Stadtbibliothek Winterthur in BibFuP

Hermann Romer schreibt in der Zeitschrift Bibliothek – Forschung und Praxis (BibFuP) unter dem Titel „„Form follows Function“ – Bibliotheksräume sind gebaute Visitenkarten der Bibliothek im 21. Jahrhundert“ über das Angebot der Stadtbibliothek Winterthur:

„Winterthur ist eine mittelgrosse Landstadt im Kanton Zürich/Schweiz mit etwa 112 000 Einwohnern. Die Stadt unterhält ein öffentliches Bibliothekssystem mit sieben Zweigstellen, darunter die Stadtbibliothek als Haupthaus. Derzeit stellt sich für die Stadtverwaltung nicht die Frage, ob sie sich ein öffentliches Bibliothekssystem leistet, sondern welches. In einer Stadt, die sich ein „Smart City“-Label auf die Fahnen geschrieben hat, stehen die öffentlichen Bibliotheken im Schnittpunkt zwischen „Service public“ und „Smart Library“. Die Stadtbibliothek, die 2003 ihre Türen öffnete, versteht sich als innovatives, technikaffines Haus, das offen und ohne Vorbehalte Neues in ihr Angebot aufnimmt. 2003 war sie die erste Bibliothek Europas mit einem RFID-Self-Circulation-Tool, später gewann sie den kantonalen Bibliothekspreis für die „Integrationsbibliothek“, in der Bibliothekspädagogik arbeitet sie seit zehn Jahren auf der Basis eines selbst entwickelten Spiralcurriculums, 2014 war sie die erste Bibliothek in der Schweiz mit einem eigenen Makerspace. Innovative Prozesse ziehen laufend bauliche Veränderungen nach sich, die architektonischen Anpassungen dürfen aber nicht ästhetischen Normen, sondern müssen den bibliothekseigenen Konzepten und Funktionen folgen. „Form follows Function“ wird zum dynamischen Prozess ständiger Veränderungen der Bibliothek und liefert die architektonische Visitenkarte der Bibliothek im hier und jetzt, einer Bibliothek, die sich laufend neu erfindet.“

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