Proxys funktionieren bei Netflix nicht mehr

Angekündigt war es schon länger, jetzt ist es so weit: ZenMate und andere Verschlüsselungs-Tools, mit denen man auf Netflix das Programm anderer Länder sehen konnte, funktionieren aus rechtlichen Gründen seit Kurzem nicht mehr (siehe auch digithek blog vom 18.9.2014, via help.netflix.com).

Es erscheint dann folgende Meldung:

„Dieser Fehler tritt auf, wenn unsere Systeme festgestellt haben, dass Sie die Verbindung über ein VPN, einen Proxy oder einen „Unblocker“-Dienst herstellen. Da unser Titelangebot von Region zu Region variieren kann und diese Verbindungstypen oft zur Umgehung von Ortungsmethoden verwendet werden, können Sie unsere Inhalte über solche Verbindungen nicht streamen.

Deaktivieren Sie sämtliche Proxys, VPNs oder andere Software, die Ihren Internetverkehr möglicherweise so umleitet, als würden Sie sich in einer anderen Region befinden.“

Update vom 1.3.2016: DRadio Wissen berichtet unter dem Titel „Nix mit House of Cards IV“ über das Geoblocking bei Netflix:

„Anscheinend gibt es jedoch immer noch kleine Schlupflöcher: Laut Heise.de haben Dienste wie uFlix oder Getflix und Hola bekundet, einen Weg gefunden zu haben, die Geo-Blockade zu umgehen. „Manche User dort im Forum berichten auch, dass es nach wie vor möglich ist, einen US-Server selbst anzumieten und dann darüber zu streamen“, berichtet Michael Gessat.

Rechtlich bewegten sich Nutzer mit solchen Aktionen im Graubereich, sagt Michael Gessat: „Es gibt sicher auch legitime Motive für den Gebrauch eines VPN-Dienstes, etwa der Zugang auf das eigene Abo bei einem temporären Auslandsaufenthalt, wenn man Filme in anderen Sprachversionen sehen will oder Sicherheitsgründe.““

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