
Künstliche Intelligenz verändert das Schreiben grundlegend, wie Pascal Frey in seinem Beitrag “Schreiben im Zeitalter von KI” festhält, eröffnet dabei jedoch auch enorme Chancen für Lernende und Schreibende (via dlh.zh.ch):
“Anstatt KI das Schreiben der Schülerinnen und Schülern bzw. Lernenden ersetzen zu lassen (“Prompt hinein, fertiger Text heraus”), müssen der Schreibprozess aufgewertet und die einzelnen Schritte bewusst gesteuert werden. Dabei soll KI als Helfer und Partner genutzt werden, nicht als Ersatz. Gemäss der vier klassischen Phasen des Schreibprozesses kann KI folgendermassen lernwirksam eingesetzt werden:
als Impulsgeber in der Planung und Vorbereitung des Schreibens
als Strukturierungshilfe bei der Recherche und zur Aufbereitung der Inhalte
als Feedbackgeber in der Texterarbeitung und -überarbeitung
als Produzent der formalen Korrektur
Die Fähigkeit, den eigenen Schreibprozess zu planen, durchzuführen und kritisch zu reflektieren, wird zur Schlüsselkompetenz.
Schreiben bleibt ein heuristischer Prozess – wer schreibt, denkt.
Die Verantwortung für den Text bleibt beim Menschen. Wenn die Vorschläge der KI kritisch geprüft und reflektiert werden, kann der Schreibprozess bereichert und beschleunigt werden.”