
Wer Fotos von Keystone ohne Wasserzeichen nutzen möchte, muss sich anmelden (bei der Neuen Kantonsschule Aarau z.B. mit Office365). Das gilt natürlich auch für SRF News 🙂 (via Matthias Schüssler auf X)

Wer Fotos von Keystone ohne Wasserzeichen nutzen möchte, muss sich anmelden (bei der Neuen Kantonsschule Aarau z.B. mit Office365). Das gilt natürlich auch für SRF News 🙂 (via Matthias Schüssler auf X)
tell führt den Seite 99-Test mit “Die Holländerinnen” von Dorothee Elmiger (Preisträgerin Deutscher Buchpreis 2025) durch (via tell-review.de):
“Wir erfahren auf dieser Seite fast nichts. Was der Bananenbauer zu sagen hatte, bleibt im Dunkeln, und zwar aus dem alleinigen Grund, weil der Dolmetscher pinkeln musste (echt jetzt?). Wir werden zwar, von weither, Zeugen eines Verbrechens, doch bevor man Näheres erfährt, bricht die Aufnahme ab.
„Literatur ist Sprache, die bis zum äußersten mit Bedeutung aufgeladen ist“, so eine Aussage von Ezra Pound. Dorothee Elmiger hat sich mit der indirekten Rede für ein Stilmittel der konsequenten Entladung entschieden. Die Lektüre ermüdet mich schon auf dieser einen Seite, denn die indirekte Rede verlagert alles ins Hörensagen. (…)
Die Kritik ist sich in ihrem Lob für dieses Werk fast völlig einig (mit Ausnahme der NZZ). Auf Amazon dagegen erhält der Roman nur 3,2 Sterne. Von „Zermürbung“ ist die Rede und von „grausamer Kritikerliteratur“. Jemand schreibt: „Es hat bei mir ein Gefühl von fremdem Kaugummi unter der Tischplatte hinterlassen.“”
Seit ein paar Monaten kann man mit NotebookLM Videos zu Quellensammlungen erstellen lassen (via schulesocialmedia.com):
“Ich würde das Ergebnis so bewerten, wie ich das mit vielen KI-Ergebnissen tue: Das Video ist ingesamt besser als das, was ich und meine Schüler:innen hätten gestalten können – insbesondere in dieser Zeit. Es ist aber deutlich schlechter, als es ein professionelles Video wäre. Beeindruckend finde ich, dass hier eine konsequente Bildsprache gefunden wird, die auch Aspekte der Erzählung illustrieren können. Für eine kritische Auseinandersetzung eignet sich das Video durchaus.”
Die Wayback Machine des Internet Archive ist rund um die Uhr verfügbar und bietet Zugriff auf archivierte Webseiten. In Deutschland [und der Schweiz] ist das bisher nicht möglich (via irights.info):
“In Deutschland erhielt im Jahr 2006 die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) den gesetzlichen Auftrag zur Archivierung von Websites. Bis zum November 2023 ist ihr Webarchiv auf 60.000 Mementos von knapp 8.000 Websites angewachsen. Davon ist jedoch nur ein sehr kleiner Teil im Web frei zugänglich. Der Zugriff auf den größten Teil der Bestände ist nur vor Ort in den DNB-Lesesälen in Frankfurt am Main und Leipzig möglich. Zudem entstehen seit 2018 durch das novellierte Urheberrecht Kooperationen zwischen Gedächtnisinstitutionen aus Bund, Ländern und Regionen. In Ländern wie Thüringen und Hamburg sind diese Kooperationen mit der DNB bereits weit gediehen. Daraus ergibt sich für die Nutzenden der Vorteil, dass die Lesesäle der beteiligten Bibliotheken vollen Zugriff auf das Webarchiv der DNB bieten.”
Seit dem Aufstieg großer Sprachmodelle und KI-gestützter Chatbots hat sich unsere Art, nach Informationen zu suchen, grundlegend verändert – und das in erstaunlich kurzer Zeit (via blog.wikimedia.de):
“Eine aktuelle Untersuchung der Wikimedia Foundation zeigt, dass die Zahl der Wikipedia-Seitenaufrufe durch Menschen um etwa 8 Prozent zurückgegangen ist. „Diese Rückgänge kommen nicht unerwartet. Suchmaschinen nutzen zunehmend generative KI, um Suchenden direkt Antworten zu liefern, anstatt auf Websites wie die Wikipedia zu verlinken“, so die Wikimedia Foundation. Und selbst wenn die Wikipedia als weiterführende Quelle angegeben wird, klicken Nutzer*innen eher selten auf die weiterführenden Links. Hinzu kommt, dass insbesondere jüngere Menschen Informationen vor allem auf Videoplattformen wie Youtube, oder in sozialen Netzwerken wie TikTok oder Instagram suchen.
„Wir begrüßen neue Wege, auf denen Menschen Wissen erwerben können“, so die Wikimedia Foundation weiter. Allerdings müssten Large Language Models, KI-Chatbots, Suchmaschinen und soziale Plattformen, die Wikipedia-Inhalte nutzen, mehr Besucher*innen zu Wikipedia führen – damit das freie Wissen, auf das so viele Menschen und Plattformen angewiesen sind, auch weiterhin nachhaltig fließen könne.”
Die Stadtbibliothek Worms macht auf Buchverbote in den USA aufmerksam (via worms.de):
“Wenn Bücher aus Bibliotheken oder Schulen verbannt werden, wird die Möglichkeit genommen, sich mit unterschiedlichen Perspektiven, Ideen und Lebensrealitäten auseinanderzusetzen. Besonders junge Menschen verlieren so die Chance, kritisches Denken zu entwickeln und Empathie für andere Erfahrungen zu zeigen.
Zu den in öffentlichen und Schulbibliotheken teilweise auf Ebene der Bundesstaaten verbotenen Werken gehören Klassiker wie „1984“ („1984“) oder „Animal Farm“ („Farm der Tiere“) von George Orwell, John Steinbecks „Of Mice and Men“ („Von Mäusen und Menschen“), „Brave New World“ („Schöne neue Welt“) von Aldous Huxley oder J. R. R. Tolkiens „Lord of the Rings“ („Herr der Ringe“). Genauso betroffen ist aber beispielsweise auch die Bibel –wegen der Darstellung von Inzest, Sexualität und Gewalt.
Indem die Stadtbibliothek Worms in einem Schaukasten im Foyer auf diese „Banned Books“ hinweist, macht sie deutlich, dass der Zugang zu Literatur kein Privileg, sondern ein fundamentales Gut ist. Verbotene Bücher erzählen Geschichten, die wertvoll sind, auch wenn sie unbequem, kontrovers oder herausfordernd erscheinen. Die Auseinandersetzung mit solchen Büchern stärkt unsere Fähigkeit, Fragen zu stellen, Vorurteile zu hinterfragen und die Freiheit des Einzelnen zu verteidigen.”
In der Schweiz verfügen 15% der Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren über geringe Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Rechnen und adaptives Problemlösen (via bfs.admin.ch):
“Das entspricht ungefähr 844 000 Personen. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind sie tendenziell weniger erwerbstätig und verdienen weniger. Zudem sind ihr Wohlbefinden sowie ihre Teilnahme am sozialen Leben niedriger als bei Personen mit höheren Kompetenzen. Dies zeigt der neue Bericht des Bundesamtes für Statistik (BFS) anhand der Daten des «Programme for the International Assessment of Adult Competencies» (PIAAC) der OECD. (…)
Von den Erwachsenen mit geringen Kompetenzen im Alter von 16 bis 65 Jahren haben fast die Hälfte (46%) keinen nachobligatorischen Bildungsabschluss. 56% von ihnen gehören zur Altersgruppe der 46- bis 65-Jährigen. Die Kompetenzen scheinen auch mit dem sozioökonomischen familiären Hintergrund zusammenzuhängen. Die Eltern von Personen mit geringen Kompetenzen hatten seltener höhere Bildungsabschlüsse (12% bzw. 34% Gesamtbevölkerung), qualifizierte Berufe (25% bzw. 52% Gesamtbevölkerung) und waren öfter arbeitslos (7% bzw. 2% Gesamtbevölkerung) als die Eltern von Personen mit höheren Kompetenzen.”
Lisa Zingg hat ihre Masterarbeit als Abschluss des MAS-Lehrgangs Information Science an der FHGR Chur zum Thema “Mediothek Langenthal: Fit für die Zukunft – Handlungsempfehlungen für die Mediothek bzl” geschrieben. Sie kann bei ihr bei Interesse gerne angefordert werden (E-Mail: andrealisazingg(at)gmail.com):
“Mit dieser Arbeit soll die Ausgangslage der Mediothek Langenthal in Bezug auf die Aspekte Richtlinien, Lehrplan und Trends evaluiert werden. Mithilfe des «Vier-Raum-Modells» wird ein konkretes Instrument zur Entwicklung der Bibliothek herangezogen. Dazu wird zuerst die Ausgangslage und der Ist-Zustand definiert, indem Stärken und Schwächen mithilfe einer SWOT-Analyse erörtert werden. Im theoretischen Teil der Arbeit wird der Auftrag einer Schulbibliothek und der Lehrplan hinsichtlich überfachlicher Kompetenzen erläutert. Auch stellt sich die Frage, welche Innovationen und Trends Bibliotheken im In- und Ausland verfolgen. Genauer wird dabei auf den Raum, die Zielgruppe und gesellschaftliche sowie technologische Entwicklungen eingegangen.
Im praktischen Teil wird mittels Expert*innen-Interviews der Frage nachgegangen, wie der „State of the Art“ von vier erfolgreichen Mediotheken aussieht. Zusammen mit den theoretischen Erkenntnissen aus Richtlinien, Lehrplan und Trends sowie den Expert*innen-Interviews aus Best Practice Institutionen von vier erfolgreichen Mediotheken werden zukunftsträchtige Handlungsempfehlungen für die Mediothek Langenthal entwickelt. Dabei steht die
Zielgruppe der jugendlichen Lernenden im Mittelpunkt.”
In 45 Prozent der Fälle geben KI-Assistenten Nachrichteninhalte fehlerhaft wieder – unabhängig von Sprache, Region oder Plattform (via ard.de):
“Das zeigt die am Mittwoch, 22. Oktober 2025, veröffentlichte Studie “News Integrity in AI Assistants” der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Neben ARD und ZDF beteiligten sich öffentlich-rechtliche Sender aus Frankreich, Kanada, Schweden, Spanien, den USA und anderen Ländern an der internationalen Studie unter Federführung der BBC.
Zentrale Ergebnisse der Studie:
45 Prozent aller KI-Antworten wiesen mindestens einen erheblichen Fehler auf.
31 Prozent der Antworten zeigten gravierende Probleme bei den Quellenangaben.
20 Prozent enthielten deutliche Ungenauigkeiten, Halluzinationen oder veraltete Informationen.”
Die Aufzeichnung der Veranstaltung “Die neuen Richtlinien für Schulbibliotheken 2025” vom 23.9.2025 ist nun online zugänglich. Auf dieser Seite können Sie die Aufzeichnung ansehen, die Präsentation herunterladen und auf die Padlets zugreifen (via Newsletter Bibliosuisse).