Grösste Bibliothek aller Zeiten

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In der Süddeutschen Zeitung vom 12.2.2015 ist unter dem Titel „Willkommen in der größten Bibliothek aller Zeiten“ ein Artikel zum digitalen Wandel in Bibliotheken zu lesen:

„Die Anfänge sind da gemacht, sie heißen Bavarikon, Deutsche Digitale Bibliothek und Europeana. In ganz Europa sind bereits riesige digitale Bestände überall frei zugänglich. Und doch fällt jedem Nutzer schnell auf, dass es noch an Übersichtlichkeit wie auch an Inhalten fehlt. Die öffentlichen Einrichtungen stöhnen unter der Doppelaufgabe des digitalen und analogen Betriebs.

(…)

Nein, die Bibliothek ist als Ort nicht tot, nicht einmal altmodisch. Auch gibt es hier und dort spektakuläre Neubauten. Gleichwohl ist der Wandel durch die Digitalisierung gigantisch. Alles zu haben, das war immer der Traum und zugleich der Albtraum des Bibliothekars. Die leichte Verfügbarkeit ist aber nur das eine. Die andere Frage ist, was man mit Information, Bildung und Wissenschaft dann anstellt. „Jetzt kommt die Zeit der Ernte“, so sagt es der Bibliotheksdirektor (der Bayerischen Staatsbibliothek in München) zum Abschied. Daten-Verarbeitung eben: Es muss ja immer noch gelesen, verstanden, genossen und nachgedacht werden, und das geht heute auch nicht wesentlich schneller als in der Gutenberg-Ära. Und doch ändern sich Methoden, Wahrnehmungen, Arbeitsweisen radikal. Willkommen in der größten Bibliothek aller Zeiten.“

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