Etwas finden, was man nicht gesucht hat

Deutschlandfunk vom 17.12.2017 berichtet unter dem Titel „Wozu noch Bibliotheken?“ über Bibliotheken in der heutigen Zeit. Die Sendung ist hier online (danke an Eliane Wenger für den Hinweis):

„Das Informationsmonopol, das wissenschaftliche Bibliotheken jahrhundertelang hatten, ist gekippt. Wer heute rasch eine Information braucht, geht nicht mehr in eine Bibliothek, sondern benutzt eine Suchmaschine im Internet.

Welche Bilder hat Leonardo da Vinci gemalt? Die Antwort lässt sich in Windeseile ermitteln, sobald man mit dem Eintippen der Frage fertig ist. Kommerzielle Suchmaschinenanbieter sind die besseren Informationsvermittler. Bibliotheken funktionieren zwar auch wie Suchmaschinen, aber ihre schönste Aufgabe besteht darin, Orte zu sein, wo Nutzer etwas finden, was sie nicht gesucht haben.“

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