Mitgliedsdatei der NSDAP online

Die National Archives der USA haben die Mitgliedsdatei der NSDAP online gestellt (via taz.de):

“Die Angelegenheit klingt kinderleicht: Auf die entsprechende Website der National Archives gehen, den Namen der betreffenden Person eingeben – und schon werden lang gehütete Familiengeheimnisse enthüllt. Allerdings war die Seite des US-Nationalarchivs zumindest am Dienstag deutlich überlastet und erst am Mittwochvormittag wieder abrufbar. Die Navigation ist etwas umständlich.”

Update, Spiegel: “Hier erfahren Sie, was Ihre Großeltern in der Nazizeit gemacht haben”

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“New Adult”-Literatur

Tages-Anzeiger: “«Ich will dich nicht wollen»”:

“Was am helllichten Tag in der Buchhandlung Ihres Vertrauens an Ihre Tochter verkauft wird, darf wohl auch in einer Zeitung für Erwachsene stehen – ich versuche also, das Wesentliche wiederzugeben. Da springen Genitalien aus Hosen, die «dick und hart» sind und «voller Lusttropfen». In einem Buch wird eine Mädchenbrust «mit dicken Strömen von Sperma bedeckt», und ein Junge hat einen so heftigen Orgasmus in der von «Sex geschwängerten Luft», dass er «fast zu Boden gesunken wäre».

Das sei so in etwa der Durchschnitt, sagt die Buchhändlerin. Zugegeben, Bücher wie diejenigen von Bestsellerautorin Colleen Hoover seien ein bisschen «vanilliger». Dafür seien andere wiederum noch krasser.”

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Maturaufsatz mit KI

SchuleSocialMedia: “Texte ohne und mit KI schreiben – das Uetiker Konzept für den Maturaufsatz”:

“Auf der anderen Seite gibt es aber auch einen hohen Anteil von Schüler:innen, die mangelnde KI-Textkompetenzen haben. Sie können nur einfachste Vorgänge mit KI-Tools durchführen, laden kaum je Dokumente hoch und benutzen kein DeepResearch. Fordert man KI-Nutzung bei einer wichtigen Prüfung an, ist das für sie ein Anreiz, sich vertieft mit diesen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.”

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Die besten Reverse-Image-Webseiten

tarnkappe.info: “Bilder-Rückwärtssuche: Die besten Reverse-Image-Webseiten”.

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Warum Sach-Comics immer erfolgreicher werden

RBB24: “Wissen in Bildern: Warum Sach-Comics immer erfolgreicher werden”:

“Für das Buch wurde sie (Ulli Lust) letztes Jahr mit dem Deutschen Sachbuchpreis prämiert. Die Fortsetzung “Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen” stand auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch und Essayistik. Die Bücher stehen damit an der Spitze eines Trends: Sachbücher in Comic-Form. (…)

Neben der Anerkennung von Kritiker:innen haben ihre Bücher auch wirtschaftlichen Erfolg: 80.000 Exemplare wurden laut Reprodukt Verlag bereits verkauft. Auch andere Sachbuchcomics feiern inzwischen in Deutschland wirtschaftliche Erfolge, etwa die Comics der schwedischen Comiczeichnerin Liv Strömquist, die mit Auflagen von bis zu 20.000 Stück neue Bücher veröffentlicht.”

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Saatgutausleihen

Im heutigen HEKS Fastenaktions-Kalender gibt es einen Beitrag zu Saatgutausleihen (danke an Martina Molz für den Hinweis, Liste mit Schweizer Saatgutbibliotheken hier):

“In Bibliotheken gibt es nicht nur Bücher, Hörbücher oder Filme: Zahlreiche Bibliotheken bieten auch Saatgut an. Mit diesem Angebot sollen nicht nur möglichst viele Menschen Zugang zu Saatgut erhalten – gleichzeitig wird der Erhalt und Austausch von möglichst vielen verschiedenen Sorten angeregt.

Die «Ausleihdauer» von Saatgut aus der Bibliothek dauert mit einer Gartensaison etwas länger als bei einem Buch. Aber der Kreislauf bleibt gleich: Man wählt Samen aus dem Samenkoffer aus, sät die Sorten im Garten oder auf dem Balkon an, erntet nach der Saison wieder Samen und bringt einen Teil der Samen in die Bibliothek zurück. Bibliotheken mit einem Saatgutangebot finden sich in der ganzen Schweiz – zum Beispiel in Aarau, Biel, Chur, Langenthal, Luzern, Mellingen, St. Gallen oder Widen.”

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Schreiben im KI-Zeitalter

Künstliche Intelligenz verändert das Schreiben grundlegend, wie Pascal Frey in seinem Beitrag “Schreiben im Zeitalter von KI” festhält, eröffnet dabei jedoch auch enorme Chancen für Lernende und Schreibende (via dlh.zh.ch):

“Anstatt KI das Schreiben der Schülerinnen und Schülern bzw. Lernenden ersetzen zu lassen (“Prompt hinein, fertiger Text heraus”), müssen der Schreibprozess aufgewertet und die einzelnen Schritte bewusst gesteuert werden. Dabei soll KI als Helfer und Partner genutzt werden, nicht als Ersatz. Gemäss der vier klassischen Phasen des Schreibprozesses kann KI folgendermassen lernwirksam eingesetzt werden:

als Impulsgeber in der Planung und Vorbereitung des Schreibens
als Strukturierungshilfe bei der Recherche und zur Aufbereitung der Inhalte
als Feedbackgeber in der Texterarbeitung und -überarbeitung
als Produzent der formalen Korrektur
Die Fähigkeit, den eigenen Schreibprozess zu planen, durchzuführen und kritisch zu reflektieren, wird zur Schlüsselkompetenz.

Schreiben bleibt ein heuristischer Prozess – wer schreibt, denkt.

Die Verantwortung für den Text bleibt beim Menschen. Wenn die Vorschläge der KI kritisch geprüft und reflektiert werden, kann der Schreibprozess bereichert und beschleunigt werden.”

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Pro Juventute Jugendstudie 2026

Pro Juventute Jugendstudie 2026 (via beat.doebe.li):

“Die erste Pro Juventute Jugendstudie im November 2024 legte erstmals repräsentative Daten im Umgang mit Stress, Krisen, Mediennutzung und Resilienz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz dar. In der zweiten Befragung, die im Herbst 2025 stattfand und im März 2026 veröffentlicht wird, bestätigen sich zahlreiche Befunde aus der ersten Befragung. Rund zehn Prozent der Befragten geben an, sich aktuell in einer Therapie zu befinden. Schul- und Ausbildungsstress bleibt der grösste Stressfaktor. Weiterhin sind Mädchen und junge Frauen deutlich stärker belastet als gleichaltrige Jungen und junge Männer. Erstmals wurde erfragt, ob Jugendliche bei Sorgen Unterstützung bei einer künstlichen Intelligenz einholen. Es zeigt sich, dass zehn Prozent der Jugendlichen in solchen Situationen Rat bei KI-Tools wie ChatGPT suchen. Gleich viele Jugendliche geben an, sich bei Sorgen an eine Fachstelle, wie etwa die Notrufnummer 147 von Pro Juventute, zu wenden. Neu wurden weiterführende Daten zur Familie der Jugendlichen und jungen Erwachsenen erhoben. Die Befragten, bei denen beide Eltern im Ausland geboren wurden, sind deutlich stärker belastet als Befragte, bei denen mindestens ein Elternteil oder beide Elternteile aus der Schweiz stammen. Die Pro Juventute Jugendstudie soll dazu beitragen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und eine fundierte Grundlage für Gespräche, Entscheidungen und Unterstützungsangebote zu schaffen. Die Pro Juventute Jugendstudie entstand in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Die KJPP fungierte als wissenschaftliche Partnerin unter der Projektleitung von Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza. Die Befragung wurde im Sommer 2025 von YouGov durchgeführt und vorgängig von der Ethikkommission des Kantons Zürich geprüft.”

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Es ist höchste Zeit, diesem Kulturbeauftragten seinen Auftrag wieder zu entziehen

(via michaelbittner.info):

“Dass ein rechter Kulturbeauftragter konservative Kräfte bevorzugt, ist betrüblich, aber nicht zu verhindern. Ein linker Kulturminister kümmert sich auch mit größerer Leidenschaft um Brechtfestivals als um Trachtenvereine. Das Fatale am Wirken von Wolfram Weimer ist, dass er seine rechte Agenda mit autoritären Mitteln durchsetzt und sich dabei hinter der Lüge verbirgt, er verteidige die Freiheit der Kunst. Es ist höchste Zeit, diesem Kulturbeauftragten seinen Auftrag wieder zu entziehen. Er wird die Kultur so wenig vermissen wie die Kultur ihn.”

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Der Podcast-Boom

3SAT: “Der Podcast-Boom”:

“Ob True Crime, Nachrichten oder persönliche Laber-Formate – Podcasts bieten Nähe, Authentizität und das Gefühl, quasi mit dabei zu sein. Über 60.000 Podcasts gibt es allein in Deutschland. Welche journalistische Verantwortung ist damit verbunden?”

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