wochenübersicht auf einzelne Publikationen

· Getrennte oder kombinierte Anzeige von Ergänzungen und Löschungen

· Vollständige Dokumentation aller Veränderungen”

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#ZukunftKulturerbeZH auf museum-digital

#ZukunftKulturerbeZH schafft ein digitales Inventar und Portal, das Museen jeder Grösse offensteht. Kernstück ist die Plattform museum-digital, eine europaweit etablierte, community-basierte Lösung für Inventarisierung und Online-Publikation (via muse-um-zuerich.ch):

“Museen mit bestehenden Datenbanken können ihre Daten über Schnittstellen einbinden oder migrieren. Institutionen ohne eigene Systeme werden mit der Software musdb und individueller Unterstützung begleitet. So können alle Museen – unabhängig von ihrer technischen Ausgangslage – Teil des Projekts werden.

Neben Objektdaten werden auch Geschichten, Hintergründe und thematische Verbindungen sichtbar gemacht. Durch die Verknüpfung mit anderen Portalen erhält das Zürcher Kulturerbe zudem nationale und internationale Sichtbarkeit.”

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KI für medizinische Fragen

OpenEvidence ist eine kostenlose KI für medizinische Fragen (via forbes.at):

“Ziel von OpenEvidence ist die automatisierte Auswertung medizinischer Fachliteratur. Die KI-Plattform durchsucht Millionen von peer-reviewed Studien, darunter Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften wie dem New England Journal of Medicine oder der Journal of the American Medical Association (JAMA). Die Software liefert präzise Suchergebnisse mit Quellenangabe. Sie ist kostenlos für approbierte Ärzt:innen zugänglich und finanziert sich über Werbung.”

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Dokfilm über die Erfindung des Podcastings

„The Age of Audio“ heisst ein neuer Dokumentarfilm in Spielfilmlänge über die Erfindung und Popularisierung des Podcastings (via kottke.org).

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