Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in Sternstunde Philosophie

Sternstunde Philosophie mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales:

“Wer kennt sie nicht: die Online-Enzyklopädie Wikipedia mit ihren über 60 Millionen Beiträgen in über 300 Sprachen. Sie verspricht, neutral und objektiv das Wissen der Menschheit zu sammeln. Nicht alle glauben an das Versprechen. Elon Musk hat mit «Grokipedia» vor Kurzem ein Gegenprojekt lanciert.

Jimmy Wales liebte schon als Kind Enzyklopädien – und er war ein Computernerd. Mit viel Wagemut, Know-how und «pathologischem Optimismus», wie der US-Amerikaner und Wahlbrite von sich sagt, hat er das grösste frei zugängliche Online-Nachschlagewerk der Welt geschaffen, mit dem heute auch viele KI-Modelle trainiert werden.

Für Wales gibt es nichts Grossartigeres, als die Welt zu verstehen und das Wissen zu bewahren und um möglichst viele Perspektiven zu erweitern. Deshalb arbeitet das Unternehmen nicht kommerziell und unabhängig von Werbung. Doch der «Tempel für den Geist» wird immer wieder attackiert – nicht nur von Elon Musk, sondern auch von seinem ehemaligen Mitstreiter Larry Sanger, die Wikipedia eine linksliberal geprägte Voreingenommenheit nachsagen.

Jimmy Wales glaubt dennoch an sein Werk und wirbt in seinem soeben erschienenen Buch «Die 7 Regeln des Vertrauens» für den Glauben an die Kraft der Kooperation.”

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Der Mensch als Erfolgsfaktor im Multiversum Schulbibliothek

Leseforum.ch: “Der Mensch als Erfolgsfaktor im Multiversum Schulbibliothek”:

“Schweizer Schulbibliotheken entwickeln sich von traditionellen Orten der Leseförderung zu multidimensionalen Bildungsräumen – einem „Multiversum” im Sinne Borges’ literarischer Vision. Der Artikel beleuchtet die zentrale Rolle der Fachperson Schulbibliothek als Navigator:in in diesem komplexen System und beschreibt den Wandel von der „Ämtli”-Funktion zur professionellen Bildungsakteur:in. Auf der Grundlage der 2025 überarbeiteten Bibliosuisse- Schulbibliotheks-Richtlinien werden die vielfältigen Anforderungen – von bibliothekarischen Grundkompetenzen über pädagogische Fähigkeiten bis hin zu digitalen Kompetenzen – dargestellt. Drei zentrale Herausforderungen werden identifiziert: Schultransformation, KI-Integration und Professionalisierung des Berufsbildes. Daraus ergeben sich Handlungsfelder in den Bereichen Vernetzung, Qualitätsmanagement und Etablierung des Berufsbilds. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass nicht die Ausstattung, sondern die qualifizierte Fachperson der entscheidende Erfolgsfaktor wirksamer Schulbibliotheksarbeit ist.”

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Was macht Schulbibliotheken erfolgreich?

Leseforum.ch: “Was macht Schulbibliotheken erfolgreich? Rahmenbedingungen und Herausforderungen am Beispiel Südtirols – ein Erfahrungsbericht”:

“Der Beitrag untersucht Erfolgsfaktoren von Schulbibliotheken in Südtirol. Er zeigt, dass kontinuierliche Schulbibliotheksarbeit und verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend sind. Anhand von Beispielen aus Grund-, Mittel- und Oberschulen wird deutlich, wie Bibliothekscurricula und vielfältige Leseförderungsprogramme erfolgreich umgesetzt werden können. Schulbibliotheken werden als zentrale Lernorte beschrieben, getragen von engagierten Bibliotheksteams und guten Rahmenbedingungen. Eine Schlüsselrolle spielt das Qualitätssicherungsverfahren, das im Vierjahresrhythmus durchgeführt wird: Es stärkt die Weiterentwicklung der Schulbibliotheken, sichert finanzielle und personelle Ressourcen und festigt ihre Position in der Schulgemeinschaft.”

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Kinderbuch-Antiquariat Wien

In Wien gibt es das einzige Kinderbuchantiquariat im deutschsprachigen Raum (via derstandard.at):

“Haas ist ein Profi. Seit fast 20 Jahren führt er das Kinderbuchantiquariat in der Halbgasse 28 in Wien-Neubau. Begonnen hat alles, weil er und seine beiden Töchter Bücher sammelten – bis die Sammlung so groß wurde, dass sie ein kleines Gassenlokal anmieteten. “Das war ideal zum Kaufmannsladen-Spielen”, sagt Haas, der Architektur studiert hat und als Buchhändler Autodidakt ist. Anfangs übernahmen die Kinder die Beratung, über Mundpropaganda kamen immer mehr Kundinnen und Kunden. Aus dem Hobby wurde ein Geschäft, und Haas kaufte Bücher nicht mehr für sich, sondern zum Verkauf: “Wir haben eine Marktlücke entdeckt – wir sind das einzige Kinderbuchantiquariat im deutschsprachigen Raum, wo man wirklich noch in ein Geschäft gehen kann.” Inzwischen sind die Töchter erwachsen, das Antiquariat besteht zum Glück weiter.”

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Fake-Forschung

Deutschlandfunk berichtet unter dem Titel “KI-gestützter Wissenschaftsbetrug” über Fake-Forschung (via Archivalia)

“Etwa 300.000 wissenschaftliche Fachartikel pro Jahr sind durch KI erstellte Fälschungen. Das schreibt der Hirnforscher Bernhard Sabel in seinem Buch „Fake-Mafia in der Wissenschaft“. Dahinter steht ein profitables Geschäft – mit gravierenden Folgen.”

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Was sind “Book Tropes”?

100 Sekunden Wissen erklärt den Begriff “Tropes”:

“Ob Krimi, Thriller, Liebesgeschichte oder historischer Roman – das erkennen wir meist direkt auf dem Umschlag eines Buches. So finden wir, was unseren Lesegeschmack trifft. Aber ist Ihnen auch schon mal der Begriff «Book Tropes» begegnet, als Sie nach Büchern gestöbert haben?”

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Zeitungen aus Frankfurt an der Oder online

Das Stadtarchiv Frankfurt (Oder) überliefert Zeitungen, die in der Stadt und in der Region erschienen sind. Die Zeitungen werden derzeit digitalisiert und schrittweise hier online bereitgestellt (via Archivalia und frankfurt-oder.de):

“Mit Fördermitteln des brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur wurde die technische Infrastruktur geschaffen, um digitalisierte Zeitungen online verfügbar zu machen. Die Frankfurter Oderzeitung bildet den Anfang des Digitalen Zeitungsarchivs. Sie ist über die Website des Stadtarchivs erreichbar. In den kommenden Jahren werden weitere Zeitungen digitalisiert und online zur Verfügung gestellt.”

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Ablösung der klassischen Bibliothekskataloge durch KI-gesteuerte Recherchewerkzeuge

Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB), die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB) und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben eine gemeinsame Erklärung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) veröffentlicht. Darin ist mir v.a. der letzte Abschnitt aufgefallen (via fachstelle-oeffentliche-bibliotheken.nrw):

“Ein Ziel von Bibliotheken zur Ablösung klassischer Bibliothekskataloge sind Aufbau oder Verbesserung von KI-gestützten Recherche-Tools, die eine in natürlicher Sprache formulierte Suchanfrage verarbeiten können oder über die einfache Literatursuche hinaus Zusatzfunktionen wie eine graphische Darstellung ähnlicher Literatur anbieten. Nach dem Wandel vom Zettelkatalog über den OPAC und die Discovery Systeme ist der Schritt zu einer KI-gestützten Recherche ein notwendiger nächster Schritt, um den Erwartungen der Nutzer*innen von Bibliotheken gerecht zu werden. Bibliotheken können sich dabei auf § 60e Abs. 1 UrhG stützen, der die Vervielfältigung für Zwecke der Indexierung und Katalogisierung erlaubt. Im Zentrum neuer, KI-gestützter
Recherchewerkzeuge wird nach wie vor eine Übersicht relevanter Suchergebnisse mit Einzelnachweisen von Medien stehen, die anschließend im Rahmen bestehender Lizenzen digital aufgerufen oder physisch aufgesucht werden können. Es sind jedoch Verbesserungen bei der Verarbeitung von Suchanfragen, explorativen Suchmöglichkeiten, der Sortierung von Ergebnislisten und der Anreicherung mit Zusatzinformationen zu erwarten, die eine Bewertung der Ergebnisse erleichtern.”

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Treffpunkt: (Schul-)Bibliothek

biblioBE.ch zum Treffpunkt: (Schul-)Bibliothek:

“In den 2025 erneuerten zehn Grundsätzen für Schulbibliotheken ist festgehalten, dass diese Bibliotheken nicht nur der Bildungsgerechtigkeit und dem Lehrplan verpflichtet sind, sondern auch ein partizipativ arbeitender Lehr-/Lern- und Aufenthaltsort sein sollen, «… an dem sich alle wohlfühlen»*. Im Folgenden wird ausgeführt inwiefern eine Schulbibliothek auch ein Aufenthaltsort und damit ein sozialer Treffpunkt für unterschiedliche Gruppen sein kann.”

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Podcast zum Thema Papier

SRF-Input zum Thema Papier:

“Es raschelt, knistert, zieht uns an – und verschwindet zugleich immer mehr aus unserem Alltag: das Papier. «Input» spürt den Wert des Papiers in einer digitalisierten Welt auf – in einem kleinen Atelier in Basel und in einer der letzten Papierfabriken des Landes bei Solothurn.”

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