Ein gutes, präzises Instrument ist nutzlos geworden

Unter dem Titel «Die Karawane zieht weiter» zieht Jürgen Plieniger Bilanz zum Redesign von Delicious und empfiehlt, zur Konkurrenz Diigo zu wechseln:

«Vor kapp einem Jahr hieß es, es sei gerettet, als Yahoo! den Dienst abstossen wollte und delicious von AVOS gekauft wurde, einer Firma zweier Investoren, die mit Youtube scheints ihr Geld gemacht haben. Nun, es war wohl eine Rettung à la Bloglines, diesem tollen Feedreader, den man nach seiner “Rettung” auch nicht mehr erkennt … Jedenfalls ist bei delicious das Netzwerk abrasiert, der RSS-Feed gekappt, die Schlagwörter nicht mehr sicht-, kombinier- und korrigierbar, die Ergebnisanzeige bei eigenen Schlagwörtern auf 10 begrenzt und man soll Links zu “Stacks” bündeln, die wie die Playlists bei Youtube Nutzerzusammenstellungen bieten sollen. Nun ja. Reden wir nicht davon, dass die Suche nur noch allgemein über delicious geht und nicht mehr auf den eigenen Account einzuschränken ist. Ein gutes, präzises Werkzeug ist nutzlos geworden, ganz gleich, ob später noch hier oder da etwas angepasst wird. Die Funktionalität, die aus aufeinander abgestimmten Prozessen bestand, gibt es nicht mehr.»

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