Totgesagte leben länger

Im New York Times-Artikel vom 22.9.2015 „The Plot Twist: E-Book Sales Slip, and Print Is Far From Dead“ wird die neuere Entwicklung im amerikanischen E-Book-Markt beschrieben (via Inetbib):

„While analysts once predicted that e-books would overtake print by 2015, digital sales have instead slowed sharply.

Now, there are signs that some e-book adopters are returning to print, or becoming hybrid readers, who juggle devices and paper. E-book sales fell by 10 percent in the first five months of this year, according to the Association of American Publishers, which collects data from nearly 1,200 publishers. Digital books accounted last year for around 20 percent of the market, roughly the same as they did a few years ago.

E-books’ declining popularity may signal that publishing, while not immune to technological upheaval, will weather the tidal wave of digital technology better than other forms of media, like music and television.“

Zum selben Thema schreibt die Aargauer Zeitung vom 14.10.2015 unter dem Titel „Das E-Buch ist tot, es lebe das gedruckte Buch“:

„Noch steigt die Zahl der digitalen Leser in der Schweiz zwar, beim grössten Schweizer Buchhändler Orell Füssli Thalia gegenüber dem Vorjahr im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Doch das hat einen Grund. Pressesprecher Alfredo Schilirò sagt: «Der E-Book-Markt in den USA hat immer rund 2½ Jahre Vorsprung auf den Schweizer Markt.» Das Ende des Digital-Booms im Schweizer Buchmarkt kommt also mit angekündigter Verspätung. Die totale Digitalisierung, wie sie andere Unterhaltungs- und Kulturbranchen erfasst, wird beim geschriebenen Wort ausbleiben.“

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