Webplattform “Erinnern für morgen”

Die Ausstellung «Versorgt. Verdingt. Vergessen?» soll die Geschichte der «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» erzählen, die bis ins Jahr 1981 durchgeführt wurden. Eröffnet wird die Ausstellung am 30. Oktober in Lausanne, danach folgen Luzern, Schaffhausen, Bellinzona und Bern (via blick.ch):

“Um die Geschehnisse zu erforschen, hat der Bund insgesamt 27,9 Millionen Franken ausgegeben. Er hat eine Unabhängige Expertenkommission und ein Nationales Forschungsprogramm ins Leben gerufen und 7,5 Millionen Franken für die Wissensvermittlung mit App, Ausstellung und Webplattform gesprochen.

Die Webplattform «Erinnern für morgen» soll ebenfalls im Oktober online gehen. Dort sollen Schulen Material finden oder die Forschungsresultate von Bund, Kantonen oder Gemeinden in einer Datenbank abrufen können –Forschungslücken inklusive.”

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Gralsburg des Geistes

Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach hat eine neue Dauerausstellung (via faz.net):

“Für die Neueröffnung ist die Ausstellung grundüberarbeitet worden, und es wurde ihr Konzept erweitert unter Kuratierung der Leiterin der Marbacher Museen, Vera Hildenbrandt, zusammen mit Helmuth Mojem, Alina Palesch und Pascal Quicker. Die neue Gliederung in neun Räumen befasst sich etwa mit Schillers schwäbischen Anfängen, seinem Talent zum Theater, seinem Doppelberuf als Arzt und Dichter, und sie fragt, ob er ein „Dichter der Freiheit“ und ein „Weltbürger“ war. Dann weitet sie mit einem modernen Begriff den Blick auf seine „Netzwerke“ – von Goethe bis Droste-Hülshoff – und wirft unter Rückgriff auf das riesige Literaturarchiv auch Schlaglichter auf andere seiner Bestände.

Die rund 400 Exponate der Schau sind vor allem Schriftstücke, aber auch Gemälde, Möbel, Kleidungsstücke oder teils kuriose Gebrauchsgegenstände aus dem Nachlass Schillers. Etwa ein Schlafrockknopf mit Abbild von Hygieia, der Göttin der Medizin. Bei manchen, wie einem Weinglas, steht einschränkend dabei, Schiller könnte daraus getrunken haben. (…)

Wolfram Weimer, der gerade stark bemüht scheint, wichtige Kulturveranstaltungen durch seine Präsenz öffentlich hervorzuheben, ging bei seiner Rede in die Vollen, indem er Marbach als „Gralsburg des Geistes“ bezeichnete und schwärmte, von der Schillerhöhe aus könne man die Weltbürgerschaft überblicken.”

schiller! sandra richter zur neuen Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum

schiller! helmuth mojem zur neuen Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum

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67 ist Generation Alpha-Ausdruck des Jahres

Dictionary.com hat „67“ – ausgesprochen „six seven“ (sechs sieben), nicht „sixty-seven“ (siebenundsechzig) – zum Wort des Jahres 2025 gewählt (via cbsnews.com):

“67 is different from previous words of the year because is doesn’t have a concrete meaning.

“This is really the first word of the year that we’ve had in a really long time that’s actually more of an interjection,” Johnson said. “It’s something that people are just shouting and saying, and that in itself is pretty novel and pretty spectacular.”

Some say it means “so-so” or “maybe this, maybe that,” since it is sometimes said with both palms facing up and moving alternately up and down, but it remains largely nonsensical, the Dictionary.com definition says.”

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Podcast “Medienmampf”

MedienMampf – Der Podcast für echte Medien-Gourmets wird in Aarau bei Kanal K produziert (via kanalk.ch):

“Hast du Appetit auf spannende, schräge oder diskussionswürdige Medieninhalte? In MedienMampf servieren dir Reni & Adrian ein abwechslungsreiches Menü aus Artikeln, Reportagen und Kuriositäten aus dem Netz, der Presse und Magazinen – mal süss, mal scharf, aber immer mit Biss! Ob brisante Gerichtsentscheidungen, gewagte Interviews zwischen Rechtspopulist*innen und Tech-Milliardär*innen oder einfach überraschende Fundstücke aus der Medienlandschaft – hier wird analysiert, hinterfragt und herzhaft diskutiert. Ein Podcast für alle, die gerne mitdenken, mitreden und mitgeniessen! Setz dich an unseren Medientisch und mampfe mit!”

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SRF Archivvideos

“Alte Schätze – neues Publikum: so entstehen unsere Videos (2025)” auf Youtube:

“Wie unsere Archivvideos entstehen

Der offizielle Archivkanal von Schweizer Radio und Fernsehen SRF: Macht eine Zeitreise und entdeckt Archivperlen aus über einem halben Jahrhundert!”

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Dark Academia

100 Sekunden Wissen beschäftigt sich mit Dark Academia:

“Was haben britische Schuluniformen und Kafka gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt viel. Aber beides findet sich unter einem ästhetischen Stil wieder, der heute den Überbegriff «Dark Academia» hat.”

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literaturkritik.de

Entstanden an der Uni Marburg im Jahr 1999 hat sich literaturkritik.de zu einem großen Rezensionsportal entwickelt, das heute an der Uni Mainz betreut wird (via ulb-fachblog.uni-muenster.blog):

“Die monatlichen Ausgaben haben thematische Schwerpunkte.
Das Portal umfasst mitterweile über 20.000 Rezensionen!
Sie sind frei zugänglich. Es gibt aber auch ein Online-Abonnement, das eine Volltextsuche im Archiv, Tipps zur Rezensionssuche im Internet, ein Offenes Rezensionsforum für Abonnenten und anderes mehr bietet.”

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Grokipedia

Braucht es Grokipedia? Das ist eine Alternative zu Wikipedia, die Elon Musk am Montag an den Start brachte (via blog.clickomania.ch):

“Vor allem leidet Grokipedia unter einem offensichtlichen Konstruktionsfehler: Denn während Wikipedia sich um Neutralität bemüht, macht Grokipedia aus seiner Rechtslastigkeit keinen Hehl – als ob sich Überparteilichkeit mittels expliziter Parteilichkeit erzeugen liesse.

Die Antwort auf die Eingangsfrage ist ein klares Nein: Es braucht Grokipedia nicht. Schon gar nicht aus Sicht der Nutzerfreundlichkeit. Die Beiträge sind extrem unattraktiv. Der Beitrag über die SVP ist fast 80’000 Zeichen lang, ohne ein Bild oder sonst ein auflockerndes Element, das die Lektüre erträglich machen würde. Im Vergleich dazu ist der Wikipedia-Post «bloss» 55’000 Zeichen lang, mit Logos, einigen Bildern, Diagrammen und deutlich angenehmerer Strukturierung.”

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Bachelor in Literarischem Schreiben

Am Schweizerischen Literaturinstitut (zugehörig zur Hochschule der Künste Bern) kann literarisches Schreiben studiert werden. Am 25. und 26.11.2025 finden die Infotage statt:

“Der Bachelor Literarisches Schreiben gibt Ihnen Raum, eigene Textprojekte umzusetzen, und bereitet Sie auf die Arbeitsrealität als Literaturschaffende*r vor.

Dieses Studium ist einzigartig in der Schweiz. Erfahrene Autor*innen unterstützen Sie dabei, Ihr Schreiben weiterzuentwickeln. Sie setzen sich mit den Anforderungen des Berufes Autor*in auseinander und lernen, sich und Ihre Werke zu präsentieren. Das Vollzeitstudium ist flexibel gestaltbar.”

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Wie Schülerzeitungen sich online neu erfinden

Bundeszentrale für politische Bildung: “Gedruckt, gepostet, gestreamt: Wie Schülerzeitungen sich online neu erfinden”:

“Lange fristete die Schülerzeitung ausschließlich ein gedrucktes Dasein. Schon immer wurde dort gestritten, kritisiert, provoziert, oft mutiger als in anderen schulischen Kontexten. Was sich heute ändert, ist weniger der Ton als die Form. Immer mehr Redaktionen verlagern ihre Arbeit ins Digitale. Die Schülerinnen und Schüler produzieren Videos, starten Umfragen auf Instagram oder führen dort Interviews. Aus Schülerzeitungen können digitale Experimentierräume werden, Orte, an denen Schülerinnen und Schüler erproben, wie eine Haltung klingt, die über den eigenen Schulhof hinausgetragen wird.”

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