Grundlagen des Investigativjournalismus

Im vergangenen Jahr hat das Global Investigative Journalism Network (GIJN) einen Guide zu Grundlagen des Investigativjournalismus veröffentlicht. Netzwerk Recherche hat diesen nun übersetzt (via netzwerkrecherche.org).

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ARD-Geschichtspodcast “Das war der Bauernkrieg”

Aexander Matzkeit bespricht auf epd Medien den vierteiligen ARD-Geschichtspodcast “DAS WAR DER BAUERNKRIEG” und die zweiteilige Pen&Paper-Rollenspiel-Session “1525 – wenn Worte brennen” auf Youtube:

“Regisseur Günter Maurer und Sounddesigner Matthias Schneider-Hollek arbeiten hervorragend zusammen und verweben den von Sprecherin Meike Rötzer interpretierten Text mit historischen Zitaten, O-Tönen von Expertinnen und Experten und Klangeffekten zu einem dreidimensionalen, atmosphärischen Ganzen. (…)

Das begleitende Highlight zum Podcast boten insgesamt sechs Stunden Pen&Paper-Rollenspiel, livegestreamt auf Twitch und seither auf dem Youtube-Kanal “ARD Gaming” abrufbar.”

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Unzuverlässige KI bei aktueller Berichterstattung

Das KI bei Zusammenfassen von News korrekte Antworten liefert, stimmt leider nur teilweise (via Archivalia und derstandard.at):

“Keine der KIs überzeugte, wenn es darum geht, Berichterstattung korrekt ihren Verfassern zuzuordnen. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede hinsichtlich dessen, wie schlecht sie sich geschlagen haben. Im Schnitt lag die Quote an teils bis gänzlich falschen Antworten bei 60 Prozent. (…)

Am besten schnitt Perplexity ab, dessen Quote an teilweise oder komplett inkorrekten Zitatangaben bei “nur” 37 Prozent lag.”

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Trump greift die Bibliotheken an, Teil 2

Präsident Trump greift das Institute of Museum and Library Services (IMLS) an (die IMLS-Website ist bereits nicht mehr online). Everylibrary reagiert (via infodocket.com):

“The Executive Order states that IMLS must be reduced to its “statutory functions.” It also requires that “non-statutory components and functions …shall be eliminated to the maximum extent…”. We are extremely concerned that the wording of this E.O. could result in cuts to the core functions of IMLS. The Administration and Elon Musk’s Department of Government Efficiency (DOGE) have used similar E.O.s to dismantle the other federal agencies. IMLS’s statutory obligations to state libraries include federal funding through the Grants to States program. This core work cannot be disrupted by DOGE.

Congress was very clear in the 2018 Museum and Library Services Act that IMLS is statutorily required (by Sec 9133 of the law) to send federal funding to state libraries under the Grants to States program (under Sec. 9141 of the law). Congress created this federal block grant program to support and extend library services in all the states through the state libraries. While other grant programs within IMLS are discretionary, the Grants to States program is written as a “shall”. This means that Congress enacted the Museum and Library Services Act to strengthen and support state libraries, including their vital work supporting interlibrary loans, statewide databases and collections, and systems of support to individual public, school, and academic libraries.”

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Bedeutung von Schulbibliotheken als Forschungseinrichtungen

(via histgymbib.hypotheses.org):

“Das Beispiel der ehemaligen Gymnasialbibliothek Braunsberg zeigt, wie dynamisch und komplex Sammlungsprozesse in Schulbibliotheken sein konnten. Es macht auch die Bedeutung von Schulbibliotheken als Forschungseinrichtungen deutlich – eine Funktion, die in der heutigen Forschung noch wenig Aufmerksamkeit bekommt.”

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Lesesaal oder Wohnzimmer – Welche Zukunft haben Bibliotheken?

SWR Kultur hat unter dem Titel “Lesesaal oder Wohnzimmer – Welche Zukunft haben Bibliotheken?” ein Gespräch aufgezeichnet mit:

“Norbert Lang diskutiert mit
Dr. Jonas Fansa, Betriebsdirektor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Ragna Körby, Stadtplanerin, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Tanja Weißmann, Leiterin der Stadtbibliothek Ludwigshafen”

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Wachszylinder-Sammlung der Fonoteca

Die Fonoteca berichtet auf Youtube von ihrer Wachszylinder-Sammlung:

“Die von Thomas Edison 1888 auf den Markt gebrachte Wachszylinder war eines der ersten Medien zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Ton.
Edisons Phonograph gravierte Schallwellen mit Hilfe eines vibrierenden Stiftes in einen Wachszylinder ein, wodurch eine Rille entstand, die zur Wiedergabe des Tons erneut durchlaufen werden konnte.
Die Schweizerische Nationalphonothek in Lugano bewahrt rund 700 Wachszylinder aus verschiedenen Sammlungen auf. Die ältesten Zylinder stammen aus den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts. Viele dieser Aufnahmen sind bereits digitalisiert und können im Online-Katalog der Nationalphonothek angehört werden.
Obwohl revolutionär, hatte diese Technologie ihre Grenzen: Das Wachs war zerbrechlich und anfällig für Verfall. Eines der grössten Probleme war die Schimmelbildung, vor allem bei feucht gelagerten Zylindern, die die gravierte Oberfläche irreparabel beschädigte.
Dank fortschrittlicher Geräte ist es heute möglich, diese alten Tonträger mit Präzision und Feinheit zu lesen und zu digitalisieren. Bestimmte Geräte sind in der Lage, den Klang der Zylinder ohne physischen Kontakt zu reproduzieren, indem sie optische Scanner verwenden, die die Rillen abbilden können, ohne die Oberfläche des Trägers weiter zu beschädigen.
Diese Technologien ermöglichen es, wertvolle Klangzeugnisse aus der Vergangenheit zu bewahren.”

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Altersempfehlungen für Bücher?

Sollten Verlage verpflichtet werden, auf jugendgefährdende Inhalte hinzuweisen? Für die Filmbranche gibt es ein Verfahren (via boersenblatt.net):

“Linz betont die strenge Regulierung, die beispielsweise einen Film betrifft, der ab 16 Jahren freigegeben ist. Im Kino sind die Kinobetreiber dafür verantwortlich, das Alter zu kontrollieren und jüngere Zuschauer abzuweisen. Das gleiche gilt für den Verkauf und die Abgabe von Filmen im Einzelhandel, die in der Verantwortung der Geschäftsinhaber:innen liegen und nur an die Altersgruppe abgeben werden dürfen, für die sie freigegeben wurden. Auch Online-Händler müssen für die Einhaltung der Gesetze sorgen. “Ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz kann als Ordnungswidrigkeit zu einer hohen Geldbuße führen”, so Linz.”

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ISBN-Visualisierung

Vor einiger Zeit hat Anna’s Archive einen Wettbewerb ausgeschrieben, um eine Visualisierung des „ISBN-Raums“ zu erstellen, d. h. aller Bücher, die unter diesem Code registriert sind. Die Ergebnisse sind spektakulär. Esa ist empfehlenswert, nach einem beliebigen Buch in dem Gewinner-Tool zu suchen, um eine authentische Borges’sche Erfahrung zu machen (via slwr auf Mastodon).

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Sprachforscher Schmeller und das grosse Bayerische Wörterbuch

Der Bayrische Rundfunk berichtet auf Youtube über “Sprachforscher Schmeller: Er schuf das grosse Bayerische Wörterbuch”:

“In diesem Video geht es um den bayerischen Sprachforscher Johann Andreas Schmeller und seinen Beitrag zur bayerischen Sprachgeschichte.
👉 Hier entlang zur ganzen Sendung: https://1.ard.de/capriccio-start

Schmeller war ein Pionier, Schöpfer des Bayerischen Wörterbuchs, Begründer der Dialektologie. Aber auch ein Mann, der sich aus kleinsten Verhältnissen hochgearbeitet hat. Eine neue Biografie widmet sich nun dem Menschen Schmeller.

Er blieb, obwohl für sein Bayerisches Wörterbuch schon zu Lebzeiten gefeiert, ein Mann aus dem Volk – mindestens dem eigenen Selbstverständnis nach. “Unter Bauernkindern, der ärmsten eines, ward ich groß”, schreibt er in seinen Tagebüchern. Geboren wird Schmeller 1785 in Tirschenreuth in der Oberpfalz. Der Vater ist Korbflechter, ärmlichstes Milieu.”

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